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Eintracht Braunschweig 1:2 Hertha BSC
81' Fejzullahu
38' Plattenhardt
83' Ibišević
90'
Fazit: Berlin atmetet auf: Die Hertha siegt mit 2:1 bei Eintracht Braunschweig. Nach der öden ersten Hälfte hatte der zweite Durchgang richtig Feuer. Die Löwen kamen aus der Pause, als wollten sie eine Gazelle erlegen. Mehrere Chancen reihten sich aneinander, die aber ungenutzt blieben. Nach etwa zehn ruhigeren Minuten brachte Fejzullahu seine Elf dann wieder heran. Die Freude währte aber nur kurz. Ibišević netzte quasi im Gegenzug und raubte den tapferen Nordlichtern die Hoffnung auf die Verlängerung. Am Ende ist die Alte Dame der glückliche, jedoch nicht gänzlich unverdiente Sieger dieser Partie. Ein Zwei-Klassen-Unterschied war jedoch zu keiner Zeit zu sehen. Braunschweig kann auf dieser Leistung aufbauen, ärgert sich aber sicherlich über die Verwertung seiner Möglichkeiten und die teilweisen Unaufmerksamkeiten in der Defensive. In Liga Drei geht es für den BTSV am kommenden Wochenende zuhause gegen Fortuna Köln weiter. Die Hauptstädter empfangen zum Auftakt der Beletage den Aufsteiger aus Nürnberg.
90'
Spielende
90'
Einwechslung bei Hertha BSC - Palko Dárdai
90'
Auswechslung bei Hertha BSC - Maximilian Mittelstädt
90'
Fast fällt das 2:2! Bulut schlägt einen Eckball von der rechten Seite an den Fünfmeterraum. Der aufgerückte Keeper Engelhardt taucht unter dem Ball durch. So springt das Leder an Köpkes Körper, von dort in Jarsteins Arme. Das wäre eine Geschichte gewesen, hätte Engelhardt hier geknipst.
90'
Drei Minuten bleiben dem Drittligisten, um den Favoriten doch noch so richtig zu ärgern. Momentan fehlen aber noch die ganz zwingenden Aktionen. Möglicherweise könnte ein Standard helfen.
90'
Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 3
90'
Andy Köpkes Sohn Pascal betritt erstmals in einem Pflichtspiel für die Hertha das Grün. Ibišević verlässt dafür auffallend langsam selbiges.
90'
Einwechslung bei Hertha BSC - Pascal Köpke
90'
Auswechslung bei Hertha BSC - Vedad Ibišević
89'
Die Eintracht will, das ist ganz klar zu sehen. Vor allem die Einwechslung von Fejzullahu bringt frischen Wind. Eben der holt nun auf der linken Seite einen Eckstoß heraus, den Hofmann letztlich vom Elferpunkt drüber köpft.
87'
Erste nennenswerte Aktion von Canbaz. Der 20-Jährige ist links schneller als Stark und flankt flach an den Fünfer. Jarstein ist aber rechtzeitig da und sichert sich die Murmel.
85'
Verrückte drei Minuten in Norddeutschland. Nach dem 1:1 durch Pedersens glückliches Händchen Fejzullahu kontert Ibišević den aufkommenden Hoffnungen prompt mit dem Nackenschlag. Für den BTSV hat sich entsprechend wenig verändert: Es fehlt nur ein Tor, um die Verlängerung anzusteuern.
83'
Tooor für Hertha BSC, 1:2 durch Vedad Ibišević Wie gewonnen, so zerronnen! Duda chippt die Kugel aus dem Zentraum perfekt nach rechts in die Box zu Jastrzembski. Der Youngster passt direkt aus der Luft in die Mitte, wo Ibišević schneller als Valsvik ist. Mit dem rechten Fuß stochert er das Rund aus vier Metern an Engelhardt vorbei in die Maschen.
81'
Tooor für Eintracht Braunschweig, 1:1 durch Mërgim Fejzullahu Der verdiente Ausgleich, er fällt tatsächlich! Sauerland tankt sich durch den rechten Halbraum und spielt an der Strafraumkante quer zu Fejzullahu. Der Joker tanzt 15 Meter vor dem Tor nochmal mit einem Berliner und trifft dann per Linksschuss ins linke Eck. Keine Chance für Jarstein.
