Lebensgefahr: Mann sammelt im laufenden Bahnverkehr Pfandflaschen in den Gleisen- ICE musste durch Schnellbremsung gestoppt werden

© Symbolfoto Bundespolizei am S-Bahnsteig.
Quelle: Bundespolizei
Symbolfoto Bundespolizei am S-Bahnsteig.
Quelle: Bundespolizei
Am 30.08.2025 gegen 19.50 Uhr wurde das Bundespolizeirevier Hamburg Altona von einem Zeugen telefonisch über einen Mann informiert, der sich auf Höhe des S-Bahnhaltepunktes Holstenstraße direkt im Bereich der S- und Fernbahngleise zum Pfandflaschen sammeln befand.
Hamburg (ots) - Zwischenzeitlich musste auch ein durchfahrender ICE durch den entsprechenden Triebfahrzeugführer durch eine Schnellbremsung gestoppt werden, da sich der Flaschensammler im Bereich der Fernbahngleise befand.
Eine entsprechende Streckensperrung für den Fern- und S-Bahnverkehr (auch Stromabschaltung Stromschienen S-Bahn) wurde umgehend eingeleitet.
"Eine Funkstreifenwagen-Besatzung der Bundespolizei aus dem Bundespolizeirevier Altona erreichte daraufhin umgehend mit Sonder- und Wegerechten den Einsatzort."
Der "Gleisgänger" (m.35) hatte den Gleisbereich zwischenzeitlich wieder verlassen und konnte auf dem Bahnsteig der S-Bahnstation festgestellt werden.
Zur Feststellung der Personaldaten wurde der rumänische Staatsangehörige mit dem Streifenwagen zum Bundespolizeirevier Altona verbracht.
"Der Mann wurde eingehend über die Lebensgefahren im Gleisbereich aufgeklärt. Er war sich der Gefahren der 1.200 Volt Gleichstrom führenden Stromschienen und des Regelbetriebes des Zugverkehrs offensichtlich nicht bewusst."
Eine durch Bundespolizisten durchgeführte Videosichtung der Überwachungskameras an der S-Bahnstation ergab folgendes:
"Der Mann betrat mehrfach den S-Bahnbereich, um Flaschen zu sammeln. Dann überstieg der Beschuldigte die Abdeckung der S-Bahnstromschienen, um an den parallel verlaufenden Fernbahngleisen weitere Pfandflaschen zu sammeln. Ein durchfahrender ICE musste daraufhin durch eine Schnellbremsung zum Halten gebracht werden."
Gegen den Beschuldigten wurde ein Strafverfahren (Verdacht auf gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr) eingeleitet. Atemalkohol konnte nicht festgestellt werden. Nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen konnte der Mann das Polizeirevier wieder verlassen.
Hinweis: Um 20.05 Uhr wurden die zur Gefahrenabwehr eingeleiteten Streckensperrungen wieder aufgehoben. Über ggf. Betriebsstörungen im Bahnverkehr können von der Bundespolizei keine Angaben gemacht werden.
Aus aktuellem Anlass warnt die Pressestelle der Bundespolizeiinspektion Hamburg erneut vor leichtsinnigem Verhalten an Bahnanlagen.
"Der Aufenthalt im Gleisbereich ist lebensgefährlich und verboten! Die Stromschienen im S-Bahn-Bereich führen 1200 Volt Gleichstrom. Eine Berührung kann zu tödlichen Verletzungen führen.
Triebfahrzeugführer von Fern- und S-Bahnen können nicht ausweichen und die Bremswege sind oftmals zu lang, um ein Erfassen von Personen im Gleisbereich noch zu verhindern. Häufig gefährden sich Personen in den Gleisen durch ihr leichtsinniges Verhalten nicht nur selbst, sondern auch Reisende und Helfer."
Videomaterial kann im laufenden Strafverfahren nicht zur Verfügung gestellt werden. Auskünfte über diese Pressemitteilung hinaus können heute nicht mehr erteilt werden.
"RC"
Eine entsprechende Streckensperrung für den Fern- und S-Bahnverkehr (auch Stromabschaltung Stromschienen S-Bahn) wurde umgehend eingeleitet.
"Eine Funkstreifenwagen-Besatzung der Bundespolizei aus dem Bundespolizeirevier Altona erreichte daraufhin umgehend mit Sonder- und Wegerechten den Einsatzort."
Der "Gleisgänger" (m.35) hatte den Gleisbereich zwischenzeitlich wieder verlassen und konnte auf dem Bahnsteig der S-Bahnstation festgestellt werden.
Zur Feststellung der Personaldaten wurde der rumänische Staatsangehörige mit dem Streifenwagen zum Bundespolizeirevier Altona verbracht.
"Der Mann wurde eingehend über die Lebensgefahren im Gleisbereich aufgeklärt. Er war sich der Gefahren der 1.200 Volt Gleichstrom führenden Stromschienen und des Regelbetriebes des Zugverkehrs offensichtlich nicht bewusst."
Eine durch Bundespolizisten durchgeführte Videosichtung der Überwachungskameras an der S-Bahnstation ergab folgendes:
"Der Mann betrat mehrfach den S-Bahnbereich, um Flaschen zu sammeln. Dann überstieg der Beschuldigte die Abdeckung der S-Bahnstromschienen, um an den parallel verlaufenden Fernbahngleisen weitere Pfandflaschen zu sammeln. Ein durchfahrender ICE musste daraufhin durch eine Schnellbremsung zum Halten gebracht werden."
Gegen den Beschuldigten wurde ein Strafverfahren (Verdacht auf gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr) eingeleitet. Atemalkohol konnte nicht festgestellt werden. Nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen konnte der Mann das Polizeirevier wieder verlassen.
Hinweis: Um 20.05 Uhr wurden die zur Gefahrenabwehr eingeleiteten Streckensperrungen wieder aufgehoben. Über ggf. Betriebsstörungen im Bahnverkehr können von der Bundespolizei keine Angaben gemacht werden.
Aus aktuellem Anlass warnt die Pressestelle der Bundespolizeiinspektion Hamburg erneut vor leichtsinnigem Verhalten an Bahnanlagen.
"Der Aufenthalt im Gleisbereich ist lebensgefährlich und verboten! Die Stromschienen im S-Bahn-Bereich führen 1200 Volt Gleichstrom. Eine Berührung kann zu tödlichen Verletzungen führen.
Triebfahrzeugführer von Fern- und S-Bahnen können nicht ausweichen und die Bremswege sind oftmals zu lang, um ein Erfassen von Personen im Gleisbereich noch zu verhindern. Häufig gefährden sich Personen in den Gleisen durch ihr leichtsinniges Verhalten nicht nur selbst, sondern auch Reisende und Helfer."
Videomaterial kann im laufenden Strafverfahren nicht zur Verfügung gestellt werden. Auskünfte über diese Pressemitteilung hinaus können heute nicht mehr erteilt werden.
"RC"
Quelle: Hamburg