Osnabrück/Innenstadt: Meldung über Schusswaffe entpuppte sich als Böllerwurf - Polizei mit Großaufgebot im Einsatz
In der Innenstadt wurden am Dienstagmittag mehrere laute Knallgeräusche wahrgenommen, woraufhin sich zahlreiche Personen erschreckten.
Osnabrück (ots) - Nach ersten Meldungen von Passanten bestand zunächst der Verdacht auf den Einsatz einer Schusswaffe. Starke Polizeikräfte rückten umgehend in den Bereich Neumarkt/Johannisstraße aus und sicherten die Umgebung. Eine Zeugin gab zwischenzeitig an, dass es sich mutmaßlich um das Zünden von Böllern handelte. Im Rahmen der Überprüfung konnte vor Ort ein Böller aufgefunden werden. Der mutmaßliche Verursacher, ein 18-Jähriger, wurde ermittelt. Gegen ihn wird nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Außerdem wird eine Kostenrechnung für den Großeinsatz geprüft. Die Polizei macht deutlich, dass das Zünden von Feuerwerkskörpern in der Öffentlichkeit ohne entsprechende Genehmigung - insbesondere außerhalb der gesetzlich zulässigen Zeiträume zu Silvester und Neujahr - verboten ist. Laute Knallgeräusche können von Passanten leicht als unmittelbare Gefahr fehlinterpretiert werden. Ein derartiges Verhalten birgt ein erhebliches Risiko für die Sicherheit anderer und kann zu Gefährdungen führen.
Quelle: Niedersachsen