78'
Ein weiterer neuer Mann bei den Hausherren. Der bemühte Putaro geht vom Feld, dafür ist Fejzullahu jetzt dabei.
78'
Einwechslung bei Eintracht Braunschweig - Mërgim Fejzullahu
78'
Auswechslung bei Eintracht Braunschweig - Leandro Putaro
77'
Inklusive Nachspielzeit sind noch knapp 15 Minuten auf der Uhr. Mit dem Pfostenschuss haben die Niedersachsen ihre Ansprüche auf den Ausgleich nochmal deutlich angemeldet. Ob es doch noch reicht, um den Hertha-Abwehrriegel zu knacken?
75'
Da gibt es die beiden personellen Veränderungen: Kalou geht bei den Gästen aus dem Osten runter, dafür kommt Nachwuchstalent Jastrzembski. Beim BTSV macht derweil Kijewski Platz für Canbaz.
75'
Einwechslung bei Hertha BSC - Dennis Jastrzembski
75'
Auswechslung bei Hertha BSC - Salomon Kalou
74'
Einwechslung bei Eintracht Braunschweig - Ahmet Canbaz
74'
Auswechslung bei Eintracht Braunschweig - Niko Kijewski
74'
Urplötzlich erzittert der Berliner Pfosten! Hofmann spitzelt eine flache Hereingabe von links von Bulut am ersten Fünfmeterraumeck an die rechten Querstange. Technisch war das große Klasse, Rekik konnte nur hinterher schauen. Glück für die Hauptstädter!
73'
Auf beiden Seiten scheint es gleich den ersten Wechsel zu geben. Generell vertrauen die zwei Coaches demselben Personal seit Beginn an.
70'
Gelbe Karte für David Sauerland (Eintracht Braunschweig) Wieder taktisch, wieder Gelb: Sauerland hält seinen Gegenspieler am Flügel fest und unterbindet damit den Konter.
69'
Gelbe Karte für Felix Burmeister (Eintracht Braunschweig) Burmeister foult einen Berliner taktisch im Mittelkreis. Gelb ist korrekt.
66'
Das Anlaufen der Gastgeber zu Beginn des Durchgangs scheint Energie gekostet zu haben. Die Eintracht geht aktuell nicht mehr mit der letzten Entschlossenheit zu Werke. Zwangsläufig wird sich das am Ende der Partie ändern müssen.
63'
Bulut drischt einen Freistoß aus 25 Metern von halblinks durch die Mauer aufs Torwarteck. Damit prüft er Jarstein - der sich in dieser Szene eine 1,0 verdient. Sicher hält er den Flatterball fest.
61'
Nach einer guten Stunde ist zu sagen: Das Duell ist deutlich rasanter und besser geworden. Torgefahr gibt es nun auf beiden Seiten. Weil den Nordlichtern aber immer noch nicht der Ausgleich gelungen ist, riecht es nach mehr und mehr Offensive. Wir dürfen gespannt sein.
58'
Schicke Idee von Duda und Lazaro. Der Pole spielt einen tollen Steilpass aus dem linken Halbfeld in den Lauf des rechts startenden Österreichers. Der probiert es mit einer direkten Hereingabe ins Zentrum. Ibišević ist aber zwei Schritte zu weit hinten und verpasst.
56'
Die Löwen haben offenbar Sprit im Pausentee gehabt. Plötzlich drücken sie hier wirklich auf den eigenen Treffer. Diesmal ist es Thorsen, dessen Abschluss aus 25 Meter ein gutes Stück daneben geht. Pedersen scheint gute Worte in der Kabine gefunden zu haben.
54'
Gelbe Karte für Valentino Lazaro (Hertha BSC)
52'
Nächste gute Gelegenheit für die Blau-Gelben. Amundsen gibt aus dem linken Halbraum hoch herein. Valsvik ist mit aufgerückt und sieben Meter vor dem Tor völlig frei. Ein paar Zentimeter an Körpergröße fehlen, damit er hier das 1:1 köpft.
51'
Auf einmal geht es hier richtig ab! Eine abgewehrte Ecke landet auf dem linken Flügel bei Amundsen. Der 20-Jährige flankt butterweich an den langen Pfosten und findet Hofmann. Der Ex-Schalker köpft aus vier Metern aber nur Torunarigha an, der damit sein Team vor dem Ausgleich bewahrt.
