Aktuelles Thema

Aung San Suu Kyi

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Große Freude bei Katholiken über ersten Papst-Besuch in dem Land
29.11.2017
Bei seinem Besuch in Myanmar hat Papst Franziskus vor rund 150.000 Gläubigen eine Messe unter freiem Himmel zelebriert. Das Kirchenhaupt begrüßte am Mittwoch die Menge in Rangun mit "Minglabar", was "Hallo" in der Landessprache bedeutet. "Ich kann sehen, dass die Kirche hier lebendig ist", sagte Franziskus. Zuvor hatte er vom Papamobil aus den zahlreichen Gläubigen zugewunken. mehr »
Katholisches Kirchenoberhaupt nennt Rohingya in Rede nicht beim Namen
28.11.2017
In einem diplomatischen Drahtseilakt hat Papst Franziskus in Myanmar zur "Achtung jeder Volksgruppe" aufgerufen, die gewaltsam unterdrückte Rohingya-Minderheit aber nicht beim Namen genannt. Gerechtigkeit und die Achtung der Menschenrechte seien unerlässlich für den Frieden, sagte der Papst in einer vielbeachteten Rede am Dienstag. Auch De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi, die wegen des Schicksals der Rohingya international in der Kritik steht, erwähnte die Minderheit nicht. mehr »
Beratungen über Rohingya-Krise erwartet
28.11.2017
Bei seinem Besuch in Myanmar ist Papst Franziskus am Dienstag mit De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi zusammengetroffen. Beobachter erwarten, dass der Papst bei dem 45-minütigen Gespräch in der Hauptstadt Naypyidaw die Flüchtlingskrise um die muslimische Rohingya-Minderheit ansprechen wird. Die Friedensnobelpreisträgerin und langjährige Oppositionsführerin Suu Kyi steht wegen ihres langen Schweigens zur Rohingya-Krise international in der Kritik. mehr »
Armeechef weist Diskriminierung von Rohingya-Minderheit zurück
27.11.2017
Inmitten der Flüchtlingskrise um die muslimischen Rohingya besucht Papst Franziskus als erstes Oberhaupt der katholischen Kirche Myanmar. Am Montagabend traf er in Rangun Armee-Chef Min Aung Hlaing, der für das brutale Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen die Rohingya verantwortlich gemacht wird. Der General wies alle Berichte über deren Diskriminierung zurück. mehr »
Papst Franziskus reist in Rohingya-Krise nach Myanmar und Bangladesch
27.11.2017
Papst Franziskus reist am Montag als erstes Oberhaupt der katholischen Kirche nach Myanmar. In der Hauptstadt Naypyidaw trifft er am Dienstag die De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi, auch mit dem Armeechef Min Aung Hlaing wird er zusammenkommen. Am Donnerstag reist das Oberhaupt der katholischen Kirche weiter nach Bangladesch und trifft sich am folgenden Tag mit einer kleinen Gruppe von Rohingya-Flüchtlingen. mehr »
Weiter Unklarheit über Anzahl der betroffenen Menschen
23.11.2017
Nach wochenlangem Tauziehen haben sich die Nachbarstaaten Myanmar und Bangladesch nach Angaben aus Dhaka darauf geeinigt, dass die Rückführung von Rohingya-Flüchtlingen binnen zwei Monaten beginnen soll. Myanmars De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi und Bangladeschs Außenminister Abul Hassan Mahmood Ali unterzeichneten am Donnerstag eine entsprechende Grundsatzeinigung. Unklar blieb jedoch, wieviele der mehr als 620.000 Flüchtlinge nach Myanmar zurückkehren sollen. mehr »
De-facto-Regierungschefin hatte lange zu Gewalt gegen Rohingya geschwiegen
02.11.2017
