Weitspringerin Wester WM-Sechste - Bromell siegt im Sprint

Weitspringerin Wester WM-Sechste - Bromell siegt im Sprint
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Weitspringerin Wester WM-Sechste - Bromell siegt im Sprint

 © SID
19.03.2016 - 07:41 Uhr

Weitspringerin Alexandra Wester ist bei der Hallen-WM in Portland ohne Medaille geblieben. Die Kölnerin wurde beim Sieg von Brittney Reese Sechste.

Portland (SID) - Weitspringerin Alexandra Wester ist bei der Hallen-WM in Portland ohne Medaille geblieben. Die 21 Jahre alte Kölnerin kam beim Sieg der amerikanischen Olympiasiegerin Brittney Reese nicht über Platz sechs und 6,67 m hinaus. Reese triumphierte in einem hochklassigen Wettbewerb mit herausragenden 7,22 m vor der Serbin Ivana Spanovic (7,07) und der Britin Lorraine Ugen (6,93). Xenia Stolz (Wiesbaden) wurde Zwölfte (6,37). 

Im Kugelstoßen kam Tobias Dahm (Sindelfingen) beim überlegenen Sieg des Neuseeländers Tomas Walsh (21,78 m) mit 20,22 auf Platz acht. Das Sprint-Finale über 60 m gewann US-Ausnahmetalent Trayvon Bromell (20) in 6,47 Sekunden vor dem früheren 100-m-Weltrekordler Asafa Powell (Jamaika/6,50) und Ramon Gittens aus Barbados (6,51). Powell war in der ersten Runde und im Halbfinale in 6,44 Sekunden jeweils Jahresweltbestzeit gelaufen, verkrampfte dann aber in Finale.

Im Fünfkampf sicherte sich die Kanadierin Brianne Theisen-Eaton, Siebenkampf-Vizeweltmeisterin von Peking, mit 4881 Punkten Gold. Bei den Männern liegt ihr Mann Ashton Eaton (USA), Weltrekordler im Zehnkampf, nach dem ersten Tag und vier von sieben Disziplinen in Führung. Die Ulmer Mathias Brugger als Sechster und Tim Nowak als Achter schlagen sich höchst achtbar. Ihren Titel im 60-m-Hürdensprint verteidigte die Amerikanerin Nia Ali (7,81 Sekunden) in einem Herzschlagfinale vor ihrer Landsfrau Brianna Rollins (7,82) erfolgreich.         

Aufsteigerin Wester, die sich in dieser Saison um 36 Zentimeter auf 6,95 m verbessert hatte und damit als Nummer eins der Welt zu den Titelkämpfen nach Oregon gereist war, bewies Nervenstärke und vermied im dritten und letzten Versuch mit ihrer späteren Endweite ein vorzeitiges Aus. In den Medaillenkampf konnte Wester bei ihrem ersten Einsatz im Nationaltrikot aber nicht mehr eingreifen.

Im sechsten und entscheidenden Versuch, der nur noch den vier besten Springerinnen vorbehalten war, fing die 29 Jahre alte Reese die bis dahin führende Spanovic noch mit einem Traumsprung ab. Weiter flogen unter dem Hallendach bislang nur Weltrekordlerin Heike Drechsler (Bestweite 7,37/1988) die Russin Galina Tschistjakowa (7,30/1989), die mit im Freien erzielten 7,52 m beste Weitspringerin der Geschichte ist, sowie Reese selbst bei ihrem WM-Erfolg 2012 in Istanbul (7,23).

Für Reese war es der insgesamt fünfte Weltmeister-Titel, dreimal hat sich Gold im Freien gewonnen (2009, 2011, 2013).

Quelle: 2016 SID (Sport Informationsdienst Neuss)
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