Pressekonferenz zu UFOs über US-Atomarsenalen

Blick in ein Startsilo einer "Minuteman"-Interkontinentalrakete
© Public Domain
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Blick in ein Startsilo einer "Minuteman"-Interkontinentalrakete © Public Domain

 

Washington/ USA - Auf einer Pressekonferenz am "National Press Club" in Washington D.C. werden am 27. September 2010 sechs ehemalige Offiziere der US Air Force (USAF) offiziell Zeugnis über UFO-Sichtungen über nuklearen Raketenstützpunkten ablegen, bei welchen es sogar zum Kontrollverlust der US-Armee über die Interkontinentalsprengköpfe gekommen sein soll.

Organisiert wird die Pressekonferenz von dem UFO-Forscher Robert Hastings, der in seinem Buch "UFOs and Nukes" zahlreiche Fälle von UFO-Sichtungen und -Interaktionen über US-Nuklearanlagen des Militärs zusammengetragen und dokumentiert hat, sowie von Robert Salas, der als ehemaliger verantwortlicher Offizier selbst Zeuge einer UFO-Erscheinung über einem US-Atomraketenstützpunkt wurde.

Schwerpunkt der Aussagen soll auf dem Erscheinen von UFOs über militärischen Abschussbasen von Atomraketen liegen. In einer Vielzahl von Dokumenten und Zeugenaussagen wird sogar davon berichtet, dass Raketenabschussanlagen durch UFOs abgeschaltet wurden. Hauptsächlich während der Zeit des Kalten Krieges erschienen UFOs über verschiedenen amerikanischen Militärbasen, wurden von Offizieren, Ziel- und Wartungspersonal, Sicherheitspolizisten und anderen militärischen Mitarbeitern gesehen und auf Radar geortet. Wie Hastings unterstreicht, finden derartige Vorkommnisse auch heute noch statt.

Auf der Pressekonferenz wolle man sehr einfache Fragen stellen, so Hastings in seiner Ankündigung zur Konferenz: "Warum erscheinen UFOs schon seit Jahrzehnten immer wieder über Atomwaffenarsenalen? Was könnten uns diese Vorfälle über die Absichten der vermeintlichen Piloten dieser Fluggeräte verraten? Warum hat sich die US-Regierung dazu entschieden, die Öffentlichkeit über diese dramatischen Ereignisse im Dunkeln zu lassen? Ist es nicht an der Zeit, die Wahrheit zu sagen?"

Vor der Pressekonferenz werden folgende Zeugen aussagen:

Dwynne Arneson, ehem. Lieutenant Colonel der USAF

Arneson war verantwortlicher Offizier auf der Air Force Basis Malmstrom in Montana, als er 1967 Einsicht in ein klassifiziertes Schreiben hatte, in dem die Sichtung eines UFOs über den Abschuss-Silos der "Minuteman I"-Interkontinentalraketen beschrieben wurde. Aus dem Papier ging ebenfalls hervor, dass während der Sichtung des unidentifizierten Flugobjekts mehrere Raketenrampen unerklärliche Fehlfunktionen aufzeigten, nicht gestartet werden konnten und die Systeme auf unerklärliche Weise heruntergefahren wurden.

Bruce Fenstermacher, ehem. Captain der USA

Fenstermache war 1976 als Startoffizier für "Minuteman III"-Interkontinentalraketen auf der Air Force Base "F.E. Warren" in Wyoming verantwortlich. Sein Sicherheitsteam meldete ihm ein zigarrenförmiges Objekt über den Startvorrichtungen und wurde unmittelbar nach dem Vorfall angehalten, die Ereignisse mit niemandem zu besprechen und diskutieren.

Charles Halt, ehem. USAF Colonel

Halt war stellvertretender Basiskommandant der gemeinsam von den USA und Großbritannien genutzten Royal Air Force Basis Bentwaters, als er, neben anderen UFO-Sichtungen, 1980 ein scheibenförmiges Objekt über der Basis beobachten konnte, das Lichtstrahlen auf die Einrichtung abgab und sich dabei auch einem Depot für Nuklearsprengköpfe näherte.

Robert Jamison, ehem. Captain der USAF

Jamison war ebenfalls 1967 Offizier auf der Malmstrom-Basis und half dabei, die während der UFO-Sichtung auf mysteriöse weise heruntergefahrenen Abschussvorrichtungen (s. Dwynne Arneson) wieder hochzufahren. Auch er bestätigt, dass sein Team unmittelbar nach dem Vorfall über die UFO-Verbindung von offizieller Seite informiert wurde.

Patrick McDonough, ehem. U.S. Navy Intelligence Command Master Chief

McDonough war 1966 als geodätischer Vermessungsoffizier auf Malmstrom stationiert und beobachtete dabei, wie ein scheibenförmiges nur 100 Meter über seinem Team schwebte, als man gerade dabei war, eine neues Raketensilo zu konstruieren. Laut dem Zeugen flohen die Soldaten in ihrem Fahrzeug. Gegenüber dem Militär soll zudem die Polizei bestätigt haben, dass in der fraglichen Nacht Zivilisten mehr als 20 UFOs in der Gegend gesehen hatten.

Jerry Nelson, ehem. 1st Lieutenant der USAF

Neslon war 1964 Startoffizier für "Atlas-F"-Raketen auf der Walker Air Force Basis in New Mexico. Seine Sicherheitsbeamten berichteten ihm damals von einem UFO, das mehrmals innerhalb eines Monats lautlos über einer Raketenabschusseinrichtung beobachtet wurde und dabei Scheinwerfer auf die Raketen gerichtet hatte.

Robert Salas, ehem. Captain der USAF

Salas war 1967 Startoffizier für "Minuteman I" auf der Malmstrom-Basis als am 24. März alle der ihm unterstellten Raketen Fehlfunktionen aufwiesen und auf unerklärliche Weise heruntergefahren wurden - zugleich ein UFO über dem Tor der Einrichtung gesichtet wurde. Salas und sein Raketenkommandant, der ehemalige Col. Fred Meiwald, wurden nach dem Vorfall informiert und mussten gegenüber dem "Office of Special Investgation" (OSI) der USAF eine Stillschweigeerklärung unterzeichnen. Meiwald bestätigte später, dass kurz nachdem sich die Fehlfunktionen ereignet hatten, zwei Sicherheitsoffiziere das betroffene Startsilo untersucht hatten und dabei ebenfalls ein UFO über der Anlage sichteten.

Um ihren Aussagen Nachdruck zu verleihen, werden alle aussagenden Zeugen im Anschluss an ihre Erklärungen diese auch noch in Schriftform unterzeichnen. Diese Erklärungen werden dann auch auf Hastings Internetseite www.ufohastings.com veröffentlicht werden.

Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.de
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