Apophis und die Apokalypse

Der Asteroid Apophis soll 2029 mehrmals die Erdbahn kreuzen. Eine Kollision mit der Erde wäre katstrophal. (Symbolbild)
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Der Asteroid Apophis soll 2029 mehrmals die Erdbahn kreuzen. Eine Kollision mit der Erde wäre katstrophal. (Symbolbild)

 © getty

Der Asteroid Apophis soll 2029 mehrmals die Erdbahn kreuzen und könnte mit der Erde kollidieren. Was wären die Folgen eines solchen Impakts und wie kann man einen Asteroiden-Einschlag verhindern?

Nun soll darüber entschieden werden, ob eine unbemannte Sonde ins All geschickt werden soll, um den 360 Meter großen Asteroiden aus der Bahn zu werfen, da eine gewisse Möglichkeit besteht, dass Apophis nach dem Jahr 2030 mit der Erde zusammenstoßen könnte. Dies berichtet "welt.de".

Bereits am 30. Juni 1908 schlug ein großer Meteorit -möglicherweise war es auch ein Komet- auf der Erde in der sibirischen Region Tunguska ein und verwüstete einen großen Teil Ostsibiriens. Bisherigen Schätzungen zufolge detonierte dieses so genannte „Tunguska-Weltraumobjekt“ mit der Stärke einer Atombombe. In einem 2.000 Quadratkilometer großen Gebiet wurden 80 Millionen Bäume umgeknickt.

Der Astroid Apophis ist zwölf Mal so groß wie jener Körper.

Angaben der NASA zufolge würde Apophis im schlechtesten Falle über 100.000 mal so viel Energie freisetzen wie jenes Objekt, das seinerzeit in Tunguska einschlug. Tausende von Quadratkilometern würden pulverisiert, und die gesamte Erde würde  unter dem Verlust des Sonnenlichts und anderer Auswirkungen des Staubs, der in der Atmosphäre freigesetzt würde, leiden.

Apophis wurde im Jahr 2004 erstmals entdeckt. Man stellte fest, dass er einer Bahn folgt, die ihn zwischen 2029 und 2036 gleich mehrmals in Erdnähe bringen wird. Der Asteroid könnte sich im Jahr 2029 bis auf zu 30.000 Kilometern der Erde nähern, was näher ist als einige geostationären Kommunikationssatelliten und der Mond.

Um Asteroiden aus der Bahn zu werfen, gibt es verschiedene Ansätze. Ein Vorschlag zielt darauf ab, ein großes Objekt der Nähe des Astroiden zu platzieren, um durch die gegenseitige Anziehung seinen Kurs zu ändern. Andere schlagen den Einsatz von Spiegeln, Licht oder Farbauftragung vor, um die Art und Weise, wie der Körper Wärme aufnimmt, zu ändern. So würde sich auch seine Richtung abändern. Würde man „Sonnensegel“ auf den Asteroiden platzieren, könnte man damit bewirken, dass die Sonnenpartikel ihn auf einen anderen Kurs lenken könnten. Ein etwas spektakulärer Vorschlag ist der, mittels eines Raumschiffs den Asteroiden zu rammen, damit er gezwungen wird, seine Bahn zu ändern.

Eine weitere Möglichkeit wäre der Einsatz von Atomwaffen, um Asteroiden zu zerstören. Neben rechtlichen Problemen bleibt aber auch fraglich, ob eine Atomexplosion überhaupt stark genug wäre, den Himmelskörper zu vernichten. So würde der Atomsprengstoff den Asteroiden zwar in zahlreiche kleine Stücke zertrümmern, doch diese könnten sich zu einem Großobjekt zusammenballen. Weiter könnte der Atomsprengstoff versagen und möglicherweise auf der Erde landen, wo er im schlimmsten Fall detonieren würde.

Nur eine Frage der Zeit?

Vermutlich war es ein Körper aus dem All, ein Komet oder ein Asteroid, der am Ende der Kreidezeit vor 65 Millionen Jahren auf die Erde stürzte und letztlich das Aussterben der Dinosaurier herbeiführte. Auch der Untergang von Platos Atlantis geht einigen Atlantis-Forschern zufolge auf das Konto eines Kometen oder Asteroiden.

