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Ostdeutschland

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Bewaffnete Gruppe soll angeblich Aufbau einer eigenen Armee planen
12.01.2018
Die Zahl der sogenannten Reichsbürger ist einem Bericht zufolge binnen einem Jahr um mehr als die Hälfte gestiegen. Im Januar 2018 zählten die Verfassungsschutzbehörden der Länder etwa 15.600 Reichsbürger - 56 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor, wie der "Focus" am Freitag vorab berichtete. Zudem plane eine bewaffnete Gruppe innerhalb der Szene offenbar den Aufbau einer eigenen Armee. mehr »
Gründe laut Studie boomender Arbeitsmarkt und steuerliche Begünstigung
18.12.2017
Der boomende Arbeitsmarkt und die steuerliche Begünstigung von Zweitjobs haben laut einer Studie die Zahl der Nebenjobber deutlich ansteigen lassen. Dem Kölner Institut der deutschen Wirtschaft (IW) zufolge übten die meisten Zweitjobber die Nebentätigkeit "keineswegs nur deshalb aus, weil sie mit ihrem Haupterwerb nicht über die Runden kommen". Linken-Fraktionsvize Klaus Ernst kritisierte hingegen, ein zusätzlicher Job sei vor allem eine "zusätzliche Belastung". mehr »
DGB kritisiert "Abschottung" der Betriebe gegen Hauptschüler
18.12.2017
Die berufliche Ausbildung hat in Deutschland an Bedeutung verloren: Während Betriebe im vergangenen Jahr weniger Ausbildungsplätze als noch vor zehn Jahren anboten, ging zugleich die Zahl der Bewerber zurück, wie eine am Montag von der Bertelsmann-Stiftung veröffentlichte Studie ergab. Insgesamt verbesserte sich die Situation für Interessenten - doch die Chancen auf eine Stelle sind von der Region und vom Schulabschluss abhängig. mehr »
Studie: Treuhand als "Bad Bank" der Wiedervereinigung
27.11.2017
Viele Ostdeutsche verbinden ihre negativen Umbruchserfahrungen in der Wendezeit mit der Treuhandanstalt. Die Treuhand ist vor allem für ältere Ostdeutsche eine Art "Bad Bank der Wiedervereinigung", wie aus einer am Montag veröffentlichten Studie der Ruhr-Universität Bochum hervorgeht. Die Menschen in den neuen Ländern verbinden die Arbeit der umstrittenen Organisation bei der Privatisierung der volkseigenen Betriebe der ehemaligen DDR überwiegend mit Begriffen wie "Ausverkauf" und "Abwicklung". mehr »
SPD-Chef Schulz wirft Geschäftsführung "Vertrauensbruch" vor
21.11.2017
Der Streit um Stellenstreichungen und Standortschließungen bei Siemens hat am Dienstag den Bundestag erreicht. Die SPD-Fraktion beantragte eine Aktuelle Stunde, SPD-Chef Martin Schulz warf der Siemens-Geschäftsführung in seiner Rede "Vertrauensbruch" gegenüber Beschäftigten und Steuerzahlern vor. Vertreter von Union, FDP und AfD nannten die geplanten Kürzungen dagegen eine unternehmenseigene Entscheidung, bei der die Politik sich nicht einmischen dürfe. mehr »
Leibniz-Institut: Quote in Deutschland mit 43 Prozent geringer als im übrigen Europa
21.11.2017
Ungeachtet des Booms von Wohneigentum aufgrund niedriger Zinsen werden in Deutschland nur 43 Prozent aller Wohnimmobilien vom Eigentümer selbst genutzt. Das ist deutlich weniger als im übrigen Europa mit Ausnahme der Schweiz, wie das Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) am Dientag in Leipzig mitteilte. Bundesweites Schlusslicht ist Sachsen. Unter deutschen Großstädte rangiert Leipzig bei der Eigentümerquote von 11,1 Prozent auf dem letzten Platz. mehr »
Beschäftigte protestieren in Berlin mit Menschenkette gegen Abbaupläne
