Das Projekt Zeitreise 2012

Das Projekt Zeitreise 2012
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Das Projekt Zeitreise 2012

 

Zeitreisen sind ein beliebtes Thema der Science Fiktion Literatur. Das bekannteste Beispiel dafür dürfte George Orwells Roman "Die Zeitmaschine" sein, der auch die Vorlage für zahlreiche Verfilmungen des Stoffes bot.

Doch bereits am 26. September 1988 veröffentlichten die Astrophysiker Michael S. Morris, Kip S. Thorne und Ulvi Yurtserver vom renommierten California Institute of Technology (CALTECH) in der physikalischen Fachzeitschrift "Physical Review Letters" eine Theorie über Zeitreisen, welche den etwas umständlichen Titel "Wormholes. Time Machines and the Weak Energy Condition" trug. Dieser aufsehenerregenden Publikation zufolge müsste es einer technischen Hochzivilisation möglich sein, auf künstlichem Wege sogenannte "Wurmlöcher", also Öffnungen in unserem Universum zu erzeugen, und diese durch Stabilisieren in Zeitmaschinen umzuwandeln. Das Thema wurde in wissenschaftlichen Fachkreisen mit starkem Interesse aufgenommen, wie zahlreiche Publikationen in anderen Fachmagazinen wie "Nature" und "New Scientist" zeigten. Im Ergebnis erwiesen sich die von den drei amerikanischen Wissenschaftlern vorgelegten Kalkulationen als korrekt.

Im Jahr 1996 eröffnete der berühmte englische Physiktheoretiker Prof. Stephen W. Hawking vom "Department of Applied Mathematics and Theoretical Physics" in Cambridge der erstaunten Öffentlichkeit, dass Zeitreisen grundsätzlich möglich sind, und zwar ohne eine Verwicklung in sogenannte "Zeitparadoxa", die lange als das entscheidende Hindernis für Zeitreisen galten.

Der Buchautor Ernst Meckelburg nahm sich in einigen Büchern und zahlreichen Artikeln dieser Thematik an. Er vertritt dabei die Theorie, Ufos seien Zeitmaschinen aus der Zukunft, die von unseren eventuell mutierten Nachfahren gesteuert werden. Sie projizieren sich in die Vergangenheit, um diese zu studieren, und um eventuell korrigierend einzugreifen. Mit seiner Theorie lässt sich überzeugend das außergewöhnliche Interesse begründen, welches die Fremden offenbar an der Erde und ihren Bewohnern hegen. Immerhin sind es mehrere hundert UFO Sichtungen pro Jahr, für die sich keine "natürlichen" Ursachen finden lassen. Außerdem erklärt Meckelburgs Theorie auch die bei UFO Sichtungen immer wieder beobachteten erstaunlichen Flugmanöver der fremden Maschinen, die der klassischen Physik augenscheinlich Hohn sprechen. Damit wären die Piloten der UFOs weniger "Außerirdische", als vielmehr "Außerzeitliche".

Es geht also nicht mehr darum, ob Zeitreisen möglich sind. Wir müssen uns nunmehr fragen, welche Indizien auf mögliche Eingriffe in unsere Geschichte durch Zeitreisende hindeuten.

Zunächst einmal dürfen wir davon ausgehen, dass es nicht nur bemannte Zeitreisen gibt, sondern dass die Erkundung von Vergangenheit und Zukunft auf virtuellem Weg, also per Computer erfolgen kann. Bereits in den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts gelang es dem Jesuitenpater Ernetti, einen sogenannten "Zeitfernseher" einen "Chronovisor" zu realisieren, wie Peter Krassa in seinem Buch "Dein Schicksal ist vorherbestimmt" anschaulich nachweisen konnte. Nach dem Tod Ernettis soll das demontierte Gerät in den vatikanischen Archiven eingelagert worden sein.

