Nutzerdaten von Seitensprung-Portal veröffentlicht

Hacker haben einem Bericht zufolge gestohlene Daten von rund 32
Millionen Nutzern des Seitensprung-Portals Ashley Madison
veröffentlicht. 9,7 Gigabyte Daten, darunter Zahlungsvorgänge und
E-Mail-Adressen, tauchten im sogenannten Darknet auf.
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Hacker haben einem Bericht zufolge gestohlene Daten von rund 32 Millionen Nutzern des Seitensprung-Portals Ashley Madison veröffentlicht. 9,7 Gigabyte Daten, darunter Zahlungsvorgänge und E-Mail-Adressen, tauchten im sogenannten Darknet auf.

 © Philippe Lopez - AFP/Archiv
19.08.2015 - 10:33 Uhr

Hacker haben einem Medienbericht zufolge gestohlene Daten von rund 32 Millionen Nutzern des Seitensprung-Portals Ashley Madison veröffentlicht. Wie das US-Magazin "Wired" berichtet, tauchten 9,7 Gigabyte Daten, darunter Zahlungsvorgänge, E-Mail-Adressen und Telefonnummern, im sogenannten Darknet auf. Eine Hackergruppe, die sich Impact Team nennt, hatte die Daten bereits vor einem Monat gestohlen und mit ihrer Veröffentlichung gedroht, sollte das Portal nicht "umgehend und dauerhaft" geschlossen werden.

Von dem Datenklau sind laut "Wired" auch rund 15.000 Nutzer mit Regierungs- oder Militär-Adressen betroffen. Sie hätten mit der Veröffentlichung über "die Betrügereien und die Dummheit" der Betreiberfirma Avid Life Media (ALM) und der Nutzer von Ashley Madison informiert, erklärten die Hacker dem Bericht zufolge zur Begründung. "Nun bekommen alle ihre Daten zu sehen."

In ihrer Drohung im Juli hatten die Hacker von Impact Team auch angekündigt, Nacktfotos und E-Mails der Seitensprung-Fans zu veröffentlichen. "Wired" zitiert aus einer der ins Darknet gestellten Mails: "Suche jemanden, der zu Hause unglücklich ist oder sich langweilt und etwas Aufregung sucht", schreibt ein Nutzer. Die Betreiberfirma ALM, die ihren Sitz im kanadischen Toronto hat, bezeichnete den Datenklau laut "Wired" als illegale Handlung gegen die Nutzer der Website.

Das Seitensprungportal ist für seinen Werbespruch "Das Leben ist kurz. Gönn' Dir eine Affäre" bekannt. Es wurde 2001 gegründet und hat nach eigenen Angaben weltweit fast 39 Millionen Nutzer aus 46 Ländern, darunter auch aus Deutschland.

Beim Darknet handelt es sich um ein Netz von anonymen Untergrundseiten. Im Gegensatz zum Internet gibt es keinen zentralen Server zum Datenabruf.

Quelle: 2015 AFP
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