20.11.2017
Im Streit um die angekündigten Stellenstreichungen und Standortschließungen bei Siemens hat die IG Metall mit Streiks gedroht. "Sollte der Vorstand bei seinen Plänen bleiben, werden wir mit den uns als Gewerkschaft zur Verfügung stehenden Mitteln weitermachen", sagte Siemens-Aufsichtsrat und IG-Metall-Vorstandsmitglied Jürgen Kerner der "Süddeutschen Zeitung" vom Montag. Dabei schließe er auch Streiks nicht aus. In Berlin protestierten Beschäftigte mit einer Menschenkette gegen die Kürzungspläne. mehr »
Der Konzern will trotz guter Geschäftszahlen Stellen streichen
15.11.2017
Die Gewerkschaft IG Metall droht mit Widerstand, sollte es in der Kraftwerkssparte von Siemens im Zuge des geplanten Stellenabbaus zu betriebsbedingten Kündigungen und Standortschließungen kommen. "Dazu könnte auch die Verweigerung von Mehrarbeit und Sonderschichten über einen längeren Zeitraum gehören", sagte IG-Metall-Vorstand und Siemens-Aufsichtsrat Jürgen Kerner am Mittwoch der "Wirtschaftswoche". mehr »
Laut Studie steigende Sozialausgaben Hauptgrund - Oberhausen bleibt Schlusslicht
15.11.2017
Die Verschuldung der deutschen Städte hat im vergangenen Jahr trotz sprudelnder Steuereinnahmen ein neues Rekordhoch erreicht. Im Vergleich zu 2015 erhöhten sich die Schulden der Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohnern um 1,1 Prozent oder fast eine Milliarde Euro auf 82,4 Milliarden Euro, wie eine am Mittwoch von der Beratungsgesellschaft Ernst & Young in Berlin vorgelegte Studie ergab. Grund dafür waren demnach vor allem steigende Sozialausgaben. mehr »
Frauen im öffentlichen Dienst gemessen an Anteil schwächer repräsentiert
14.11.2017
Frauen bleiben in Führungspositionen deutscher Betriebe unterrepräsentiert. Nur 26 Prozent der Chefposten in der Privatwirtschaft waren vergangenes Jahr mit Frauen besetzt, wie eine am Dienstag veröffentlichte Befragung durch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ergab. Auf der zweiten Führungsebene waren 40 Prozent weiblich. Im Öffentlichen Dienst waren Frauen gemessen an ihrem Anteil an allen Beschäftigten noch stärker unterrepräsentiert. mehr »
Kaeser spricht von "Gesamtverantwortung für das Unternehmen"
09.11.2017
Der Technologiekonzern Siemens will trotz glänzender Geschäftszahlen massive Stellenstreichungen vor allem im Kraftwerksgeschäft vornehmen. Es gehe um "die Gesamtverantwortung für das Unternehmen", sagte Siemens-Chef Joe Kaeser am Donnerstag bei der Bilanzpressekonferenz in München. Den von Stellenstreichungen bedrohten Mitarbeitern stellte er eine Weiterbeschäftigung in anderen Konzernbereichen in Aussicht. Beschäftigte verschärften dennoch ihren Protest, vor der Konzernzentrale kam es zu einer Demonstration. mehr »
Gewerkschaftsmitglieder erhalten Sonderzahlung häufiger als Nichtmitglieder
07.11.2017
Bundesweit erhalten insgesamt 55 Prozent aller Beschäftigten Weihnachtsgeld. Deutlich im Vorteil sind dabei Mitglieder von Gewerkschaften, wie eine am Dienstag veröffentlichte Online-Umfrage für die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung zeigt. 65 Prozent der Gewerkschaftsmitglieder erhalten die Sonderzahlung, bei Nichtmitgliedern sind es nur 50 Prozent. mehr »
Stärkerer Rückgang als üblich
02.11.2017
Der Arbeitsmarkt brummt: Die Arbeitslosenzahl sank im Oktober weiter und erreichte einen historischen Tiefstand von 5,4 Prozent. Aktuell sind 2,39 Menschen arbeitslos gemeldet, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Donnerstag mitteilte. Gegenüber September ist das ein Rückgang um 60.000, im Vergleich zum Oktober 2016 sogar um 151.000 Arbeitslose. mehr »