50'
Engelhardt rettet! Plattenhardt wirft von der linken Seitenlinie weit ans erste Fünfmeterraumeck. Ibišević schleicht seinem Gegenspieler davon und köpft frech in die kurze Ecke. Doch Braunschweigs Keeper ist unten und reagiert stark.
47'
Gute Gelegenheit für die Hausherren! Putaro schnibbelt Bulut schnibbelt einen Freistoß fast von der linken Torauslinie auf den kurzen Pfosten. Thorsen ist hier vor allen anderen an der Kugel und verlängert sie per Kopf am langen Eck vorbei.
46'
Weiter geht's im Eintracht-Stadion.
46'
Anpfiff 2. Halbzeit
45'
Halbzeitfazit: So ist es: Zur Pause steht es zwischen Eintracht Braunschweig und Hertha BSC 0:1. Dabei legten die Löwen durchaus forsch los, ohne irgendeine Torgefahr auszustrahlen. Auf der anderen Seite brachte die Alte Dame absolut nichts Produktives zustande, sodass es gute 20 Minuten ein Spiel zum Einschlafen war. Dann wurden die Ostdeutschen immer mutiger und verzeichneten zwei gefährliche Abschlüsse. Dementsprechend ist die Führung für die Hauptstädter nicht nur nicht unverdient - sie war auch ausgesprochen sehenswert. Plattenhardts Distanzhammer verdient das Prädikat "Tor des Monats". Die Nordlichter müssen im zweiten Durchgang nun mutiger werden, sonst droht das Aus.
45'
Ende 1. Halbzeit
43'
Lange ist es nicht mehr bis zur Halbzeit. Fällt der Pedersen-Truppe noch etwas ein? Aktuell sieht es aus, als einigten sich beide Mannschaften auf dieses 0:1.
40'
Wow, diesen Knaller muss jeder Akteur im Stadion erstmal sacken lassen. So einen tollen Treffer hat der deutsche Nationalspieler wohl auch selten erzielen dürfen. Jetzt müssen die Niedersachsen deutlich offensiver werden. Zuletzt ließen sie sich mehr und mehr zurückdrängen.
38'
Tooor für Hertha BSC, 0:1 durch Marvin Plattenhardt Was für ein Traumtor von Plattenhardt! Engelhardt faustet einen Freistoß von der rechten Seite etwas unzureichend genau vor den eigenen Sechzehner. Aus 25 Metern halblinker Position nimmt der Linksverteidiger sein Herz in beide Hände und knallt das Ding volley über den verdutzten Keeper ins Netz. Ein absolutes Klasse-Tor.
35'
Wieder gefährlich. Maier chippt die Kirsche aus der Zentrale prima über die Abwehr hinweg an den Strafstoßpunkt. Mittelstädt rauscht hier in den Pass und befördert ihn per Grätsche über das BTSV-Gehäuse.
34'
...aber was ist das? Nicht der bereitstehende Plattenhardt, sondern Kalou nimmt sich der Geschichte an. Was macht er? Er lupft das Bällchen locker leicht in Richtung Torwarteck. Dort fängt Engelhardt das Leder auf und bedankt sich artig.
33'
Duda hat halbrechts aus 25 Metern eigentlich genug Zeit zum Schießen. Stattdessen legt er sich die Kugel auf den rechten Fuß und nimmt das unnötige Foul von Putaro gerne mit. Gefährliche Position...
32'
Fast das 0:1! Erstmals kombiniert sich die Hertha flüssig ins letzte Drittel. Auf rechts hat Lazaro etwas zu viel Platz, gibt sofort mustergültig nach innen. Ibišević steigt sechs Meter vor dem Tor am höchsten und nickt die Murmel haarscharf drüber.
29'
Das erste Highlight der Partie! Sauerland hat auf der rechten Außenbahn plötzlich viel Raum und flankt flach an den Elfmeterpunkt. Dort steht Hofmann als Abnehmer bereit, dreht sich um sich selbst und schießt aus 13 Metern. Rekik wirft sich am Fünfmeterraum per Grätsche klasse rein. Damit wehrt er zur Ecke ab, die nichts einbringt. Möglicherweise hätte Jarstein sonst ernste Probleme bekommen.
