Wissenschaft sucht Gott

Bild 1 von 53

Wissenschaft und Religion waren schon immer Gegensätze. Wissenschaftler neigten seit jeher dazu, die These eines allmächtigen Gottes abzulehnen, da sie ihn nicht brauchten. Umgekehrt unterdrückte die Kirche neue wissenschaftliche Erkenntnisse, weil sie den Glauben an Gott erschüttern könnten. Wissenschaftler emanzipierten sich vom Glauben, während die Kirche immer im Gegensatz zur Wissenschaft stand, wie der Fall Galilei beweist.

Jede neue Erkenntnis rückte Gott in weitere Ferne: Kopernikus entthronte die Erde, Darwin den Menschen als Mittelpunkt des Kosmos. Heute, im Zeitalter der gigantischen Atomzertrümmerungsanlagen und nur 20 Jahre vor der Entdeckung der Weltformel (nach Meinung von Stephen Hawking), ist der Glaube an Gott praktisch überflüssig.

An diesen Behauptungen, die in etwa gängige Auffassungen wiederspiegeln, ist so gut wie alles falsch. Fast alle Wissenschaftler waren gläubige bis tiefgläubige Menschen. Nur Galilei kümmerte sich nicht um Gott (wohl aber um die Inquisition), und einige französische Mathematiker und Astronomen ließen sich von den Aufklärern beeinflussen und lehnten Gott ab. Als beispielsweise Napoleon den Mathematiker und Astronomen Pierre Simon Laplace fragte: "Aber wo ist Gott in Ihrem System?", da antworte Laplace: "Sir, diese Hypothese habe ich nicht nötig!".

Die Kirche hat neue Erkenntnisse selten unterdrückt, und erst die moderne Physik hat mit ihrer "orthodoxen" Interpretation der Quantenphysik und der Relativitätstheorien eine Art Katechismus geschaffen, von dem abzuweichen sehr gefährlich sein kann. Zudem hat der Glaube an einen allwissenden, allgegenwärtigen und allmächtigen Gott ganz wesentlich unser wissenschaftliches Weltbild geformt. Überspitzt ausgedrückt: Ohne diesen Glauben gäbe es keine Wissenschaft.

Manche behaupten sogar, die Physik wäre die katholische Kirche der Wissenschaft – mit Hohepriestern (Teilchenphysiker, Relativitätstheoretiker, Anhänger der String–Theorien), mit Päpsten (den Herausgebern renommierter Wissenschaftsblätter), mit Häretikern, die wegen abweichender Meinungen von der Gemeinschaft der Kirchenmitglieder ausgeschlossen und in ihrer wissenschaftlichen Existenz vernichtet werden (beispielsweise der Astronom Halton Arp), und mit Kathedralen, nämlich den Teilchenbeschleunigern (der Vergleich stammt von Physik–Nobelpreisträger Leon Ledermann, der auch meinte, Gott verstecke sich am Ende eines Protonenstrahls).

Schließlich die Suche nach der Weltformel: Für Margaret Wertheim ("Die Hosen des Pythagoras: Physik, Gott und die Frauen", Amman Verlag 1998) ist eine solche Frage etwa genauso wichtig wie die Frage der mittelalterlichen Scholastiker, wie viele Engel auf der Spitze einer Nadel tanzen können. Nur mit dem Unterschied, dass die Gelehrten des Mittelalters relativ kostenfrei darüber nachdachten, während die heutige Suche nach dem Urprinzip der Welt Milliarden Dollar kostet, wobei keinerlei praktische Anwendungen (nicht einmal fürs Militär) in Sicht sind.

Wir wollen dreierlei zeigen: Erstens, dass fast alle Wissenschaftler an Gott glaubten und ohne diesen Glauben gar keine Wissenschaft hätten betreiben können; zweitens, dass ebendieser Glaube unser wissenschaftliches Weltbild entscheidend formte; und drittens, wie die Wissenschaft eines Tages Gott finden könnte. Fangen wir an.

1. Naturwissenschaftler sind gläubige Menschen
Notwendigerweise waren die Vorläufer der Wissenschaftler gleichzeitig Theologen. Thomas von Aquin harmonisierte die Philosophie (sprich: Wissenschaft) des Aristoteles mit dem Christentum. Der Theologe Robert Grosseteste sagte im 13. Jahrhundert: "Gott ist der erste Vermesser. Er legt Zahl, Gewicht und Größe von allem fest."

