Bizarrer Vogel-Regen: Erste Untersuchungsergebnisse

Archiv: Amsel © Malene Thyssen/GNU FDL
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Archiv: Amsel © Malene Thyssen/GNU FDL

 

Little Rock/ USA - Nachdem in der Silvesternacht Tausende toter und sterbender Vögel auf das Städtchen Beebe im US-Bundesstaat Arkansas gestürzt waren (...wir berichteten), liegt nun ein erstes Untersuchungsergebnis der toten Tiere durch die Jagd- und Fischereibehörde vor. Derweil wurde ein fast identisches Ereignis, ebenfalls in der Silvesternacht, aus Louisiana bekannt.

Wie die "Arkansas Game and Fish Commission" auf ihrer Internetseite berichtet, ergaben die Untersuchungen, dass die Amseln und vornehmlich Rotschulterstärlinge durch schwerwiegende Traumata zu Tode gekommen waren.

Das Trauma habe sich bei den Tieren hauptsächlich auf das Brustgewebe ausgewirkt, wo es zu Blutgerinnseln und inneren Blutungen gekommen sei. Im Gegensatz dazu fanden die Tiermediziner keine Anomalien an den Organen, während die Bäuche und Mägen der Tiere leer waren.

Nun sollen weitere Untersuchungen durchgeführt werden, um weitere mögliche Todesursachen auszuschließen. "Alles deutet jedoch schon jetzt daraufhin, dass die Tiere ein akutes physisches Trauma erlitten hatten, welches zu inneren Blutungen mit Todesfolge geführt hatte. Es fanden sich keine Anzeichen für chronische oder infektiöse Krankheiten", erklärt die Behörde.

Was jedoch genau zu dem tödlichen Massentrauma der Vögel geführt hatte - neueste Zählungen kommen auf mehr als 3.000 verendete Tiere - bleibt weiterhin unbekannt. Obwohl kurz vor dem Vorfall Zeugen auch laute Geräusche gehört hatten, bleibe die Frage, warum zu dieser Nachtzeit die Tiere überhaupt in der Luft waren. "Amseln und Stärlinge haben eine sehr schlechte Nachtsicht und fliegen für gewöhnlich nicht während der Nacht."

Eine Überfliegung des Absturzgebiets der Vögel zeigte, dass außerhalb des ursprünglichen Gebietes keine herabgestürzten Vögel zu finden waren. Experten vermuten weiterhin, dass Blitzschlag, Stress, Hagel oder verfrühtes Feuerwerk für das plötzliche Massensterben der Tiere verantwortlich sein könnten.

Noch in der selben Nacht kam es auch in Labarre im US-Bundesstaat Louisiana zu einem ganz ähnlichen Vorfall, als rund 500 Rotschulterstärlinge und Stare tot vom Himmel fielen. Hier konnte eine Untersuchung der Vögel durch Tierärzte des "Louisiana Department of Wildlife and Fisheries" jedoch keine Traumata nachweisen.

Nicht minder bizarr ist zudem die Entdeckung von Anglern und Fischern nahe Ozark, die hier am 29. Dezember im Arkansas River mehr als 83.000 (!) tote Fische vorfanden. Hier stehen die Untersuchungsergebnisse noch aus (wir berichteten).

Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.de
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