DNA-Analyse: Haarproben nicht von russischem Yeti sondern von amerikanischem Schwarzbären

Symbolbild: Das Shoria-Bergland (Hntgr.) solle auch Heimat
russischer Yetis sein (Illu.). © grewi.de
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Symbolbild: Das Shoria-Bergland (Hntgr.) solle auch Heimat russischer Yetis sein (Illu.). © grewi.de

 

Oxford (England) - DNA-Analysen von Haarproben, die angeblich von Yeti-artigen Wesen stammen sollen, die in Höhlen und Wäldern der Shoria-Bergen gesichtet wurden haben ein erstaunliches Ergebnis offenbart. Zwar stammen die Haare nicht von unbekannten aufrechtgehenden Großprimaten, dafür aber von einem in diesem Teil der Erde überhaupt nicht beheimateten Tier.Wie die britische Tageszeitung "The Sun" berichtet, habe einer der führenden Genetiker der altehrwürdigen Oxford University, Prof. Bryan Sykes vom Oxford’s Wolfson Institute erklärt, eine genetische Analyse von drei eingesandten Haarproben habe die Existenz der russisch-sibirischen Variante von Yeti und Bigfoot, nicht bestätigen können.

Stattdessen, so zitiert die Zeitung den Wissenschaftler weiter,handele es sich zumindest bei diesen drei Haarproben zum einen umHaare eines Waschbären, eines Pferdes und um Haare einesAmerikanischen Schwarzbären (Ursus americanus). Erstaunlich anletzterer Erkenntnis sei, dass diese Bärenart in der fraglichenGegend eigentlich überhaupt nicht vorkomme und es auch nie zuvorBerichte über entsprechende Bären vor Ort gegeben habe.Möglicherweise handele es sich um ein aus einem Zirkus oder voneinem privaten Halter entlaufenes Exemplar.

Aus der Zeitungsmeldung geht nicht hervor, in welchem Kontextdieses Ergebnis im Rahmen des derzeit von Skyes und seinem KollegenDr. Michel Sartori, dem Direktor des "Museé de Zoologie" inLausanne laufenden "Oxford-Lausanne Collateral Hominid Project"betrachtet werden kann. Dieses Projekt hat zum Ziel, angeblicheGewebeproben, die von den unterschiedlichen lokalen Varianten vonYeti, Sasquatch, Bigfoot & Co aus aller Welt stammen sollen,erstmals genetisch zu untersuchen. Obwohl sich das Projekt lautursprünglicher Zeitplanung schon in der Publikationsphase derErgebnisse befinden sollte, gibt es bislang keine Informationen zumStand dieser Analysen und ihrer Ergebnisse.

Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.de
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