Früherer Parteichef kritisiert Fixierung auf soziale Gerechtigkeit
01.11.2017
Der ehemalige SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hat mit der Wahlkampfstrategie seiner Partei abgerechnet. Als einen zentralen Grund für die Niederlage bei der Bundestagswahl nannte Gabriel in einem Interview mit der "Zeit" die Fixierung auf das Thema soziale Gerechtigkeit. Ein weiterer Fehler sei es gewesen, die Sorgen der Menschen vor Zuwanderung nicht offen anzusprechen. Die SPD habe dies versäumt – aus "panischer Angst", damit der AfD zu nutzen. mehr »
Fernverkehr der Bahn verkehrt wieder normal
31.10.2017
Der bei stürmischer Nordsee auf Grund gelaufene Frachter "Glory Amsterdam" hält die Bergungskräfte weiter in Atem. Wegen zu geringer Wassertiefe wurde am Montagabend auf einen geplanten Freischleppversuch verzichtet, wie das Havariekommando in Cuxhaven mitteilte. Am Dienstagabend sollte begonnen werden, sogenanntes Ballastwasser von dem Schiff abzulassen, um gegen Ende der Woche einen erneuten Schleppversuch zu unternehmen. Zwei Tage nach dem Sturmtief "Herwart" verlief der Bahnverkehr wieder normal. mehr »
Bahnverkehr normalisiert sich am Wochenende allmählich wieder
08.10.2017
Nach dem verheerenden Sturm "Xavier" und dem dadurch ausgelösten Chaos im Bahnverkehr gerät die Deutsche Bahn wegen ihrer Informationspolitik in die Kritik. Zumindest ab dem Tag nach dem Orkan hätte eine ausreichende Information der Fahrgäste möglich sein müssen, erklärte die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) am Samstag. Unterdessen normalisierte sich der Bahnverkehr am Wochenende allmählich wieder. mehr »
Heizölpreis seit Juni um elf Prozent gestiegen
06.10.2017
Der Strompreis wird wahrscheinlich für viele Verbraucher im kommenden Jahr steigen. Ein Grund dafür sei die erwartete Steigerung der Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), erklärte der Bundesverband der Energieabnehmer (VEA) am Freitag. Zudem kündigten Netzbetreiber in den vergangenen Wochen Steigerungen der Netzentgelte an. Heizöl verteuerte sich zudem im Zeitraum von Juni bis September um elf Prozent und könnte wegen des Beginns der Heizsaison noch teurer werden, wie Analysten erklärten. mehr »
Aufräumarbeiten nach Sturm "Xavier" dauern - Sieben Tote durch umgestürzte Bäume
06.10.2017
Nach dem verheerenden Sturmtief "Xavier" mit sieben Toten müssen Bahnreisende auch am Freitag mit Zugausfällen und langen Wartezeiten rechnen. Im Norden und Nordosten Deutschlands seien die Strecken für den Fernverkehr auch am Morgen größtenteils noch nicht befahrbar, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. "Xavier" war am Donnerstag mit orkanartigen Böen über Deutschland hinweggefegt, die Feuerwehren mussten zu tausenden Einsätzen ausrücken. Sieben Menschen wurden vor allem durch umstürzende Bäume erschlagen. mehr »
Umstürzende Bäume führen zu Vielzahl von Unfällen - Bahnverkehr eingestellt
05.10.2017
Das Sturmtief "Xavier" hat am Donnerstag mindestens sieben Menschen das Leben gekostet. In Nord- und Ostdeutschland führten die mit "Xavier" verbundenen orkanartigen Stürme und Regenfälle zudem zu mehreren tausend Einsätzen von Polizei und Feuerwehren. Vor allem in den Großstädten wie Berlin und Hamburg, aber auch in vielen ländlichen Gebieten gab es Verkehrsbehinderungen bis zu umfassenden Sperrungen im Straßen- und Bahnverkehr, die Schäden dürften in die Millionenhöhe gehen. mehr »