26'
Auch Abschluss Nummer Zwei geht auf das Konto der Norddeutschen. Franjic tankt sich durch den linken Halbraum und gibt ab zu Putaro. Der unter der Woche auf Leihbasis gekommene Angreifer zieht aus 23 Metern ab. Drüber.
25'
Eine ausgedehnte Abtastphase. Anders lässt sich dieser Langweiler momentan nicht beschreiben. Das spricht aber auch für die Leistung des Drittligisten, der hier wirklich bissig und seinen Möglichkeiten entsprechend auftritt.
22'
Gelbe Karte für Ondrej Duda (Hertha BSC) Duda hält Putaro im Mittelkreis taktisch fest und sieht Gelb.
21'
Und dann doch endlich etwas! Das gibt's ja gar nicht. Thorsen erhält das Spielgerät 25 Meter vor dem Kasten von Jarstein und zieht aus zentraler Position ab. Sein Versucht rutscht zwei Meter vorbei. Berlins Schlussmann wäre aber auch da gewesen.
20'
Weiterhin gibt es absolut keine Torgefahr, von der zu berichten wäre. Sämtliche Aktionen spielen sich zwischen den Sechzehnmeterräumen ab. So ist auch noch keine Halbchance zu verzeichnen.
17'
Bezeichnend. Braunschweig rückt mal weit auf und für die Gäste ergibt sich eine Konterchance. Rekiks Steilpass von der linken auf die rechte Seite ist aber nicht gut getimed. Lazaro hat keine Möglichkeit, die Pille anzunehmen.
15'
Viertelstunde durch: Es bleibt bei einem kampfbetonten und spielerisch nicht gerade hochklassigen Duell. Insbesondere von der Alten Dame hätte man schon etwas mehr Mut und Aggressivität vermuten können. Womöglich macht das neuen 3-5-2-System doch mehr Mühe als gedacht.
12'
Die Gastgeber erkämpfen sich den ersten Eckstoß des Matches. Putaro jagt die Kugel hoch hinter den Elfmeterpunkt, doch da klärt Torunarigha per Kopf. Keine Gefahr.
9'
Nach knappen zehn Minuten muss gesagt werden: Der BTSV hat beinahe mehr Ballbesitz als es die Berliner haben. Zwar weiß keine der beiden Mannschaften so richtig etwas damit anzufangen. Dennoch spricht das nicht für Defensiv-Fußball, den Pedersen seinen Mannen verordnet hat.
6'
Wir erleben einen sehr ruhigen Beginn. Die Hausherren beginnen mit forschem Pressing und setzen auf überfallartiges Umschalten. Weil der Bundesligist aber eine gute Passquote aufweist, ist davon noch nicht viel zu sehen.
3'
Dann geht es mit Ballbesitz für die Gäste aber doch schnell weiter.
2'
Kaum ist das Spiel angepiffen, schon wird unterbrochen: Im Hertha-Fanblock wurde laut- und rauchstark ein Feuerwerkskörper gezündet. Winkmann pausiert das Match kurz.
1'
Der Ball rollt.
1'
Spielbeginn
0'
Schiedsrichter gleich ist Guido Winkmann. Der 44-jährige Polizeibeamte aus Kerken leitete bereits die Partie der Löwen gegen Kiel im vergangenen Jahr im Pokal, als sich die Störche zuhause knapp mit 2:1 durchsetzten. Unterstützen werden ihn an den Seitenlinien Arno Blos und Tobias Christ.
0'
Statistisch betrachtet gab es dieses Aufeinandertreffen bereits 49 Mal auf Pflichtspielebene. Der Berliner Sport-Club hat dabei mit 17:16 Siegen hauchdünn das Näschen vorne, zudem ereigneten sich 16 Remis. Letztmals traten die Teams 2013/2014 in der Bundesliga gegeneinander an. Beide Matches entschieden die Hauptstädter mit 2:0 für sich. Auch im DFB-Pokal lautete die Paarung bereits drei Mal Braunschweig – Berlin. Jede Begegnung davon konnte der BTSV für sich verbuchen. 1964/1965 siegte er auswärts mit 5:1. Zudem bezwang er den heutigen Kontrahenten 1974/1975 mit 4:1 nach Verlängerung und 2004/2005 mit 3:2 – jeweils daheim.