Ist es also – unabhängig von der Frage, welche Gefahr Apophis tatsächlich darstellt – nur eine Frage der Zeit, wann der nächste größere Asteroid oder Komet auf der Erde einschlägt und größere Katastrophen verursacht, ähnlich wie es beim Endkreide-Einschlag der Fall war?

Berichtet bereits die Bibel über diesen Astroiden-Einschlag?

Der Apokalypsen-Experte Roland M. Horn glaubt bereits in den biblischen Evangelien und der Offenbarung des Johannes die Beschreibung eines Astroiden-Einschlags zu erkennen.

Er weist in seinem Buch „Apokalyptische Endzeit“ (Leipzig 2009) auf eine Stelle im 24. Kapitel des Matthäus-Evangeliums hin. Dort berichtet Jesus, dass in der Zeit vor seiner Wiederkunft Sonne und der Mond ihren Schein verlieren und dass die Sterne vom Himmel fallen werden. „Sterne, die vom Himmel fallen – erinnert diese Beschreibung nicht an Meteoriten-Einschläge?“, fragt sich Horn. Ihm zufolge könnte die Bemerkung, dass Sonne und Mond nicht mehr scheinen werden, auf die Folgen eines Einschlags hinweisen, denn er bringt Belege für die immer wahrscheinliche werdende These, das Einschläge von Asteroiden oder Kometen Vulkanausbrüche auslösen könnten. Und gewaltige Vulkaneruptionen können eine merkliche Absorption des Sonnenlichtes hervorrufen, weil sie Asche und Gesteinsstaub bis in hohe Schichten der Erdatmosphäre ausschleudern: Die Folge ist ein Zustand der Dämmerung. „Sonne und Mond werden ihren Schein verlieren“. Außerdem ist nach dem Einschlag eines größeren Körpers aus dem Weltraum mit einer sogenannten Impaktnacht zu rechnen.

In der Offenbarung des Johannes ist von sieben Gerichtsposaunen die Rede. Die erste Posaune verheißt Hagel und Feuer mit Blut vermengt, die auf die Erde fallen. Es wird beschrieben, dass ein Drittel der Bäume sowie alles grüne Gras verbrennt.

Horn bringt auch diese Beschreibung mit dem Einschlag eines Himmelskörpers in Verbindung, denn der Vorgang des brennenden Grases lässt auf eine enorme Hitzeeinwirkung schließen. Tatsächlich sei auch ein Hitzeschock im Rahmen eines Post-Impakt-Szenarien zu erwarten, so Horn.

Eine Umweltgiftproduktion, die im Rahmen des Post-Impakt-Szenario eine Rolle spielen würde, könnte nach Horn auch die Erklärung für das sein, was Johannes in seiner Vision gesehen hat: Hagel und Feuer, mit Blut vermengt.

Johannes erwähnt im Rahmen der sieben Gerichtsposaunen ausdrücklich, dass ein großer Stern vom Himmel fallen würde. Dies könnte als die Beschreibung eines Impakts aus Laiensicht angesehen werden.

Später spricht der Schreiber der Offenbarung noch einmal ausdrücklich davon, dass ein Stern vom Himmel gefallen sei, dem der Schlüssel zum Abgrund gegeben worden sei. Dann wird abermals erwähnt, dass „Rauch aus dem Brunnen wie Rauch eines großen Ofens ging“. Durch diesen Rauch werden im Anschluss die Sonne und die Luft verfinstert. Sehen wir hier die Beschreibung des Einschlags eines Meteoriten ins Wasser?

Wenn man in Betracht zieht, dass Johannes tatsächlich einen Meteoriteneinschlag „sah“, so stellt sich die Frage, ob er in die Zukunft blickte oder ob er tatsächlich überlieferte Erinnerungen beschreibt.  Der Kontext der Offenbarung und die Worte Jesu im Matthäusevangelium, die Prophezeiungen waren, lassen eher darauf schließen, dass Johannes hier von Ereignissen berichtet, die in der Zukunft geschehen werden.

Aufgrund der Entdeckung des Astroiden Apophis wird es tatsächlich immer wichtiger, dass die Forschung sich klar wird, wie der Einschlag eines Himmelskörpers verhindert werden kann.

Quelle: freenet.de
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