Fragen und Antworten zum HSV-Flirt mit Thomas Tuchel

Fragen und Antworten zum HSV-Flirt mit Thomas Tuchel
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Fragen und Antworten zum HSV-Flirt mit Thomas Tuchel

 © SID

Wie ist der Stand der Dinge? Thomas Tuchel gilt als absoluter Wunschkandidat des HSV für den geplanten Neuanfang zur kommenden Saison.

Hamburg (SID) - WIE IST DER STAND DER DINGE?

Thomas Tuchel gilt als absoluter Wunschkandidat des Hamburger SV für den geplanten Neuanfang zur kommenden Saison und soll für langfristigen Erfolg an der Elbe sorgen. "Wir wollen versuchen, auch mal auf der Position des Trainers auf Jahre Kontinuität zu bekommen", sagt Klub-Chef Dietmar Beiersdorfer über das Interesse an dem ehemaligen Mainzer. 14 verschlissene Trainer in gut zehn Jahren - damit soll endlich Schluss sein.

WIRD SCHON VERHANDELT?

Bekannt ist, dass sich Beiersdorfer und Tuchel bereits getroffen haben und regelmäßig in Kontakt stehen. Der Hoffnungsträger soll dabei seine grundsätzliche Bereitschaft signalisiert haben, den HSV übernehmen zu wollen. Der HSV ist bereit, Tuchel mit weitreichenden Befugnissen auszustatten.

WIE LOCKT DER HSV TUCHEL?

Die klammen Hamburger wollen für Tuchel an die finanzielle Schmerzgrenze gehen und bieten offenbar 3,2 Millionen Euro Gehalt pro Jahr und 25 Millionen Euro für neue Stars. Das hatte zuletzt die Bild-Zeitung berichtet. Zudem soll der 41-Jährige die Strukturen des Vereins nach seinen Vorstellungen umbauen dürfen.

WIE GROß SIND DIE CHANCEN DER HAMBURGER?

Der HSV-Traum von Tuchel droht trotz des heißen Flirts zu platzen. Steigt der Bundesliga-Dino erstmals in seiner Geschichte ab, geht Tuchel wohl kaum mit in die 2. Liga. RB Leipzig hat er am Wochenende abgesagt, weil die ambitionierten Sachsen nur noch theoretische Chancen auf den Aufstieg haben. Halten die Hanseaten jedoch die Klasse, steht dem Deal wohl kaum noch etwas im Wege.

WAS MACHT TUCHEL, WENN DER HSV ABSTEIGT?

Das ist völlig offen. Klar ist nur, dass der Fußballlehrer nach seinem Sabbatjahr zurück auf die Trainerbank will. Er vermisse die "Kabine. Meine Spieler, mein Trainerteam, das Training, den Geruch des Rasens, den Kick am Wochenende", hatte Tuchel in einem Interview mit der Zeit gesagt. Ein Comeback im Ausland schließt er quasi aus. Auch der VfB Stuttgart scheint aus dem Rennen zu sein, dagegen gab es zuletzt Gerüchte, Tuchel sei ein Kandidat für die Nachfolge Pep Guardiolas beim FC Bayern. Allerdings besitzt der Spanier in München noch einen Vertrag bis 2016. (SID)

Quelle: 2015 SID (Sport Informationsdienst Neuss)
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