Dieser Gelehrte formulierte auch als erster die heute populäre Urknall-Hypothese: Das Universum entstand aus einem Punkt uranfänglichen Lichts, der sofort zu wachsen begann und so die Sphäre unseres Universums formte. Für Roger Bacon, einem sehr modern eingestellten Denker und Erfinder des 13. Jahrhunderts, war Naturwissenschaft in erster Linie die "Magd der Theologie".

Genauso dachten Johannes Kepler und Isaac Newton. Nikolaus von Kues (15. Jahrhundert) fand den Plan Gottes in der Mathematik. Diesen Plan könne man nur durch Messen und durch Experimente erkennen – Ideen, die erst durch Galilei und Newton populär wurden.

Kopernikus schließlich wollte mit seinem heliozentrischen Weltsystem (die Sonne steht im Mittelpunkt des Alls, nicht die Erde) keineswegs der Kirche eins auswischen. Vielmehr fand er das ptomeläische System mit seinen zahlreichen Hilfskonstruktionen ("Epizyklen") hässlich und eines allmächtigen Gottes unwürdig. Für ihn war die Astronomie ein Weg zu Gott – genauso wie für Kepler und Newton. Kepler beispielsweise sagte: "Es ist absolut notwendig, dass das Werk eines vollkommenen Schöpfers von größter Schönheit ist."

So kommt es auch zu den Naturgesetzen: Sie wurden, laut René Descartes, von Gott eingerichtet, so wie ein König Gesetze in seinem Königreich stiftet.

Bleibt der Fall des renitenten Gelehrten Galileo Galilei. Der war tatsächlich nicht sonderlich gläubig, aber mit der Kirche anlegen wollte er sich nicht, zumal ihn Fragen von philosophischer Tiefe nicht interessierten. Zu seiner Zeit wurden wissenschaftliche Forschungen hauptsächlich von einer Institution gefördert – von der Kirche, insbesondere von den Jesuiten. Bevor Galilei seine Thesen veröffentlichte, gab er sie der Inquisition zu lesen. Die brütete eineinhalb Jahre darüber und fand nichts Anstößiges.

Galilei wurde nur darauf hingewiesen, jetzt und hinfort das kopernikanische Weltsystem als Arbeitshypothese hinzustellen, nicht als Wahrheit. Mit gutem Grund: Die Rechenergebnisse nach diesem System, wo die Planeten um die Sonne kreisen, waren ungenauer als die nach dem ptolemäischen (geozentrischen) System. Der Grund: Planeten kreisen nicht, sie umrunden die Sonne in Ellipsenbahnen, und das macht einen erheblichen Unterschied. Es gab also keinerlei wissenschaftliche Beweise für die Ideen des Kopernikus und damit für Galileis Behauptungen.

Galilei hielt sich an die Empfehlungen, und es wäre nichts geschehen, hätte nicht seine Arroganz und seine Provokationslust irgendwann die Oberhand gewonnen. So verhöhnte er öffentlich seinen Freund und Förderer, Papst Urban VIII, in einem seiner Dialoge, als Simplicio (Einfaltspinsel). Das ging zu weit. Der Papst schritt ein, die Inquisition wurde aktiv, Galileis zahlreiche Gegner und Neider setzten sich durch, er wurde verurteilt. Allerdings: So sanft ist die Inquisition mit niemandem sonst umgegangen.

Der Begründer der Physik, Isaac Newton, konnte zu seiner Idee einer Fernkraft (Gravitation) nur dadurch gelangen, dass er a) als Alchemist magische Kräfte annahm, und b) als gläubiger Christ an einen allmächtigen Gott glaubte, der solche Kräfte schaffen und erhalten konnte.

Vielen Zeitgenossen Newtons war die Vorstellung einer magischen Fernkraft ein Gräuel; sie ist es heute noch, aber wir haben auf dem Gebiet der Schwerkraft immer noch nichts Besseres gefunden. Indes fragte sich Newton: "Wie kommt es, dass die Natur nichts vergeblich tut, und woher stammt all die Ordnung und Schönheit, die wir in der Welt sehen?" Natürlich von Gott. So sahen es auch Newtons Zeitgenossen. So sehen es viele Physiker und Kosmologen, Chaosforscher und Biologen auch heute, noch oder schon wieder.