0'
Auf der Gegenseite bemüht Trainer Pál Dárdai die branchenüblichen Floskeln, um seine Mannschaft zu warnen. “Von der Papierform sind wir der Favorit, aber wir wissen, dass die erste Pokalrunde immer ein Fight ist. Deshalb müssen wir voll dagegen halten“, gibt der Ungar zu bedenken. Etwas kämpferischer ist der 42-Jährige dann doch, was die Ambitionen seines Klubs im Pokal angeht: “Drittligisten sind ja bereits voll im Spielbetrieb. Deshalb gibt es jedes Jahr Überraschungen. Wir wollen aber nicht daran beteiligt sein und unbedingt weiterkommen. Und dann wollen wir so weit kommen, wie es geht“.
0'
BTSV-Coach Henrik Pedersen ist auf jeden Fall “sehr gespannt auf das Spiel. Gegen die Hertha können wir testen, wie weit wir schon sind. Sie ist definitiv ein sehr starker Gegner“. Grundsätzlich sind die Verantworlichen durchaus optimistisch. “Berlin ist zwar sehr ballsicher und es wird ein hartes Stück Arbeit. Wir müssen das Tempo über 90 Minuten mitgehen. Die Jungs haben aber Richtig Bock“, versichert der 40-Jährige. Manager Marc Arnold ergänzt: “Wir haben ein Heimspiel, dementsprechend gibt es nur ein Ziel: Wir wollen weiterkommen“.
0'
Wie groß sind also die Chancen für die Eintracht? Dass sie der Außenseiter ist, steht fest. Dennoch schreibt dieser Wettbewerb bekanntlich seine eigenen Gesetze. Und: Unter der Woche gab es endlich ein erstes Erfolgserlebnis seit dem Abstieg. Im Landespokal besiegte Braunschweig den Lüneburger SK Hansa knapp mit 1:0. Ein erster Schritt in Richtung Selbstvertrauen ist gemacht.
0'
In der Sommerpause haben sich die Ostdeutschen mit einigen neuen Kräften verstärkt, dafür sind andere wichtige Leute gegangen. Am schwersten wiegt wohl der Abgang von Mitchell Weiser, obgleich er im Schlussspurt der abgelaufenen Spielzeit keine Rolle mehr gespielt hat. Seine Klasse zu ersetzen dürfte dennoch nicht leicht fallen. Lukas Klünter soll diesen Verlust auffangen, sitzt zunächst aber genau wie Sturm-Neuzugang Pascal Köpke (kam von Erzgebirge Aue) nur auf der Bank.
0'
Dass das aber auch frei nach dem Motto “Wir haben nichts zu verlieren“ schwer wird, ist offensichtlich. Mit der Hertha wartet eine schwierig zu bespielende Mannschaft auf die Löwen. Die Alte Dame schied letztmals 2012/2013 in Runde Eins gegen ein unterklassiges Team aus. Damals hieß es 1:2 in Worms. Seitdem gab es mal mehr, mal weniger überzeugende Erfolge. In der vergangenen Saison erreichten die Berliner allerdings auch nur den zweiten Pokal-Durchgang. Am Ende stand ein 1:3 gegen den 1. FC Köln auf dem Tableau.
0'
Und die Niedersachsen haben durchaus etwas gut zu machen: Den Saisonstart in Liga Drei haben sie gründlich danebengesetzt. Statt als Aufstiegsmitfavorit vorneweg zu marschieren, liegen sie mit mickrigen drei Zähler nach vier Spieltagen auf Rang 18 – ein Abstiegsplatz. Das hat zu diesem Zeitpunkt zwar noch nichts zu bedeuten. Ein Einzug in Runde Zwei hätte dennoch sicher keine negativen Auswirkungen auf das Selbstvertrauen.
0'
So einige Teams hat es schon erwischt: Der VfL Bochum, der VfB Stuttgart und allen voran Titelverteidiger Eintracht Frankfurt mussten nach der ersten Partie bereits die Segel streichen. Berlin möchte nicht der nächste Klub sein, der gegen den Underdog rausfliegt. Doch mit den Braunschweigern wartet eine unangenehme Nuss auf den Hauptstadt-Verein.
0'
Hallo und herzlich willkommen zum finalen Part der ersten Runde im DFB-Pokal 2018/2019! Heute wartet ein Duell mit Überraschungspotenzial auf uns: Eintracht Braunschweig empfängt Hertha BSC und will den Favoriten ärgern. Ob das gelingt? Das wissen wir ab 18:30!