Eishockey: Münchens Kapitän Wolf beendet seine Karriere nach der Saison

Eishockey: Münchens Kapitän Wolf beendet seine Karriere nach der
Saison
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Eishockey: Münchens Kapitän Wolf beendet seine Karriere nach der Saison

 © SID
17.01.2019 - 16:36 Uhr

Der frühere Eishockey-Nationalspieler und derzeitige DEL-Rekordtorjäger Michael Wolf beendet im Frühjahr nach der laufenden Saison seine Karriere.

München (SID) - Der frühere Eishockey-Nationalspieler und derzeitige DEL-Rekordtorjäger Michael Wolf beendet im Frühjahr nach der laufenden Saison seine erfolgreiche Karriere. Der Kapitän des deutschen Meisters Red Bull München bestritt bislang 751 Spiele in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) und war 152 Mal für die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) im Einsatz.

"Ich habe mir in den vergangenen Monaten viele Gedanken gemacht und auch viele Gespräche geführt. Es ist an der Zeit, dass die Familie an erster Stelle steht", sagte der fast 38-Jährige, der am Freitag vor dem DEL-Spiel der Münchner gegen die Augsburger Panther geehrt werden soll. Wolf führt aktuell mit 330 Treffern die "ewige" Torjägerliste der DEL an, hinter ihm rangiert der Nürnberger Patrick Reimer (325 Treffer).

Für die aktuelle Saison hat Wolf sich noch einiges vorgenommen. "Wir stehen im Finale der Champions-League - diese zum Abschied zu gewinnen, wäre natürlich grandios. Und natürlich wollen wir auch die vierte Meisterschaft in Folge holen. Aber dann ist definitiv Schluss", sagte der Außenstürmer, dessen größter Erfolg mit der Nationalmannschaft Rang vier bei der Heim-WM 2010 gewesen ist.

München Trainer Don Jackson lobte den gebürtigen Österreicher, der 2010 an den Olympischen Spielen in Vancouver teilnahm und insgesamt sieben Weltmeisterschaften bestritt. "Wir hätten ihn gerne noch länger in unserem Team gesehen", sagte Jackson, "aber ich bin mir sicher, dass er die richtige Entscheidung getroffen hat, denn er hat auf sein Herz gehört."

Wolf debütierte 2005 in der DEL für die Iserlohn Roosters, für die er bis zu seinem Wechsel nach München (2014) spielte. Beim Branchenprimus wurde er 2016, 2017 und 2018 jeweils deutscher Meister. "Alle drei Titel bleiben unvergessen", sagte Wolf, "und ich hoffe, dass am 5. Februar ein weiterer großer Moment folgt." Dann steigt in Göteborg/Schweden das Finale der Königsklasse gegen die Frölunda Indians.

Quelle: 2019 Sport-Informations-Dienst, Köln
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7 Wolfsburg 21 32:30 32
8 Hertha BSC 21 34:31 31
9 Hoffenheim 21 41:32 30
10 Werder 21 36:32 30
11 Mainz 05 21 23:33 27
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13 Freiburg 21 29:37 23
14 Schalke 21 25:32 22
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