Im Jahr 1984 dann ereigneten sich im Haus des englischen Lehrers Ken Webster und dessen Lebensgefährtin Debbie Oakes merkwürdige Vorfälle. In Websters romantischen Meadow Cottage, einem auf uralten Fundamenten errichteten Haus unweit des traditionsreichen britischen Städtchens Chester kam es bereits während der Renovierungsarbeiten zu massiven Spukerscheinungen, deren Ursachen zunächst ungeklärt blieben. Doch dann empfing Webster, ein eher rational denkender Zeitgenosse, der mehr an ökologischen Themen als am Paranormalen interessiert ist, auf einem ausgeborgten Schulcomputer Botschaften einer "Wesenheit", die offensichtlich im 16. Jahrhundert während der Herrschaft Heinrichs VIII. "im gleichen Haus" wie Webster gelebt haben will. Die in einem reinen Spätmittelenglisch verfassten Computerbotschaften häuften sich.

Daraufhin nahm Webster eher zögerlich Kontakt mit dem Unbekannten auf. Dieser meldete zunächst mit dem Pseudonym Peter Wainman, später dann mit dem historisch belegten Namen Thomas Harden. Es entstand eine sensationelle Zweiweg-Tanskommunikation über Jahrhunderte hinweg. Dieser intensive Gedankenaustausch sollte knapp zwei Jahre dauern. Er umfasste mehr als 300 Mitteilungen und ermöglichte Webster einen interessanten Einblick in die Lebenswelt des damaligen England. Für diese Kommunikation will Thomas Harden ebenfalls einen Computer benutzt haben, der ihm von einer "Zeitexperimentalgruppe 2109" zur Verfügung gestellt wurde. Diese Experimentalgruppe griff nach mehreren Monaten in die Kommunikation zwischen Harden und Webster ein, und gab sich als Auslöser des Temporalkontaktes zu erkennen.

Von den Experimentatoren aus der Zukunft erhielt Webster zahlreiche Informationen über das Zustandekommen von Zeitüberbrückungen. Der Lehrer entschloss sich, den hier kurz dargestellten Kontakt in seinem 1993 auch in Deutsch erschienenem Buch "Die vertikale Ebene" zu beschreiben. Der Wert dieser ausführlichen Dokumentation kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Ein Vergleich zwischen den Darlegungen der Zeitexperimentatoren aus der Realzeit 2109 und denen namhafter Physiker unserer Zeit ergibt eine Fülle von interessanten Übereinstimmungen. Alles deutet darauf hin, dass die heute entwickelten Zeitreisetheorien und -modelle zum dem Entwicklungsstand führen werden, der für die Zeitmanipulatoren aus der bereits existenten Zukunft selbstverständlich ist.

Von dieser Prämisse geht auch ein Experiment aus, welches im Jahr 2012 seine entscheidende Phase erleben wird. Die Initiatoren des außergewöhnlichen Projektes sind der Dresdner Diplomingenieur Uwe Aloè, der Diplom Physiker Walter Gith und der Ökonom Bernd Siebler. Sie haben nichts weniger vor, als eine Zeitmaschine aus der Zukunft in unsere Gegenwart zu holen. Das klingt zunächst nach esoterischem Schabernack, ist in Wirklichkeit jedoch ein ausgeklügeltes Experiment nach wissenschaftlichen Maßstäben. Ziel dieses Experiments ist die Beschaffung eines Gerätes oder eines Verfahrens, das bereits in der nahen Gegenwart Zeitreisen ermöglicht.