Bundespräsident ruft zu Auseinandersetzung mit Ursachen des AfD-Wahlerfolgs auf
03.10.2017
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am Tag der Deutschen Einheit zur offensiven Auseinandersetzung mit den Ursachen des AfD-Wahlerfolgs aufgerufen. "Das Signal ging an uns alle, und wir müssen es beantworten", sagte er beim Festakt am Dienstag in Mainz mit Blick auf die Bundestagswahl. Es gebe in Deutschland wieder Mauern, "die einem gemeinsamem Wir" im Wege stünden. mehr »
Vor allem Großstädte legen zu - Bevölkerung in Ostdeutschland nimmt ab
03.10.2017
Anders als weithin angenommen wird die Zahl der Menschen in Deutschland in nächster Zeit nicht zurückgehen. Die Bevölkerung der Bundesrepublik werde bis 2035 auf mehr als 83,1 Millionen Menschen anwachsen - rund eine Million mehr als im Jahr 2015, heißt es in einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW), aus der die Zeitungen der Funke Mediengruppe am Dienstag zitierten. mehr »
Arbeitslosenquote fällt auf 5,5 Prozent - Betriebe fragen mehr Beschäftigte nach
29.09.2017
Auf dem Arbeitsmarkt läuft es weiter rund: Die Arbeitslosenzahl sank im September deutlich, die übliche Herbstbelebung fiel nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) vom Freitag stärker aus als üblich. Demnach gibt es aktuell 2,45 Millionen Arbeitslose, was einem Rückgang um 96.000 gegenüber August bedeutete. Im Vergleich zum September 2016 waren sogar 159.000 Menschen weniger arbeitslos. mehr »
Sachsens Regierungschef Tillich räumt Versäumnisse ein
26.09.2017
Nach dem starken Wahlergebnis für die AfD in den neuen Ländern hat die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Iris Gleicke (SPD), die Ostdeutschen in Schutz genommen. Sie finde es "fürchterlich", wie viele Stimmen die AfD auch in ihrer südthüringischen Heimat abgeräumt habe, sagte Gleicke der "Berliner Zeitung" (Dienstagausgabe). "Aber alle, die jetzt wegen der AfD-Erfolge im Osten Zeter und Mordio schreien, muss man daran erinnern, dass die AfD bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg im vergangenen Jahr mal eben satte 15 Prozent eingefahren hat." mehr »
Union trotz Verlusten Wahlsieger - SPD geht nach historischer Pleite in die Opposition
24.09.2017
Die Regierungsparteien Union und SPD haben bei der Bundestagswahl schwere Verluste erlitten: Ihre Koalition ist am Ende, großer Gewinner ist die AfD. Die rechtspopulistische Partei wurde am Sonntag drittstärkste Kraft. Oppositionsführer wird die AfD aber nicht, da die SPD nicht in eine erneute Koalition mit der Union eintreten will. Die FDP kehrt in den Bundestag zurück. Die Grünen legten überraschend zu, auch die Linke konnte ihr Ergebnis leicht verbessern. mehr »
Vor allem ostdeutsche Männer stimmen für Partei
24.09.2017
Die AfD hat bei der Bundestagswahl besonders viele Stimmen in Ostdeutschland gewonnen und dort vor allem Zuspruch von den Männern bekommen. Wie aus einer Analyse des Instituts Infratest dimap für die ARD am Sonntag hervorging, holte die AfD in den neuen Ländern 21,5 Prozent und lag damit dort deutlich über dem Bundestrend. Die Hochrechnungen der Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF sahen die AfD im Osten sogar bei 22,8 Prozent. mehr »
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