Allerdings: Newton nahm an, dass Gott von Zeit zu Zeit in dieser Welt eingreift, um die Dinge wieder ins Gleichgewicht zu bringen, weil die Welt sonst im Chaos versinken würde. Das glaubt heute niemand mehr. Oder doch? Es gibt eine ungewöhnliche Ergänzung zur Quantenphysik, in der die "Wellenfunktion" eines Teilchens, die eigentlich zerfließen müsste, von Zeit zu Zeit durch einen Impuls aus dem Nichts (von wem wohl?) wieder gestaucht wird.

Die These von Ghirardi, Rimini und Weber (1980) behauptet, dass alle hundert Millionen Jahre ein Elementarteilchen wieder "gerade gerichtet" wird. Das scheint nicht viel, doch in einem Objekt von Mausgröße sind 10 hoch 25 solcher Teilchen, sodass es pro Sekunde zehn Milliarden Stauchungen gibt – und jede wirkt sich auf die ganze Maus aus. Gott greift also immer noch ein.

Beschränken wir uns nun auf zwei Wissenschaftler, die das Verhältnis von Wissenschaft und Religion entscheidend prägten: Darwin und Einstein. Charles Darwin war ein tiefgläubiger Mensch und verteidigte die Bibel auf dem Schiff, mit dem er seine Weltreise unternahm, zum Gespött der Seeleute.

Allerdings: Er lehnte das damals gebräuchliche Bild eines überstrengen und stets strafenden Gottes ab. Und: Durch seine Forschungen erkannte er, dass die unterschiedlichsten Lebensformen ("Arten") nicht von Gott ein für allemal geschaffen wurden. Vielmehr entwickeln sie sich weiter, gehen auseinander hervor, sind flexibel.

An einen Fortschritt der menschlichen Entwicklung glaubte Darwin bis zu seinem Lebensende, ebenso wie an einen Gott, der alles geschaffen hat und dann die Welt sich selbst überließ.

Und die Reaktion der Umwelt? Sie war ganz anders, als wir heute glauben. Hier einige Beispiele:

  • "Ein Gott, der alle Dinge sich selber schaffen lässt, ist viel weiser als einer, der alles selber macht." (Charles Kingsley)
  • "Die Einheit der Schöpfung ist ein viel stärkerer Hinweis auf Gott als eine Reihe separater Schöpfungen." (Frederick Taylor, Erzbischof von Canterbury)
  • "Wenn Kampf und Wettbewerb die Grundlagen evolutionärer Veränderungen sind, dann sind Schmerz und Leiden der Preis für die Entstehung höherer Lebewesen." (Asa Gray, amerikanischer Botaniker, als Erklärung für die theologisch schwer begründbare Existenz von Leiden)´
  • "Es gibt keinen Grund, warum der Prozess der Evolution nicht von Anfang an in einen Entwurf des Universums eingearbeitet worden ist." (Thomas Huxley, der "Bluthund Darwins")

Man sieht: Alles ist relativ. Womit wir zu dem Gelehrten kommen, der das Nachdenken und Reden über Gott wieder in die Physik eingeführt hat: Albert Einstein. "Ich möchte wissen, wie Er (gemeint: der Herrgott) sich die Welt gedacht hat." Das ist in etwa Einsteins Credo. Flüssig und ohne Scheu redet er über Ihn und nimmt Ihn auch als Kronzeugen gegen die verhasste Quantenphysik: "Raffiniert ist der Herrgott, boshaft aber nicht." Und: "Gott würfelt nicht." Vielmehr hat Er die Welt nach einem ordentlichen Plan geschaffen, den zu finden Aufgabe der Wissenschaftler ist.

Einen Gegensatz zwischen Religion und Wissenschaft sah Einstein nicht, im Gegenteil: Die beiden gehören für ihn zusammen. "Einen legitimen Konflikt zwischen Religion und Wissenschaft kann es nicht geben" meinte er 1930 in einem Artikel in der "New York Times". Denn: "Naturwissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Naturwissenschaft ist blind." Für ihn war ein "kosmisches religiöses Gefühl" das stärkste und nobelste Motiv der wissenschaftlichen Forschung. Denn "In diesem materialistischen Zeitalter sind die ernsthaften Wissenschaftler die einzigen tief religiösen Menschen."