Die De-facto-Regierungschefin von Myanmar, Aung San Suu Kyi, ist am Donnerstag unangekündigt in die Unruheregion Rakhine gereist. Suu Kyi sei "jetzt in Sittwe und wird auch nach Maungdaw und Buthiduang reisen", sagte Regierungssprecher Zaw Htay. Es handele sich um eine "Tagesreise". Es ist Suu Kyis erster offizieller Besuch in dem nördlichen Bundesstaat Myanmars, in dem Regierungstruppen gewaltsam gegen die muslimischen Rohingya vorgehen. mehr »
Hochrangiger UN-Vertreter Feltman reist zu Gesprächen nach Myanmar
12.10.2017
Der UN-Sicherheitsrat lässt sich am Freitag bei einem informellen Treffen über die Verfolgung der muslimischen Rohingya-Minderheit in Myanmar informieren. Wie Diplomaten am Mittwoch in New York sagten, wird auf Antrag Frankreichs und Großbritanniens der ehemalige UN-Generalsekretär Kofi Annan den Ratsmitgliedern Einzelheiten zu seinem Bericht über die Rohingya nennen. Die Sitzung ist nicht öffentlich. mehr »
Mindestens 19 Tote bei Flüchtlingsdrama vor der Küste von Bangladesch
29.09.2017
Die Lage der Rohingya in Myanmar sei ein "Albtraum": Mit deutlichen Worten hat UN-Generalsekretär Antonio Guterres ein Ende des militärischen Vorgehens gegen die muslimische Minderheit in der Unruheregion Rakhine gefordert. Der UNO lägen beängstigende Berichte über den Einsatz exzessiver Gewalt gegen Rohingya und schwere Menschenrechtsverstöße vor, sagte Guterres am Donnerstag bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats. Mindestens 19 Rohingya-Flüchtlinge starben in einem sinkenden Boot. mehr »
Mehr als 430.000 Rohingya-Flüchtlinge aus Myanmar im Land
24.09.2017
Hunderttausende Rohingya-Flüchtlinge stehen in Bangladesch vor einer ungewissen Zukunft: Das Land brauche "massive internationale Unterstützung", um die 436.000 Menschen aus dem Nachbarland Myanmar zu versorgen, sagte UN-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi am Sonntag. Bangladesch plant vorerst nicht, den in den vergangenen Wochen geflohenen Rohingya einen Flüchtlingsstatus zu gewähren. Auch dürfen sie nach einem Beschluss vom Samstag keine SIM-Karten für Handys kaufen. mehr »
Grund für abrupten Stopp der Flucht aus Myanmar zunächst nicht bekannt
23.09.2017
Der Andrang von Rohingya-Flüchtlingen aus Myanmar in Bangladesch ist plötzlich zum Erliegen gekommen. "Unsere Grenzposten haben in den vergangenen Tagen keine ankommenden Rohingya gesehen", sagte Bangladeschs Grenzschutz-Kommandeur Ariful Islam am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. Die Gründe für den abrupten Stopp sind demnach nicht bekannt. Wegen des Konflikts im Westen Myanmars waren in vier Wochen knapp 430.000 Anhänger der muslimischen Rohingya-Minderheit nach Bangladesch geflüchtet. mehr »
Guterres verlangt "ungehinderten Zugang" zum Konfliktgebiet in Myanmar
19.09.2017
Unter starkem internationalen Druck hat die faktische Regierungschefin von Myanmar, Aung San Suu Kyi, erstmals "Menschenrechtsverletzungen" an der muslimischen Minderheit der Rohingya in ihrem Land eingeräumt. In einer auf Englisch vorgetragenen Fernsehansprache stellte die Friedensnobelpreisträgerin am Dienstag in Aussicht, dass die Täter zur Verantwortung gezogen werden sollen. UN-Generalsekretär Antonio Guterres verlangte vor der Vollversammlung in New York einen "ungehinderten Zugang" zu der verfolgten Minderheit in Myanmar. mehr »
Kritiker vermissen deutlichere Worte nach Flucht hunderttausender Rohingya
19.09.2017
