Erste Ergebnisse von Nahtod-Studie schon 2011

Hieronymus Bosch: "Der Flug zum Himmel" (Detailausschnitt),
1500-1504 © Public Domain
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Hieronymus Bosch: "Der Flug zum Himmel" (Detailausschnitt), 1500-1504 © Public Domain

 

New York/ USA - Um immer wiederkehrende Behauptungen von Patienten, sie hätten während kritischer Operationen ihren Körper verlassen und die Vorgänge von außerhalb ihres Körpers von oben betrachtet, zu überprüfen, wurden seit 2008 in 25 britischen und neun amerikanischen Kliniken auf Schränken und Apparaturen zur Decke gerichtete Symbole angebracht. Sollten Patienten, die von sogenannten Nahtoderfahrungen berichten, diese Symbole korrekt wiedergeben, wäre dies ein Nachweis für die außerkörperlichen Erlebnisse. Nun erklärten die die Studie durchführenden Wissenschaftler, erste Ergebnisse möglicherweise schon im kommenden Jahr publizieren zu können.

"Wir haben diese Bilder als objektive Markierungen angebracht", zitiert das "Wall Street Journal" die an den Studie beteiligten Dr. Sam Parnia von der "State University" in New York "State University". Insgesamt wurden rund 1.5000 wiederbelebte Patienten auf entsprechende Erfahrungen befragt.

Gegenüber der Zeitung wollte Parnia zwar noch keine Ergebnisse nennen, verwies jedoch darauf, dass er hoffe, dass ein erster Vorabbericht schon im kommenden Jahr veröffentlicht werden könne.

Alleine in den USA glauben mehr als 15 Millionen Menschen, schon einmal eine Nahtoderfahrung gehabt zu haben. Forscher vermuten, dass bessere Methoden der Wiederbelebung diese Zahl noch anstiegen ließ und weiterhin ansteigen lassen werde.

Während dieser Erlebnisse, so berichten die meisten Zeugen übereinstimmend, hätten sie ihren physischen Körper verlassen und Operationen und Wiederbelebungsversuche von einer erhöhten Position aus beobachtet. Andere beschreiben einen Fug durch einen dunklen Tunnel in Richtung eines blendenden Lichts. Am Ende dieser Reise seien sie von bereits verstorbenen Verwandten und Freunden empfangen worden, um dann jedoch zu erfahren, "dass es noch nicht so weit sei" und wieder in ihren Körper und ins Leben zurückkehrten.

Während zahlreiche Erfahrungszeugen dieser Vorgänge korrekt Handlungen der Ärzte, etwa zur Wiederbelebung, beschreiben konnten, glauben viele Skeptiker indes, dass es sich bei den Wahrnehmungen um Sinnestäuschungen handelt, die durch biochemische oder von außen induzierte Vorgänge oder unbewusste Wunschvorstellungen verursacht werden (...wir berichteten 1, 2). Nahtodforscher verweisen hingegen auf dem Umstand, dass bereits Millionen von Menschen Erfahrungen geschildert haben, sie sich in ihren Motiven gleichen, obwohl die Zeugen aus gänzlich unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen stammen.

Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.de
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