So öffnete Einstein auch mit seinen Formeln den Weg zu ungezählten modernen Mythen, vom Urknall (eine Erfindung des katholischen Priesters Abbé Lemaitre) über gekrümmte Raumzeiten, Schwarze Löcher, expandierende Universen, höherdimensionale Räume, kosmische Fäden, zusammengerollte Raumdimensionen – alles unbewiesene Annahmen, die als bewiesen verkauft werden, in Wirklichkeit aber nur moderne Mythen darstellen, mit Analogien zur Bibel.

Kein Wunder, dass sich die Päpste gern dieser "Erkenntnisse" bedienten. So erklärte Papst Pius XII 1951: Die Wissenschaft hat Beweise für einen zeitlichen Anfang erbracht. Deshalb trug sich die Schöpfung in der Zeit zu. Und deswegen gibt es auch einen Schöpfer, also Gott.

Hatte Einstein sich noch sehr ernsthaft mit Wissenschaft, Religion, einem Schöpfergott und den Naturgesetzen auseinandergesetzt, so fehlt diese Ernsthaftigkeit seinen Nachfolgern. Stephen Hawking beispielsweise kündigte an: Seine Theorie würde tiefgreifende Auswirkungen auf Gottes Rolle als Schöpfer haben. Der Mensch erklärt Gott, wie der zu sein hat – so etwas würden sich gläubige Menschen nie zutrauen.

2. Ohne Religion keine Wissenschaft
Grundsätzlich: Naturgesetze kann es nur geben, wenn ein allmächtiger Gott die Welt nach bestimmten Gesetzen geschaffen hat. Die Suche nach der "Weltformel" hat nur Sinn, wenn es eine einheitliche Beschreibung der Natur gibt – und das heißt, wenn die Natur nach einem Masterplan konstruiert wurde.

So war der Raum für Aristoteles, den bedeutendsten Vertreter griechischen Denkens, bloß der Zwischenraum zwischen Objekten. Veränderten die Objekte ihre Lage, änderte sich auch der Raum. Gab es keine Objekte, gab es auch keinen Raum. Ganz anders die abendländische Auffassung: Der Raum ist überall, allgegenwärtig, unbeeinflussbar durch den Menschen – leben wie Gott, dessen Allgegenwart im 139. Psalm so schön beschrieben wird: "Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir."

In dem Maße, in dem der Mensch meint, Gott spielen zu können – in der Teilchenphysik, in der Gentechnik – ändert sich auch unsere Auffassung von "Raum": Jetzt können wir ihn doch beeinflussen, zumindest durch Anbringen von Materie, die den Raum laut Einstein krümmt, also verändert.

Aus Einsteins Formeln konstruierten seine Zeitgenossen eine Entstehung der Welt aus dem Nichts. Im Urknall soll alles ganz plötzlich entstanden sein, mit einer schnellen Zwischenphase der Ausdehnung. Das entspricht genau dem biblischen Mythos von der Schöpfung aus dem Nichts.

Am Anfang war nur Licht (in der Bibel) – am Anfang war nur Licht (beim Urknall). Und was war davor? Oder, wie es Roman Sexl, Spezialist für Relativitätstheorien, einmal ebenso treffend wie sarkastisch formulierte: "Wer hat denn eigentlich urgeknallt?". Das ist eine unanständige Frage, sagen die Physiker. Das ist eine unanständige Frage, sagte schon der Heilige Augustinus. Wie sich die Argumente wiederholen!

Und es gibt weitere Analogien: Schwarze Löcher erinnern an unsere Vorstellungen vom Tor zur Hölle; dazu postulieren Astronomen eine schwarze Materie analog zu den Gefährten des Teufels, während sich die Engel vermutlich in den zusammengerollten Dimensionen der String-Theoretiker verstecken.

Im Übrigen gibt es noch einen interessanten Beweis für unsere These, nämlich einen Mann, der nicht an einen allmächtigen Gott glaubte, sich selbst für einen Wissenschaftler hielt und auf diesem Gebiet doch nur Unsinn veröffentlichte: Johann Wolfgang von Goethe. Er schrieb zusammen mit seinem Freund Friedrich Schiller eine Hymne an die griechischen Götter. Goethe versuchte sich als Wissenschaftler, indem er die Farben anders erklärte als Newton – schrecklicher Unfug kam dabei heraus.

