UFOs früherer Zeiten

UFOs früherer Zeiten
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UFOs früherer Zeiten

Die legendären UFOs sind keinesfalls ein 50 Jahre altes Phänomen, das in der Nachkriegszeit in den USA ihren Ursprung hat. Diese Annahme ist vollkommen falsch und wird doch immer wieder behauptet. Solche seltsamen Erscheinungen sind über Jahrhunderte und Jahrtausende durch die Geschichte zu belegen. Selbst uralte Felszeichnungen zum Beispiel in Frankreich zeigen Objekte, die stark an vermeintlich modern UFOs erinnern.

Berichte über bemerkenswerte Erscheinungen und Objekte am Himmel über Europa finden sich auch in mittelalterlichen und klassischen Chroniken. In Frankreich nahmen etwa die Begegnungen mit einem Volk, das aus fliegenden Objekten stieg, aus einem Land mit Namen Magonia stammte und Menschen mit in ihre Luftfahrzeuge nahm, derart überhand, dass man im achten Jahrhundert unter Pippins Regierung Gesetze gegen diese Wesen erließ.

Auch die Bevölkerung Nürnbergs beobachtete in den frühen Morgenstunden des 14. April 1561 merkwürdige Flugobjekte über ihrer Stadt. Hunderte von Menschen sahen zwischen vier und fünf Uhr in der Frühe erschrocken zu, wie unerklärliche Kugeln oder Scheiben am Himmel schwebten.

Hannes Glaser aus Nürnberg sah damals diese beeindruckende, eine Stunde dauernde Erscheinung. Von Beruf Buchdrucker, fertigte Glaser nach seinem Erlebnis ein Flugblatt an, auf dem er diese Sichtung erzählt:

Es waren Kugeln von blutroter, bläulicher und eisern-schwarzer Farbe oder Ringscheiben in großer Anzahl in der Nähe der Sonne, etwa drei in der Länge, manchmal vier in einem Quadrangel, auch etliche einzeln gestanden, und zwischen solchen Kugel sein auch etliche blutfarbene Kreuze gesehen.

Auch andere unbekannte Objekte wie ein Speer waren am Himmel zu beobachten. So etwa auch zylinderförmige Rohre am Himmel, in deren Inneren sich vier oder fünf weitere "Kugeln" befanden. Ein Bericht, der heute stark an UFOs und so genannte UFO-Mutterschiffe in Zigarrenform erinnert. Tatsächlich verließen in Nürnberg 1561 kleine Objekte diese Zylinder. Auch der berühmte Psychologe Carl Gustav Jung sieht hier klare Ähnlichkeiten zum UFO-Phänomen.

Ebenso sieht Professor Jung in dem Ereignis vom 7. August 1566 über Basel in der Schweiz eine deutliche Parallele zu UFO-Berichten. Auch hier existiert ein Flugblatt von einem Samuel Coccius, das heute in Zürich verwahrt wird, und das die Erscheinung vom Münsterplatz in Basel aus zeigt. Wörtlich heißt es auf dem bald 500 Jahre alten Dokument, dass bei Sonnenaufgang:

seind vil großer schwartzer kugelen im lufft gesehen wurden, welche für die Sonnen / mit großer schnelle vnnd geschwinde gefaren / auch widerkeert gegen einander gleichsam die ein streyt fürten / deren etlich roht und fhürig worden / volgends verzeert vnd erloschen.

Solche Erscheinungen sind sehr zahlreich und wurden in der damaligen Zeit meist religiös gedeutet. Als gutes aber auch schlechtes Omen. Mit Sicherheit wurden aber auch Kometen oder sogar herabfallende Asteroiden nicht verstanden und als göttliche Zeichen angesehen. Doch natürliche Himmelsphänomene können oftmals nicht als Erklärung dienen. Etwa Erscheinungen mit mehreren Objekten über längere Zeit hinweg die dann plötzlich verschwinden. Oder solche, die am Himmel ihren Bahnen ändern.

Durch die Jahnhunderte lassen sich derartige Berichte aufspüren:

Im Jahr 776 erschien bei der Sigisburg-Schlacht zwischen den Sachsen und Franken "glühenden Schilden" am Himmel.

