Atlantis endlich gefunden?

Atlantis endlich gefunden?
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Atlantis endlich gefunden?

Etwa um 360 vor Christus schrieb der Grieche Platon die Geschichte einer versunkenen Insel nieder. Diese Insel nannte er Atlantis und sie soll an einem einzigen schrecklichen Tag und einer schrecklichen Nacht in den Fluten des Meeres versunken sein.

Seine Informationen, so der griechische Philosoph in seinen Atlantis-Schriften Timaios und Kritias, stammen ursprünglich aus dem Alten Ägypten. Dort wurden die Informationen in der Priesterkaste des Landes weitergegeben.

Eine fantastische Gesichte, die seit rund 100 Jahren die Vorstellungskraft der Menschen beflügelt. Überall auf der Welt soll der Inselkontinent schon gefunden worden sein. In der Mongolei, Troja, in den Anden Perus und Boliviens, Mittelamerika, den Bahamas (Bimini), Helgoland, Mitteldeutschland, Gibraltar, Türkei, an den Polen der Erde, Großbritannien, im Meer vor Japan, Südgriechenland, Polynesien, Nordamerika, Brasilien um nur einige wichtige Orte zu nennen.

Erst 2003 ging die These um, dass man Inseln vor der Straße von Gibraltar, die Europa von Afrika trennt, gefunden habe. Sogleich wurde auch der Ruf nach Atlantis wieder laut.

Nun macht der Amerikaner Robert Sarmast von sich reden, der am 30. April 2004 eine Expedition ins östliche Mittelmeer startete. Er ist der Überzeugung, dass die Mittelmeerinsel Zypern der Rest der Insel Atlantis ist, wie sie der Grieche Platon beschrieben habe. Seine Thesen stützt er auf 3D-Modelle und geologische Vermessungen des Meeres zwischen Zypern und Syrien. Sarmast ist sicher, dass 112 Kilometer vor der Küste Zyperns in 1600 Metern Tiefe das gesuchte Inselreich der Mythen und Legenden zu finden ist.

Sarmast verweist ebenso wie alle anderen Atlantisforscher vor ihm auch auf die Tatsache, dass die Fachwelt einst auch Troja für eine Legende hielt – bis der Deutsche Heinrich Schliemann die alte Stadt tatsächlich dort fand, wo sie laut alten Schriften liegen sollte. Doch diesen Vergleich ziehen alle Forsche und Abenteurer heran, die sich dem Thema Atlantis gewidmet haben.

Dennoch ist sich Sarmast seiner neuen These sicher. Zypern ist nichts weiter als der Rest von Atlantis. Platon hat in seinen Schriften vor über 2300 Jahren geschrieben, dass die Insel "hinter den Säulen des Herakles" gelegen habe. Doch man ist sich sicher, dass damit Gibraltar gemeint ist, die westliche Grenze des Mittelmeeres.

Sarmast behauptet nach seinen ersten Forschungen, dass fast 50 Hinweise und Beschreibungen aus dem Bericht über Atlantis von Platon auf das Gebiet vor Zyperns Küste zutreffen.

Sollte sich diese Behauptung als wahr herausstellen, dann wären solche Übereinstimmungen mit Sicherheit mehr als erstaunlich. Der Atlantisforscher Sarmast ist sich seiner Sache so sicher, dass er nicht scheut zu behaupten, "dass unsere Entdeckung Zypern für immer in den Mittelpunkt der Welt rücken wird".

Es bleibt also abzuwarten, was von dieser neuen These zu halten ist. Zahllose Forscher vor Robert Sarmast waren sich ihrer eigenen Atlantis-Sache bereits absolut sicher.

Autor: Lars A. Fischinger

Quelle: freenet.de
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