Aung San Suu Kyi hat ihr Schweigen gebrochen und erstmals die Gewalt gegen die muslimischen Rohingya in Myanmar öffentlich angesprochen. In einer Fernsehansprache verurteilte die faktische Regierungschefin am Dienstag alle Menschenrechtsverletzungen in ihrem Land. Gleichzeitig erklärte sie sich bereit, die nach Bangladesch geflüchteten Rohingyas zurückzunehmen. Kritiker vermissten jedoch deutlichere Worte der Friedensnobelpreisträgerin. mehr »
Guterres: Rede Suu Kyis "letzte Chance" angesichts humanitärer Katastrophe
17.09.2017
Die Situation der mehr als 400.000 aus Myanmar geflohenen Rohingya wird immer aussichtsloser. Die Regierung im Nachbarland Bangladesch schränkte am Wochenende die Bewegungsfreiheit der Flüchtlinge drastisch ein, sie müssen nun in bestimmten Lagern bleiben. Heftiger Monsunregen verschärfte die Not. UN-Generalsekretär Antonio Guterres sagte, eine geplante Rede von Aung San Suu Kyi sei die "letzte Chance", die humanitäre Katastrophe aufzuhalten. mehr »
Schauspielerin kritisiert Schweigen von De-Facto-Regierungschefin Suu Kyi
17.09.2017
Hollywood-Star Angelina Jolie hat ein Ende der Gewalt gegen die muslimische Rohingya-Minderheit in Myanmar gefordert. "Es ist völlig klar, dass die Gewalt der Armee aufhören, dass man den Flüchtlingen die Rückkehr erlauben muss", sagte sie der "Welt am Sonntag". Zudem rief sie Myanmar auf, den Rohingya Rechte als Bürger zu gewähren. mehr »
McConnell kritisiert Verurteilung der Friedensnobelpreisträgerin
15.09.2017
Myanmars De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi hat nach Angaben eines US-Senators zugesagt, sich für humanitäre Hilfe für die muslimische Minderheit der Rohingya einzusetzen. In einem Telefonat habe Suu Kyi zugestimmt, dass ein "sofortiger und verbesserter Zugang für humanitäre Hilfe" in die von dem Konflikt betroffene Region "notwendig" sei, sagte der republikanische Mehrheitsführer Mitch McConnell am Donnerstag in Washington. "Und sie hat gesagt, dass sie darauf hinarbeitet." mehr »
Bundesregierung ermahnt Myanmars faktische Regierungschefin Suu Kyi
11.09.2017
Mit drastischen Worten hat die UNO das Vorgehen von Myanmars Regierung gegen die muslimische Minderheit der Rohingya angeprangert: Nach den vorliegenden Informationen handele es sich um ein "Paradebeispiel für ethnische Säuberungen", sagte UN-Menschenrechtskommissar Zeid Ra'ad Al Hussein am Montag vor dem UN-Menschenrechtsrat in Genf. Die Bundesregierung ermahnte Myanmars faktische Regierungschefin, Aung San Suu Kyi, ihrer Verantwortung gerecht zu werden". mehr »
UNO: Rund 290.000 Menschen ins Nachbarland Bangladesch geflohen
09.09.2017
Die Regierung Myanmars hat erstmals Hilfen für die muslimische Minderheit der Rohingya in Aussicht gestellt. Vertriebene würden von örtlichen Rot-Kreuz-Mitarbeitern humanitäre und medizinische Unterstützung erhalten, berichtete die Staatszeitung "Das Globale Neue Licht von Myanmar" am Samstag. Nach UN-Angaben flohen seit Ende August rund 290.000 Menschen vor Gewaltverbrechen ins benachbarte Bangladesch. Die Kritik aus dem Ausland am Verhalten der Regierung Myanmars reißt nicht ab. mehr »
Kämpfe zwischen Armee und Rebellen hatten vor zwei Wochen eingesetzt
09.09.2017
Die Zahl der Menschen, die vor den Kämpfen im Westen Myanmars fliehen, steigt mit jedem Tag. Die UNO veröffentlichte am Samstag neue Zahlen, wonach in den vergangenen zwei Wochen rund 290.000 Menschen, größtenteils Angehörige der muslimischen Rohingya-Minderheit, ins Nachbarland Bangladesch flohen. mehr »
