Tote Vögel nun auch in Schweden

Archiv: Amsel © Malene Thyssen/GNU FDL
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Falköping/ Schweden - Nachdem in den US-Bundesstaaten Arkansas und Louisiana Tausende toter und sterbender Vögel vom Himmel gefallen sind (...wir berichteten) wurde ein weiterer ähnlicher Vorfall nun auch aus Schweden bekannt. Auch hier stehen die Behörden bislang noch vor einem Rätsel. Untersuchungsergebnisse belegen eine ähnliche Todesursache wie in den USA.

In der Nacht auf vergangenen Mittwoch fielen bis zu 100 Dohlen tot oder verendend auf eine Landstraße nahe der südschwedischen Stadt Falköping. Nachdem einige der Vögel von Tiermedizinern untersucht wurden, steht nun fest, dass auch die Tiere in Schweden "durch äußere Gewalt" zu Tode gekommen sind, zitiert die schwedische Tageszeitung "Aftonbladet" die Veterinärin Marianne Elvander. Wie schon die Vögel in Beebe im US-Bundesstaat Arkansas, so waren auch hier innere Blutungen der äußere Grund für den Massentod. Anzeichen für Infektionen oder andere Krankheiten konnten nicht gefunden werden. Auch in Falköping spekulieren die Mediziner über einen Zusammenhang mit Feuerwerken, die die Tiere Verwirrt haben könnten. Eine eindeutige Erklärung für die Verletzungen haben jedoch auch die schwedischen Behörden bislang noch nicht.

Derweil verweisen die zuständigen Stellen in den USA darauf, dass es immer wieder zu solchen Vorfällen komme. So seien in den vergangenen 30 Jahren rund 16 Fälle bekannt geworden, in welchen mehr als tausend Vögel gestorben und sprichwörtlich vom Himmel gefallen seien. Trotz der Übereinstimmungen zwischen den Vorfällen in Beebe und Falköping sehen Experten bislang keinen Zusammenhang zwischen den bizarren Ereignissen.

Während Behörden und Tiermediziner derzeit also noch nach den Ursachen der Verletzungen für das massenhafte Tiersterben suchen, florieren besonders im Internet Spekulationen und Diskussionen und zunehmend auch Verschwörungstheorien. Von Auswirkungen des zivil-militärischen Forschungsprogramms HAARP (High Frequency Active Auroral Research Program), bei dem hochfrequente elektromagnetische Wellen zur Untersuchung der oberen Atmosphäre, insbesondere der Ionosphäre, eingesetzt werden und in dem Verschwörungstheoretiker eine getarnte Waffe der USA zur künstlichen Erzeugung von Naturkatastrophen und Wetterbeeinflussung vermuten, über Satellitentests, gezielte Vergiftung mittels chemischer Stoffe (Chemtrails), bis hin zu prophetischen Zeichen für einen bevorstehenden Weltuntergang (auch und gerade im Hinblick auf 2012...) aber auch die Sonnenfinsternis vom 4. Januar 2011, werden die unterschiedlichsten Szenarien kontrovers diskutiert.

Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.de
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