Heidelberg: Seniorin durch Schockanruf getäuscht - Zeugenaufruf

Am Mittwoch erhielt gegen 14:00 Uhr eine Seniorin aus dem Heidelberger Stadtteil Pfaffengrund einen Schockanruf.
Heidelberg (ots) - Ein bislang unbekannter Mann teilte mit, dass ihr Sohn an Krebs im Endstadium erkrankt sei und sich im Ausland in einem Krankenhaus befinden würde. Für die Therapie wäre eine hohe Geldsumme fällig. Dem Täter gelang es, die Seniorin zu überreden, einen Teil des Betrages an einen Kurier zu übergeben. Die Frau übergab in der Straße Im Dörning einem bislang unbekannten Mann eine weiße, ca. 25 cm hohe Papiertüte auf dem die Zahlen 15 bzw. 15.000 geschrieben waren. Darin befanden sich 30.000 Euro. Ohne ein Wort zu sagen, nahm der Mann die Tüte an sich und lief zu Fuß davon. Erst später wurde der Frau bewusst, dass es sich bei dem Anruf um einen Betrug gehandelt hatte.
Der Abholer wird als 40-50 Jahre alt, etwas 180 cm groß und mit normaler Statur beschrieben. Er hatte einen hellen Teint und hellbraune Haare. Bekleidet war er mit einer dunklen Arbeitshose aus Stoff sowie einem langärmeligen Oberteil.
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim kriminalpolizeilichen Hinweistelefon unter der Telefonnummer 0621/174-4444 zu melden.
Die Polizei rät generell bei Schockanrufen:
- Versuchen Sie ruhig zu bleiben und sich nicht zur Eile drängen
zu lassen. Machen Sie sich Notizen und fragen nach dem Namen des
Anrufers sowie einer Rückrufnummer. Am besten auflegen, die
Sache überdenken und gegebenenfalls später zurückrufen.
- Halten Sie Rücksprache mit anderen Familienmitgliedern oder
Vertrauten.
- Werden Sie immer dann besonders misstrauisch, wenn es um Geld-
oder andere Vermögensforderungen geht.
- Verständigen Sie im Zweifelsfall immer und zeitnah die Polizei.
Die diensthabenden Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten können
Ihnen verlässlich Auskunft darüber geben, ob es sich um eine
Betrugsmasche handelt.
Weitere Informationen wie Sie sich und Ihre Verwandten gegen diese und andere Betrugsmaschen schützen können, finden sie auch online: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-durch-falsche-polizisten/
Der Abholer wird als 40-50 Jahre alt, etwas 180 cm groß und mit normaler Statur beschrieben. Er hatte einen hellen Teint und hellbraune Haare. Bekleidet war er mit einer dunklen Arbeitshose aus Stoff sowie einem langärmeligen Oberteil.
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim kriminalpolizeilichen Hinweistelefon unter der Telefonnummer 0621/174-4444 zu melden.
Die Polizei rät generell bei Schockanrufen:
- Versuchen Sie ruhig zu bleiben und sich nicht zur Eile drängen
zu lassen. Machen Sie sich Notizen und fragen nach dem Namen des
Anrufers sowie einer Rückrufnummer. Am besten auflegen, die
Sache überdenken und gegebenenfalls später zurückrufen.
- Halten Sie Rücksprache mit anderen Familienmitgliedern oder
Vertrauten.
- Werden Sie immer dann besonders misstrauisch, wenn es um Geld-
oder andere Vermögensforderungen geht.
- Verständigen Sie im Zweifelsfall immer und zeitnah die Polizei.
Die diensthabenden Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten können
Ihnen verlässlich Auskunft darüber geben, ob es sich um eine
Betrugsmasche handelt.
Weitere Informationen wie Sie sich und Ihre Verwandten gegen diese und andere Betrugsmaschen schützen können, finden sie auch online: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-durch-falsche-polizisten/
Quelle: Baden-Württemberg