Aufsehenerregende Funde an antikem Grab in Griechenland

Der Fund von zwei gut erhaltenen weiblichen Statuen bei
Ausgrabungen an einem Grab aus der Zeit Alexanders des Großen in
Griechenland hat Archäologen in Aufregung versetzt. Das Grab könnte
womöglich bislang unberührt sein.
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Der Fund von zwei gut erhaltenen weiblichen Statuen bei Ausgrabungen an einem Grab aus der Zeit Alexanders des Großen in Griechenland hat Archäologen in Aufregung versetzt. Das Grab könnte womöglich bislang unberührt sein.

© Sakis Mitrolidis - AFP
08.09.2014 - 06:07 Uhr

Der Fund von zwei gut erhaltenen weiblichen Statuen bei Ausgrabungen an einem Grab aus der Zeit Alexanders des Großen (356-323 vor Chr.) in Griechenland hat Archäologen in gespannte Aufregung versetzt. Es wurden Mutmaßungen laut, das Grab aus der Alexander-Zeit könne bislang unberührt sein.

Die Karyatiden, zwei Frauenfiguren in langen Gewändern, bewachen einen Grabeingang, der nahe der antiken nordgriechischen Polis Amphipolis in der Region Makedonien seit Mitte August freigelegt wird. In einer Mitteilung des Kulturministeriums in Athen hieß es, die beiden Statuen "verwehren" mit erhobenem linken beziehungsweise rechten Arm den "Zugang zu dem Grab".

Bei früheren Funden makedonischer Gräber waren Archäologen auf immense Gold-, Schmuck- und Skulpturenschätze gestoßen. Der griechische Ministerpräsident Antonis Samaras hatte den Grabfund bereits als "sehr bedeutend" bezeichnet.

Der rund 500 Meter lange von einer Marmoreinfriedung umgebene Grabhügel wurde von einem fünf Meter hohen marmornen Löwen überragt, zwei kopflose Sphinxen flankieren laut Behördenvertretern einen weiteren Zugang. Die Karyatiden wurden bei der Freilegung des zweiten Zugangs entdeckt.

Auf Fotografien, die das Ministerium freigab, sind die Frauenfiguren bis zur Hälfte des Oberkörpers freigelegt zu sehen, gelocktes Haar fällt ihnen auf die Schultern. Der zweite Zugang mit den Karyatiden sei ein Hinweis darauf, dass es sich um ein Monument von "besonderer Bedeutung" handele, teilte das Ministerium mit. Experten halten es jedoch für unwahrscheinlich, dass es sich um das Grab Alexanders handeln könnte, der 32-jährig in Babylon starb.

Quelle: 2014 AFP
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