1:2 bei der Hertha: VfB-Krise spitzt sich zu

1:2 bei der Hertha: VfB-Krise spitzt sich zu
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1:2 bei der Hertha: VfB-Krise spitzt sich zu

 © SID
12.09.2015 - 17:51 Uhr

Die Krise des VfB Stuttgart spitzt sich weiter zu. Die Schwaben verloren in der Fußball-Bundesliga 1:2 (1:2) bei Hertha BSC.

Berlin (SID) - Die Krise des VfB Stuttgart spitzt sich weiter zu. Die Schwaben verloren in der Fußball-Bundesliga 1:2 (1:2) bei Hertha BSC und bauten durch die vierte Niederlage im vierten Spiel ihren Negativ-Startrekord aus. Zwar traf Neuzugang Toni Sunjic (36.) für die Gäste, doch dennoch feierten die Berliner durch Genki Haraguchi (14.) und Fabian Lustenberger (45.+3) den ersten Heimsieg der laufenden Saison. Mit sieben Zählern aus vier Spielen festigte der Hauptstadt-Klub nach der selten hochklassigen, aber dafür spannenden Partie seinen Platz im gesicherten Mittelfeld.

Vor 45.994 Zuschauern war den Stuttgartern die Verunsicherung durch die Rückschläge der letzten Wochen zunächst deutlich anzumerken. Von Alexander Zornigers "Überfall-Fußball" war im Olympiastadion nichts zu sehen, der VfB stand tief und ließ die Berliner agieren.

Hertha nahm das Angebot dankend an und ging gleich mit der ersten echten Chance in Führung. Nach schöner Vorarbeit von Ex-Bayern-Spieler Mitchell Weiser, der rechts in der Viererkette sein Startelf-Debüt gab, verlud der Japaner Haraguchi Adam Hlousek und schob den Ball ein. Unverständlicherweise zog sich die Hertha fortan weit zurück - der VfB kam fast im Fünf-Minuten-Takt zu großen Chancen. 

Vor allem über links drohte immer wieder Gefahr, weil Filip Kostic Weiser mehrfach schlecht aussehen ließ. Herthas Keeper Thomas Kraft hatte zudem seine liebe Mühe mit hohen Bällen gegen die Sonne und stieg gegen Daniel Ginczek (19.) elfmeterreif ein. Nach einem Freistoß von Daniel Didavi kam Sunjic in seinem ersten Spiel für den VfB völlig frei zum Kopfball und erzielte das 1:1.

Trainer Pal Dardai setzte ein Zeichen und brachte schon kurz vor der Pause den Ex-Stuttgarter Vedad Ibisevic für den verletzten Roy Beerens, doch das Tor erzielte ein anderer Herthaner. In der Nachspielzeit drosch Kapitän Lustenberger einen Abpraller aus über 20 Metern volley ins Tor und ließ die Hertha-Fans zur Pause wieder jubeln.

Auch nach dem Wechsel setzte Hertha die ersten Signale. Ibisevic zwang Stuttgarts jungen Schlussmann Odisseas Vlachodimos zu einer Großtat (47.). Der spielfreudige Salomon Kalou vertändelte in der Folge gleich mehrfach. Die Partie blieb spannend, zumal beide Mannschaften auf einen weiteren Treffer drängten.

Bei den Gastgebern verdienten sich die Torschützen Lustenberger und Haraguchi die besten Noten, bei den Gästen ragten Kostic und Sunjic heraus.

Quelle: 2015 SID (Sport Informationsdienst Neuss)
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