Japanische Manga-Rakete bringt Satelliten ins All

Japan hat die erste mit Mangas verzierte Rakete ins All
geschossen. Auf ihr ist unter anderem ein drei Meter großes Bild
mit spielenden Kindern zu sehen. Die Aktion soll das Interesse von
Kindern am Weltraum wecken.
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Japan hat die erste mit Mangas verzierte Rakete ins All geschossen. Auf ihr ist unter anderem ein drei Meter großes Bild mit spielenden Kindern zu sehen. Die Aktion soll das Interesse von Kindern am Weltraum wecken.

 © STR - Young Astronauts Club Japan/AFP
02.11.2016 - 11:32 Uhr

Eine mit bunten Manga-Zeichnungen verzierte Rakete hat am Mittwoch einen Wettersatelliten ins All gebracht. Die H2-A-Rakete startete vom Tanegshima-Weltraumzentrum im südlichen Kagoshima. "Wir glauben, das ist das erste Mal, dass eine Rakete mit Mangas gezündet wurde", sagte Hirokazu Kosada vom Club junger Astronauten, der das Kunstprojekt organisiert hatte.

Auf der 53 Meter langen Rakete war unter anderem ein drei Meter großes Manga mit zwölf springenden Kinder zu sehen. Geschaffen hat sie der Künstler Chuya Koyama mit Hilfe von 30.000 digitalen Fotografien und Zeichnungen, die Kinder aus ganz Japan eingeschickt hatten. Der Japaner ist für eine Comic-Reihe um zwei Brüder bekannt, die davon träumen, Astronauten zu werden.

Mit der Aktion will das Raumfahrtzentrum bei Kindern Interesse für den Weltraum und das Wetter wecken. Japan investiert massiv in sein Weltraumprogramm, das sowohl wissenschaftlich als auch kommerziell ausgerichtet ist.

Quelle: 2016 AFP
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