Agobard, der Erzbischof von Lyon in Frankreich (8. Jahrhundert), schrieb, dass er eine Menschenansammlung angetroffen habe, die drei Männer und eine Frau lynchen wollten. Es waren Bewohner des Landes Magonia, die in Schiffen am Himmel fuhren und hier gelandet waren. Und auch Menschen entführten.

Am 27. Oktober 1180 schwebte gegen Mitternacht ein seltsames Objekt von einem Berg in der japanischen Provinz Kii gemächlich herab. Es wechselte langsam den Kurs und schließlich war nur noch ein leuchtender Schweif zu sehen.

Am 12. September 1271 sollte der Priester Nichiren in Tasunokuchi (Japan) hingerichtet werden. Da erschien plötzlich ein helles leuchtendes Objekt am Himmel. Die Beamten gerieten in Aufruhr und die Hinrichtung fiel aus.

1697 flog eine "hell leuchtende, kreisförmige Maschine mit einer Kugel in der Mitte" über Hamburg und anderen norddeutschen Orten.

Am 7. Juni 1779 wurden über Boulogne in Frankreich "zahlreiche glühende Scheiben" beobachtet.

Eine gewaltige Kugel stürzte am 12. Juni 1790 nahe Alencon vom Himmel herab. Sie zerstörte einige Pflanzen, streifte einen Hügel und setzte beim Aufprall die Umgebung in Brand. Daraufhin eilten zahlreiche Anwohner zum Schauplatz. Dort lag ein seltsames Objekt mit einer Tür, aus der ein fremder Mann stieg und flüchtete. Kurz darauf löste sich das Objekt lautlos auf und nichts als ein Pulver blieb zurück. Der von der Regierung aus Paris mit der Untersuchung beauftragte Polizeiinspektor Liabeuf konnte den Fall nicht aufklären.

Kurz vor 1900 erlebt die USA sogar eine Sichtungswelle von Luftschiffen, denen seltsame Gestalten entsteigen. Farmer in den USA und auch Bauern in Frankreich berichten von Kontakten mit "fremdartigen Regierungsagenten", welche aus Luftschiffen ausstiegen und die Bauern für kurze Reisen entführten.

Im Jahre 322 vor Christus belagert Alexander der Große die phönizische Festung Tyros. Tyros galt mit ihren 17 Metern hohen Befestigungsmauern als uneinnehmbar. Was sich im siebten Monat der Belagerung durch Alexanders Armee ereignete, klingt erstaunlich:

Eines Tages erschienen plötzlich diese ,fliegenden Schilde?, wie sie genannt wurden, über dem Lager der Makedonen. Die flogen in Dreiecksformationen, an der Spitze geführt von einem überaus großen, die anderen waren nur halb so groß. Zusammen waren es fünf Stück. Langsam kreisten sie über Tyros, während Tausende Krieger auf beiden Seiten den Kampf unterbrachen und sie voller Erstaunen beobachteten. Plötzlich kam von dem größeren Schiff ein Lichtblitz, der in die Mauern einschlug und sie zum Einsturz brachte, andere Blitze folgten und zerstörten Mauern und Türme, als seien sie aus Ton gebaut, und machten den Weg für die Angreifer frei (...). Die fliegenden Schilde kreisen noch einmal über der Stadt (...) dann verschwanden sie schnell nach oben, bis sie alsbald am blauen Himmel verschwanden.

Fliegende Schilde am Himmel? Vielfach haben die Chronisten diese Objekte beschrieben und bis heute sind solche Schilderungen ungeklärt. Auch auf unzähligen religiösen Bildern finden sich solche Darstellungen. Und noch wesendlich früher in der Vorgeschichte. Wie etwa das "UFO" des Pharao Thutmosis.

Sind sie alle nur frühzeitliche Propaganda und unverstandenen Naturphänomene? UFOs sind es mit Sicherheit, denn es waren unbekannte Flugobjekte am Himmel für die Zeugen.

Quelle: freenet.de
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