UNO: In elf Tagen fast 125.000 Menschen aus Myanmar geflohen
05.09.2017
Die Türkei schaltet sich in die humanitäre Krise um die muslimische Minderheit der Rohingya an der Grenze zwischen Myanmar und Bangladesch ein. Noch am Mittwoch werde die Lieferung von tausend Tonnen Hilfsgütern anlaufen, kündigte Präsidentensprecher Ibrahim Kalin am Dienstag an. In elf Tagen suchten nach UN-Angaben fast 125.000 Menschen aus Myanmars Bundesstaat Rakhine in Bangladesch Zuflucht. Angesichts der Flüchtlingskrise forderte der Grünen-Politiker Volker Beck die Bundesregierung zum Handeln auf. mehr »
Grünen-Politiker macht Suu Kyi für Krise mitverantwortlich
05.09.2017
Angesichts der Flüchtlingskrise in Bangladesch hat der Grünen-Politiker Volker Beck die Bundesregierung zum Handeln aufgerufen. "Deutschland und die Europäische Union sollten dringend Rohingya-Flüchtlinge aus Bangladesch aufnehmen", sagte Beck am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. Das Land sei mit der Aufnahme der aus Myanmar fliehenden Muslime "restlos überlastet". mehr »
Repressionen lösen Proteste in muslimisch geprägten Ländern der Region aus
25.11.2016
Wegen der gewaltsamen Verfolgung der muslimischen Rohingya-Minderheit stehen Myanmars Regierung und Militär zunehmend international in der Kritik. John McKissick vom UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR sagte am Donnerstag der BBC, beim Vorgehen gegen die Rohingya habe Myanmars Armee "Männer getötet, Kinder umgebracht, Frauen vergewaltigt, Häuser niedergebrannt und geplündert". In mehreren muslimisch geprägten Ländern der Region gab es am Freitag Proteste gegen die Repressionen. mehr »
Obama empfängt Friedensnobelpreisträgerin Suu Kyi im Weißen Haus
14.09.2016
Die USA wollen ihre Wirtschaftssanktionen gegen das jahrzehntelang von einer Militärjunta regierte Myanmar aufheben. Washington sei dazu "bereit", sagte Präsident Barack Obama am Mittwoch bei einem Treffen mit Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi im Weißen Haus. Zum Zeitplan machte Obama keine Angaben. Die Sanktionen würden aber "bald" aufgehoben. Obama kündigte zudem an, Zollerleichterungen für das südostasiatische Land wieder einzuführen. mehr »
24-Jähriger in Myanmar hat Strafe aber schon vor dem Urteil verbüßt
24.05.2016
Wegen eines Gedichts über ein angebliches Präsidenten-Tattoo auf seinem Penis ist ein 24-Jähriger in Myanmar zu einer Haftstrafe verurteilt worden - wurde aber umgehend freigelassen. Zwar sei er am Dienstag zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt worden, vor dem Prozess habe er aber bereits sechs Monate und 19 Tage in Haft verbracht, schrieb der Verurteilte Maung Saungkha im Online-Netzwerk Facebook. mehr »
Obama und Gauck begrüßen Vereidigung des 69-jährigen Htin Kyaw
30.03.2016
Myanmar hat erstmals seit mehr als 50 Jahren ein ziviles Staatsoberhaupt. Der 69-jährige Htin Kyaw wurde am Mittwoch als Nachfolger von Ex-General Thein Sein in sein Amt eingeführt. Dieser hatte in den vergangenen Jahren den Übergang des südostasiatischen Landes von der Militärdiktatur zur Demokratie gesteuert. Der friedliche Wandel wurde von US-Präsident Barack Obama, der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini und Bundespräsident Joachim Gauck begrüßt. mehr »
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