Atomschlag im Jahre 1970?

Atomschlag im Jahre 1970?
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Atomschlag im Jahre 1970?

© Getty Images
26.04.2004 - 22:00 Uhr

Vor über 30 Jahren soll sich in der Wüste Gobi etwas Sensationelles und zugleich auch Erschreckendes ereignet haben. Es kam zu Grenzkonfliken und militärischen Operationen zwischen China und der Sowjetunion, an deren Schluss der Abwurf einer Atombome stand.

Angefangen hat alles im Frühjahr 1970. Im April dieses Jahres kam es in der Grenzregion zwischen China und der UdSSR zu einer so genannten UFO-Welle. Zahlreiche unbekannte Objekte wurden von beiden Seiten am Himmel beobachtet. Die Russen warfen China vor, ihr Land entsende geheime Spionagefahrzeuge in das Territorium der UdSSR. Umgekehrt warf China den Sowijets dasselbe vor. Eine politische Auseinandersetzung schien sich abzuzeichnen.

Am 24. April 1970 spitzte sich die Situation scharf zu. Ein Bomber der UdSSR startete zu einer Mission von Moskau nach Wladiwostok; doch er kam nie an.

In den Weiten Sibiriens verliert sich seine Spur plötzlich. Auch eine groß angelegte Suchaktion mit über 200 Maschinen konnten den Bomber nicht aufspüren. Der Funkkontakt brach zuvor plötzlich ab und das Militär der Russen wurde zusehends nervöser.

Gleichzeitig jedoch sichtete die Luftraumüberwachung der UdSSR Dutzende von unbekannten Flugobjekten am Himmel. Der Versuch, diese rätselhaften, angeblichen Spionagemaschinen mit Raketen abzuschießen, misslang jedoch.

Die Militärs und der Geheimdienst der Sowjetunion versuchten nun, exakt zu berechnen, woher die unbekannten Flugobjekte gekommen waren. Mit Hilfe der Triangulation verfolgte man die Flugrouten zurück und war sich letztlich sicher, dass alle UFOs von einem einzigen Ort gekommen sein mussten. Dieser lag 1000 Kilometer nordöstlich der Stadt Ulan Bator, der Hauptstadt der Mongolei und noch auf mongolischem Hoheitsgebiet. Dennoch lag der angebliche Startpunkt nahe dem Grenzgebiet von China und Russland.

Nur zwei Tage später machte das russische Militär mobil. Drei komplette Divisionen, Panzer, Lastwagen und Krieggserät wurden in Richtung Osten in Marsch gesetzt. Der westlichen Welt jedoch wurde von der UdSSR die Information gegeben, man sei lediglich auf dem Wege zum jährlichen Frühjahrsmanöver der Armee.

Doch seltsam für ein harmloses Manöver ist, dass am 27. April auch China mobil machte. Eine in Nordkorea stationierte Division wurde sogar abgezogen und in Richtung Mongolei verlegt. Die UdSSR flog in dieser Zeit pausenlos Einsätze über dem fraglichen Gebiet. Eine Armada von Spionagemaschinen observierte und fotografierte unaufhörlich das fragliche Genzgebiet. Es waren die Vorbereitungen für einen Militärschlag.

Dann wurde es ernst, denn in der Nacht zum 28. April 1970 schickte die UdSSR ihre Bomber los. Das Gebiet 1000 Kilometer nordöstlich von Ulan Bator wurde von hunderten Flugzeugen bombardiert. Zwei Tage später rückte die Armee in das ausgebombte Gebiet vor und erst am 4. Mai traf das chinesische Militär dort ein.

Die Medien in China und auch in der Sowjetunion sprachen von kleinen Scherereien. Angeblich hat die jeweils andere Seite die Grenzen verletzt und man habe entsprechend gehandelt. In Hong Kong jedoch erfuhr man mehr. Flüchtlinge schilderten, dass es Hunderte von Toten auf beiden Seiten gegeben habe und dass die Russen eine Atombombe auf eine geheime Basis der Chinesen abgeworfen haben. Auch Pierre Gardin, ein französischer Journalist, und sein amerikanischer Kollege Dix Lester erfuhren dort von den Ereignissen.

Dix Lester berichtete in der Zeitschrift SAGA auch von Zeugen aus der ehemaligen DDR. Diese seien 1970 auf einer Studienreise in der Mongolei unterwegs und dabei Zeugen dieser unheimlichen Aktion gewesen. Sie bestätigen die Berichte der Chinesen aus Hong Kong und die Zerstörung einer Basis mit kilometerlangen Tunnelsystemen.

Was damals wirklich geschah, ist bis heute unbekannt. Von offizieller Seite gibt es keine Kommentare zu den Ereignissen im Frühjahr 1970. Und was waren das für UFOs, die im Vorfeld immer wieder am Himmel gesehen wurden? Und wieso sollen diese von der seltsamen Militärbasis gekommen sein?

Das alles erinnert schon an die Area 51 in den USA und an Akte X. Handelt es sich um Tatsachen oder eines der Geheimnisse in der Welt?

Autor: Lars A. Fischinger

Quelle: freenet.de
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