Freimaurer engagieren sich fürs Weltklima

Archiv: Freimaurersymbolik einer Loge in Stettin um 1750 ©
gemeinfrei
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Archiv: Freimaurersymbolik einer Loge in Stettin um 1750 © gemeinfrei

 

Berlin/ Deutschland - Vor dem Hintergrund der ernüchternden Ergebnisse des Weltklimagipfels von Kopenhagen hat der Großmeister der "Vereinigten Großlogen von Deutschland (VGLvD) – Bruderschaft der Freimaurer", Prof. Dr. Rüdiger Templin, die weltweiten Freimaurer dazu aufgerufen, sich privat, in den Logen und der Öffentlichkeit für den Klimaschutz zu engagieren.

In seinem öffentlichen Schreiben zum neuen Jahr an die Großmeister der fünf Mitglieds-Großlogen erklärte Templin, dass das Ergebnis der Klimakonferenz "getreu den 'Alten Pflichten'" zwar nicht politisch zu bewerten, der nachhaltige Umgang mit Ressourcen und der Umweltschutz jedoch "Teil einer modernen freimaurerischen Lebenseinstellung" sei.

Da es sich beim Thema Klimaveränderung aber um eine für die gesamte Menschheit existenzielle Frage handele, appellierte Templin in seinem Schreiben an alle Logenbrüder, "das Thema im neuen Jahr auf die Tagesordnung zu setzen und auch die Redner der Logen entsprechend zu ermuntern."

"Unserem Vorsatz entsprechend, dass jeder seinen eigenen 'rauen Stein' - und nicht den des anderen - 'behauen' sollte, appelliere ich auch an jeden einzelnen Bruder, bei sich selbst zu beginnen, wenn es darum geht, den Ausstoß von Treibhausgasen drastisch zu reduzieren. Es erscheint mir geboten, auch in den Logen ernsthaft Gedanken zu entwickeln, wie jeder einzelne Bruder konkret dazu beitragen kann, durch geeignetes Verhalten eine drohende Umweltkatastrophe zu verhindern - sei es durch Energie-Einsparungen im Privaten oder in unseren Logenhäusern", so der Großmeister der deutschen Freimaurerlogen.

Seinen Appell zum neuen Jahr richtete Templin jedoch nicht nur an die deutschen Mitglieder sondern auch "an jene 6 Millionen Freimaurer in Großlogen auf 5 Kontinenten", zu denen man freundschaftliche Kontakte pflege, "um gemeinsam für das gleiche ethische und humanistische Anliegen einzutreten."

Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.de
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