Frankfurter Flughafen rechnet wegen Warnstreiks am Dienstag mit großen Problemen

Wegen eines Warnstreiks an vier deutschen Flughäfen fallen in
Deutschland hunderte Flüge aus. Die Dienstleistungsgewerkschaft
Verdi rief zu Arbeitsniederlegungen an den Airports in Frankfurt am
Main, München, Köln und Bremen auf.
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Wegen eines Warnstreiks an vier deutschen Flughäfen fallen in Deutschland hunderte Flüge aus. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi rief zu Arbeitsniederlegungen an den Airports in Frankfurt am Main, München, Köln und Bremen auf.

 © Frank Rumpenhorst - dpa/AFP/Archiv
09.04.2018 - 06:27 Uhr

Vor der dritten Verhandlungsrunde im Tarifstreit im öffentlichen Dienst soll am Dienstag auch der Flughafen in Frankfurt am Main bestreikt werden. Es würden "erhebliche Verzögerungen im Betriebsablauf sowie Flugausfälle" erwartet, teilte der Betreiber Fraport am Montag mit. Die Sicherheitskontrollstellen vor den Abfluggates in den Bereichen A und Z im Terminal 1 sollen vollständig geschlossen bleiben. Es werde keinen dort keinen Zugang geben. "Diese Passagiere werden ihre Flüge nicht erreichen", hieß es.

Darüber hinaus sei am Dienstag "ganztägig mit erhöhten Wartezeiten an den übrigen Kontrollstellen zu rechnen". Fluggäste würden gebeten, "entsprechend mehr Zeit einzuplanen und sich möglichst frühzeitig vor Abflug am Check-in-Schalter einzufinden". Zudem sollten sich Reisende auf den Internetportalen der Fluggesellschaften über den Status ihres Flugs informieren und gegebenenfalls online Möglichkeiten zur Umbuchung nutzen. Sollte es diese nicht geben, werde gebeten, "von einer Anreise zum Flughafen abzusehen".

Die Tarifverhandlungen für die 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen sollen am Sonntag und Montag fortgesetzt werden. In beiden bisherigen Verhandlungsrunden gab es keine Annäherung. Die Gewerkschaft Verdi kündigte bereits an, ihre Warnstreiks in dieser Woche massiv auszuweiten.

Die Gewerkschaften des öffentlichen Diensts fordern ein Gehaltsplus von sechs Prozent, mindestens aber 200 Euro monatlich mehr. Auch sollen die Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte um 100 Euro pro Monat erhöht werden. Zudem verlangt Verdi, Auszubildende nach erfolgreichem Abschluss verpflichtend zu übernehmen.

Quelle: 2018 AFP
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