Siebtes Pokal-Duell in sieben Jahren: Der Dauerbrenner Bayern-Dortmund

Siebtes Pokal-Duell in sieben Jahren: Der Dauerbrenner
Bayern-Dortmund
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Siebtes Pokal-Duell in sieben Jahren: Der Dauerbrenner Bayern-Dortmund

 © SID
19.12.2017 - 11:58 Uhr

Bayern München gegen Borussia Dortmund - dieser deutsche Fußball-Klassiker ist in den vergangenen Jahren im DFB-Pokal zum Dauerbrenner geworden.

München (SID) - Bayern München gegen Borussia Dortmund - dieser deutsche Fußball-Klassiker ist in den vergangenen Jahren im DFB-Pokal zum Dauerbrenner geworden. Im Achtelfinale am Mittwoch (20.45 Uhr/ARD und Sky) steht bereits das siebte Duell im siebten Jahr hintereinander an. Mit Ausnahme von 2015, als der VfL Wolfsburg den BVB in Berlin bezwang, gewann der Sieger des Klassikers stets auch den Cup. - Der SID blickt zurück auf die vergangenen sechs Treffen:

26. April 2017, Halbfinale, München-Dortmund 2:3

"Das tut weh", sagt ein frustrierter Karl-Heinz Rummenigge. Alles deutet auf den Finaleinzug der Bayern hin, die den BVB beherrschen und reihenweise die Top-Chancen vergeben. Sven Bender rettet gegen Arjen Robben spektakulär mit den Stollen. Dortmund dreht das Spiel dank Ousmane Dembele. In Anspielung auf das Bomben-Attentat zwei Wochen zuvor sagt Michael Zorc: "Wenn es eine Mannschaft gibt, die verdient hat, nach Berlin zu fahren, dann wir."

21. Mai 2016, Finale, München-Dortmund 0:0, 4:3 i.E.

Im "Abschiedsspiel" für Bayern-Trainer Pep Guardiola gibt es in 120 Minuten keine Tore, aber jede Menge Spannung. Im Elfmeterschießen vergeben Bender und Sokratis für Dortmund, ehe Douglas Costa seinem Coach mit dem finalen Treffer den Pokal schenkt. Guardiola zeigt erstmals in seiner Münchner Zeit große Gefühle, vergießt Tränen der Freude. "Jetzt kann er endlich mal Mensch sein", sagt Thomas Müller.

28. April 2015, Halbfinale, München-Dortmund 1:1, 0:2 i.E.

Lange Zeit spielen die Münchner die Gäste an die Wand, doch Pierre-Emerick Aubameyang rettet den BVB in die Verlängerung. Nach 30 Minuten ohne Tor kommt es zu einem legendären Elfmeterschießen: Philipp Lahm und Xabi Alonso rutschen am Punkt weg, Mario Götze und Manuel Neuer verschießen ebenfalls. Der bereits ausgewechselte Müller ist fassungslos: "Die Spieler haben ja keine Badelatschen getragen, sondern Stollenschuhe."

17. Mai 2014, Finale, Dortmund-München 0:2 n.V.

Eine Szene aus der 65. Minute erhitzt die Gemüter. Mats Hummels, damals noch Dortmunder, köpft aufs Tor, Dante klärt den Ball hinter der Linie - doch Schiedsrichter Florian Meyer lässt weiterlaufen. Robben und Müller entscheiden das dramatische Duell. "Ich könnte so viel zum Schiri sagen...", sagt Jürgen Klopp - und schweigt.

27. Februar 2013, Viertelfinale, München-Dortmund 1:0

Ein typisches Robben-Tor bringt den FC Bayern dem Triple einen kleinen Schritt näher. Der Niederländer bringt den Rekordpokalsieger per Schlenzer aus 20 m mit seinem starken linken Fuß ins Halbfinale. Nach sechs Pflichtspielen ist es der erste Bayern-Sieg gegen den Rivalen. "Die deutschen Verhältnisse sind geklärt", sagt Uli Hoeneß - und wird im Mai beim Champions-League-Triumph über Dortmund bestätigt.

12. Mai 2012, Finale, Dortmund-München 5:2

Meister Dortmund demütigt die Bayern und holt das erste Double der Vereinsgeschichte. Matchwinner ist Robert Lewandowski, der gegen seinen heutigen Arbeitgeber drei Treffer erzielt. Eine Woche später verlieren die Münchner auch das "Finale dahoam" in der Champions League gegen den FC Chelsea, als "Fußballgott" Bastian Schweinsteiger im Elfmeterschießen versagt.

Quelle: 2017 SID (Sport Informationsdienst Neuss)
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