Alu vor Jahrtausenden?

Alu vor Jahrtausenden?
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Alu vor Jahrtausenden?

In der Archäologie geraten immer wieder rätselhafte Funde ins Gespräch, die scheinbar ihrer Zeit weit voraus waren. Auch Überlieferungen aus vielen Teilen der Welt erzählen von Objekten, die es offenbar nach unserem Verständnis der technischen Entwicklung damals noch nicht hätte geben dürfen. Zum Beispiel Schilderungen, die an Elektrizität erinnern.

Die Reihe seltsamer Funde, die bis heute nicht sicher erklärt werden können, ist sehr lang. Besonders sind hier Fundstücke aus Aluminium. Soweit heute bekannt ist, konnte erstmals 1825 das Metall durch den Forscher H. C. Oested gewonnen werden. In der Natur kommt Aluminium nicht in reiner Form vor und es bedarf umfassender und aufwendiger technischer Verfahren das leichte Metall zu gewinnen. Wie aber sind dann Funde von Objekten aus Aluminium zu erklären, die aus dem Altertum stammen? Beispielsweise das rätselhafte Objekt, das in Rumänien entdeckt wurde?

Im Jahre 1956 fanden in der chinesischen Provinz Kiangsu archäologische Ausgrabungen statt. Die Wissenschaftler waren auf Gräber der Tsin Dynastie unter Kaiser Chou Chou gestoßen und bargen aus diesen eine Reihe von Fundgegenständen.

Unter den Grabbeigaben fanden sich auch kunstvolle Gürtelschnallen, die bis heute das Bild der Geschichte durcheinander bringen. Diese Gürtelverzierungen bestanden zu 85 Prozent aus Aluminium, zu zehn Prozent aus Kupfer und zu fünf Prozent aus Mangan. Die Archäologen standen vor einem Rätsel ? bis heute!

Wie war es vor rund 2000 Jahren möglich, modernes Aluminium im alten China herzustellen? Auch ein 1974 zwei Kilometer östlich der rumänischen Stadt Aiud entfernt gefundener Aluminiumklotz ist bis heute ein ungelöstes Rätsel. Er ist 20 Zentimeter groß und wurde in zehn Meter tief gelegenen Flussablagerungen gefunden. Das Objekt hatte sogar einen Aluminiumgehalt von 89 Prozent, wie es Dr. I. Niederkorn vom "Institut für Forschung und Projektierung nichteisenhaltiger Erze und Metalle" in Magurele nach seinen Analysen nachwies und war künstlichen aber unbekannten Ursprungs.

Auch rätselhaft ist ein Bericht, den der römische Historiker Plinius und der Schriftsteller Petronius im Jahre 37 nach Christus schilderten. Eines Tages, so berichten die römischen Autoren, erhielt Kaiser Tiberius Claudius Nero an seinem Hofe Besuch von einem Unbekannten. Dieser Fremde am Hof des römischen Kaisers gab sich als Handwerker aus und übergab dem Herrscher einen seltsamen Trinkbecher als Geschenk.

Der Kelch habe wie Silber ausgesehen, sein aber im Gegensatz dazu viel leichter gewesen. Der unbekannte Besucher wollte Kaiser Tiberius noch weiter beeindrucken. Also nahm er den Becher und warf ihn vor den Kaiser auf den Boden, wobei dieser nur eine kleine Beule bekam. Diese hatte der Handwerker schnell mit einem Hämmerchen wieder beseitigt.

Was war dieser seltsame Trinkbecher? Bestand er aus Aluminium? Die römischen Autoren Plinius und Petronius wussten es auch nicht. Doch die Chronisten erwähnen auch, dass der begabte Handwerker dem Kaiser auf Nachfrage sagte, er habe das Material aus Ton gewonnen. Genau wie Aluminium, auch wenn es heute in der Massenproduktion natürlich aus Bauxit gewonnen wird.

Damit reihen sich solche ominösen Fundstücke aus dem modernen Werkstoff Aluminium ein in die Reihe der unerklärlichen Phänomene der Geschichte.

Autor: Lars A. Fischinger

Quelle: freenet.de
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