Pleite des Jahres: HSV Hamburg

Pleite des Jahres: HSV Hamburg
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Pleite des Jahres: HSV Hamburg

 © SID
19.12.2016 - 12:20 Uhr

Fast 14 Jahre mischte der HSV Hamburg die Handball-Szene auf, doch am 20. Januar fiel der letzte Vorhang.

Hamburg (SID) - Sie gewannen den DHB-Pokal, wurden Meister und triumphierten in der Champions League: Fast 14 Jahre mischte der HSV Hamburg die Handball-Szene auf, doch am 20. Januar fiel der letzte Vorhang. Pleite. Insolvenz. Nach einem finanziellen Offenbarungseid entzog die HBL den Hanseaten die Lizenz. Das Kapitel Bundesliga-Handball in Hamburg war Geschichte.

Dem Knockout für eines der Schwergewichte im deutschen Handball war ein monatelanger Existenzkampf vorangegangen. Drei Monate schon hatten die Stars um Weltmeister Pascal Hens kein Geld mehr gesehen, am Ende blieb eine erneute Finanzspritze des umstrittenen Mäzens Andreas Rudolph aus.

Inzwischen, fast ein Jahr später, keimt an der Elbe wieder Hoffnung auf. Der HSV bastelt am Neuanfang. Die U23 des Klubs, die dem eingetragenen Verein und nicht der insolventen Profiabteilung angehörte, spielt mittlerweile als erste Mannschaft in der 3. Liga. Die Zuschauerzahlen stimmen, mittelfristig strebt der Klub wieder nach oben - ganz ohne Rudolphs Millionen.

Quelle: 2016 SID (Sport Informationsdienst Neuss)
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