Das Verfahren wird zum Zeitpunkt der Anwendung bereits einem erprobtem Sicherheitsstandard der Zukunft entsprechen und in der Lage sein, den Anwender von der "Start-Jetzt-Zeit" in die Vergangenheit oder die Zukunft und zurück in die "Start-Jetzt-Zeit" zu transportieren. Es ist nicht auszuschließen, dass die Zeitreise in beide Richtungen "Vergangenheit und Zukunft" ermöglicht werden kann. Das Ziel ist jedoch mit der Bewältigung einer Zeitlinie erreicht, die aus der Zukunft in die Gegenwart führt. Ein entsprechendes Gerät oder Verfahren wird mit Datum vom 12. Dezember 2012 auf einem genau definierten Areal in Queensland/Australien eintreffen. Der Erfolg des "Jahrtausend-Experiments" ist dann mit hinreichend wissenschaftlicher Wahrscheinlichkeit gewährleistet, wenn:

a. Es einem oder mehreren Teilnehmern (Temponauten) gelingt, die von den Initiatoren des Experiments erstellten schriftlichen Instruktionen lückenlos an zukünftige Berechtigte seiner Wahl weiterzureichen, bis zu einem Zeitpunkt, wo das Zeitreise-Verfahren zur Verfügung steht und mittels des angesammelten Kapitals erworben oder gemietet werden kann. Die Weitergabe der Instruktionen erfolgt ganz einfach. Sie werden vererbt oder zu Lebzeiten der Temponauten an die nächste Generation weitergereicht. Dabei ist darauf zu achten, dass die Instruktionen möglichst an interessierte Nachfolger übergeben werden, so dass eine Weitergabe an zukünftige Generationen gewährleistet ist. Diese Idee entspricht einem "Kettenbrief" über Generationen hinweg bis in jene Zukunft, in der Zeitreisen selbstverständlich sein werden.

b. Das so beschaffte Gerät oder Verfahren durch den betreffenden Temponauten selbst oder einem von ihm Beauftragten in das Jahr 2012 überführt wird, entsprechend den von den Initiatoren vorgegebenen Zeit- und Raumkoordinaten.

c. Die auf diese Weise am 12.12.2012 innerhalb eines Zeitfensters von 12 Stunden eintreffende "Zeitmaschine" eine positive Zeitschleife auslöst und die Übergabe der Erfolgsprämie von 90.000 Euro und dessen kumulierender Weiterbeförderung in quasi Nullzeit bewirkt.

Das Experiment schöpft seine Erfolgszuversicht vor allem aus den jedem menschlichen Wesen innewohnenden Antriebskräften:

a. Erwerbssinn
b. Idealismus

Präzise Verfahrens-Instruktionen werden den teilnehmenden Temponauten vor Durchführung des Experiments ausgehändigt. Ein individueller Code gewährleistet, dass eine eindeutige Zuordnung desjenigen Teilnehmers gesichert ist, der ein Anrecht auf Nutzung des Zeitreise-Verfahrens per 12.12.2012 und/oder des Startkapitals von 90.000 Euro hat. Mit diesem kombinationsfähigen Anreiz ist der wissenschaftliche Rahmen abgedeckt. Das "Jahrtausend-Experiment" wird viel Idealismus und Einsatzbereitschaft von den Initiatoren abverlangen, doch letztlich sind es die "passiven" Teilnehmer, die über das Gelingen entscheiden. Je zahlreicher die teilnehmenden Temponauten, desto wahrscheinlicher der Erfolg. Ein solcher Erfolg wird jedem Temponauten einen Platz in den Geschichtsbüchern der Zukunft sichern, und demjenigen, dessen Temponauten-Lizenz mit dem "Code" des am 12.12.2012 erscheinenden "Zeitreisenden" übereinstimmt, zusätzlich ein präzise definiertes Vermögen. Alle erforderlichen Investitionen zum Anlauf und zur Durchführung des Projekts werden von den Initiatoren verauslagt, Bei einer finanziellen Unterdeckung ist ein Verlust gegenüber den Einnahmen ausschließlich von den Initiatoren zu tragen. Die während der Laufzeit des Experiments bis zum 12.12.2012 eingehenden Temponauten-Beiträge werden als Spende in einen gemeinnützigen Verein eingebracht, der sich gemäß Satzung vorbehält, auch nach Durchführung des Zeitreise-Unternehmens als Stiftung zur Förderung der Wissenschaft - explizit - der Erforschung und Durchführung von Zeitreisen, weiter zukunftsbezogen tätig zu sein. Die Initiatoren, weisen ausdrücklich darauf hin, dass sich ihre Versuchsanordnung ausschließlich physikalischer Mechanismen in Verbindung mit wissenschaftlich erforschten quantenphysikalischen Phänomenen bedient, die in keiner Weise mit "metaphysischen" Elementen zu verwechseln sind. Es handelt sich bei dem "Jahrtausend-Experiment" wohl um das einzige Projekt, das jemals in vergleichbarem Umfang, qualitativer Folgerichtigkeit und wissenschaftlicher Seriosität statt gefunden hat.