Kein Wunder: Goethe selbst sagte einmal sinngemäß: Wenn etwas wahr ist, warum kann dann nicht auch das Gegenteil wahr sein? Diese Auffassung entspricht genau dem griechischen Welt-Verständnis, keineswegs aber dem jüdisch-christlichen. Denn dort gibt es nur einen Gott und damit nur eine Wahrheit.

3. Wie können Wissenschaftler Gott finden?
Der Menschenfreund und Gottsucher John Templeton gründete eine Stiftung, die Forschungen unterstützt, welche sich mit dem Göttlichen beschäftigen. Bisher waren es eher Verhaltensforscher, die davon Gebrauch machten. Wird es eines Tages mit Templetons Geld ein Forschungsprojekt zur echten Suche nach Gott geben? Und wie könnte das aussehen?

Wie also könnte die Wissenschaft Gott finden? Gemeint sind nicht Pseudobeweise wie der, dass es einen Schöpfer gegeben haben muss, weil alles so fein aufeinander abgestimmt ist (anthropisches Prinzip).

Inzwischen haben wir erkannt: Lebendes und Unbelebtes kann sich selbst so gut organisieren, dass daraus alle wunderbaren Formen der Natur ableitbar sind. Dazu brauchen wir keinen Gott. Zwingender ist schon das Argument: Es gibt Naturgesetze (was niemand bezweifelt), doch wer zwingt die Natur, sich nach diesen Gesetzen zu richten? Brauchen wir dafür nicht doch einen Gott?

Aber das sind alles Argumente. Wir meinen einen echten Nachweis. Kann es so etwas geben? Dazu müssen wir uns erst klar werden, was Gott, physikalisch gesprochen, ist. Da gibt es nun eine erstaunliche Analogie.

Erinnern wir uns: Gott ist unserer Auffassung nach, allgegenwärtig, also räumlich nicht begrenzt. Er ist erste und letzte Ursache für alles, kann also etwas in dieser Welt bewegen. Und seine Macht ist ungeheuer groß. Diesen Eigenschaften entspricht eines der wichtigsten Konzepte in der Physik. Um es kurz zu fassen: Gott ist Energie!

Energie hat keine räumliche Begrenzung; sie kann sogar das ganze Universum ausfüllen. In der Quantenphysik spricht man von "Vakuum–Energie", die sich sozusagen im Nichts (Vakuum) des Raums verbirgt, aber von dort aus gewaltige Wirkungen entfalten kann – zum Beispiel eine ganze Welt aus dem Nichts entstehen lassen.

Damit ist auch die Allmacht der Energie gezeigt: Sie bewirkt etwas. Jede Kausalität ist mit Energie verknüpft. Fehlt nur noch das Bewusstsein dieser göttlichen Energieform. Vielleicht entwickelt sich auch das erst allmählich, wie beim Menschen, als er aus den Tieren hervorgegangen ist.

So könnte sich eines Tages der Kreis schließen: Nur weil er an Gott glaubte, konnte der Mensch eine exakte Wissenschaft entwickeln. Und nur weil er eine exakte Wissenschaft entwickelt hat, kann er ebendiesen Gott eines Tages wirklich und wahrhaftig erkennen.

Autor: Peter Ripota

Quelle: freenet.de
Kommentare
Top-Themen
Karl Lauterbach und Hendrik Streeck, die beiden waren sich im Verlauf der Pandemie nicht immer einig. Doch nun gibt ...mehr
In Ostwestfalen an der Landesgrenze zu Niedersachsen sterben am Donnerstag zwei Menschen. Dem Täter gelingt zunächst ...mehr
Die ansteckendere Virus-Variante Alpha hat die Eindämmung der Pandemie im Winter erschwert. Droht mit der neuen ...mehr
Die besten Witze & Sprüche
WhatsApp-Status-Sprüche eignen sich sehr gut, um ins Gespräch zu kommen, sich von seiner humorvollen Seite zu zeigen ...mehr
Von Zuhause arbeiten bringt Vor- und Nachteile mit sich. Während man es mit dem Dresscode nicht ganz so genau nehmen ...mehr
Sie lieben Denksport und kennen sich gut mit Sprichwörtern und Emojis aus? Dann versuchen Sie unser Emoji-Bilderrätsel ...mehr
Video
Anzeige
gekennzeichnet mit
JUSPROG e.V. - Jugendschutz
freenet ist Mitglied im JUSPROG e.V.