Sollte entgegen der Erwartungen der Experimentatoren am 12.12.2012 sich keine Zeitmaschine in Queensland / Australien manifestieren, so hat das Experiment dennoch seinen Zweck erfüllt. Dann ist aufgezeigt, dass

a. entweder keine Zeitreisen möglich sind oder

b. durch ein äußeres Ereignis (Krieg, Naturkatastrophe, Pandemie) eine Weitergabe der Temponautenbestellung nicht erfolgt ist. Dieser Punkt lässt sich jedoch durch die Teilnahme einer möglichst großen Anzahl von Temponauten minimieren.

Mancher mag den Initiatoren dieses Experiments Naivität bescheinigen. Doch hat der wissenschaftliche Erkenntnisprozess gezeigt, dass immer wieder "Unmögliches" Realität wurde. Wer hätte vor 100 Jahren mit der Existenz solcher für uns inzwischen alltäglicher Geräte wie Computer oder Mobiltelefon gerechnet? Und vielleicht fliegen wir ja eines Tages mit einer Zeitmaschine umher, von der keiner weiß, wie sie eigentlich funktioniert, da sie aus der Zukunft kam.

Unsere Alltagserfahrung lehrt: Wenn wir jemanden treffen wollen, müssen wir ihn manchmal auch dazu einladen. Eine solche Einladung oder Aufforderung hat schon oft zum Ziel geführt. Dieser ebenso einfache wie geniale Gedanke führte die Initiatoren des Experiments zusammen. Sie laden einen Zeitmaschinenbesitzer aus der Zukunft zu uns in das Jahr 2012 ein. Doch wie lässt sich diese Einladung übermitteln? Die Antwort ist verblüffend einfach. Gegenstände oder gar Informationen können schon heute in die Zukunft reisen. Eigentlich tun sie dies ständig. Stellen Sie sich vor, Sie vergraben einen Schatz in Ihrem Garten. Wenn Ihr Urenkel diesen wieder ausgräbt, hat der Schatz eine Zeitreise in die Zukunft gemacht. Es muss nur sichergestellt werden, dass der Schatz auf seiner "Reise" unversehrt bleibt. Dafür wurden Schatzkisten erfunden. In Fall der Zeitreise ist die Lage etwas anders.

Eine Information, nämlich die Einladung an den Zeitreisenden, muss möglichst lange unversehrt weitergeben werden. Diese Anforderung führte zu dem hier vorgestellten Experiment. Da "ohne Moos" bekanntlich "nix los ist", werden die Übermittler der Einladung in jeder Generation fürstlich für diese Dienstleistung belohnt. Das funktioniert auf Basis einer Kapitalverzinsung, die nach 100 Jahren bereits eine Verhundertfachung des Einsatzes abwirft Um das Startkapital aufzubringen, die nötige Anzahl von Trägern der Botschaft zu beschaffen und die notwendige Logistik zur Verfügung zu stellen, gründeten die Initiatoren eigens eine Gesellschaft. Das Beste an diesem Experiment ist aber, dass Sie als Leser selbst die Möglichkeit haben, bei einer möglichen Landung der Zeitmaschine am 12.12.2012 dabei zu sein. Informationen dazu finden Sie auf der Webseite der Initiatoren: www.timemachine1212.com.

Autor: Thomas Ritter

Quelle: freenet.de
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