Glücksspielstaatsvertrag: GVC setzt sich für moderne Regulierung ein

Glücksspielstaatsvertrag: GVC setzt sich für moderne Regulierung
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Glücksspielstaatsvertrag: GVC setzt sich für moderne Regulierung ein

 © SID

Über den neuen Glücksspielstaatsvertrag, der im Juli 2021 in Kraft treten soll, beraten die Bundesländer ab Mitte November.

Köln (SID) - Sie setzen ihre Beratungen zur zukünftigen Regulierung des Glücksspiels in Deutschland fort. Dabei geht es auch um die Frage, inwieweit auch weitere Online-Gamingangebote neben der Sportwette in Deutschland lizenziert und reguliert werden sollen.

GVC Holdings PLC, eines der weltweit größten börsennotierten Gaming-Unternehmen, hat sich für eine moderne Regulierung des Glücksspielmarktes in Deutschland ausgesprochen. "Die Neugestaltung der Glücksspielgesetzgebung in Deutschland bietet die Chance, mit einer zukunftsweisenden und umfassenden Regulierung staatliche Handlungsfähigkeit und Kontrolle in einem wachsenden digitalen Markt zu sichern", betonte Martin Lycka, Director of Regulatory Affairs bei GVC: "GVC begrüßt das Bestreben der deutschen Bundesländer, eine Regulierung zu schaffen, die ein legales, kontrolliertes Angebot von Online-Glücksspielen ermöglicht."

Dieses müsse laut Überzeugung von GVC neben Sportwetten auch Poker und Casinospiele erfassen, "um die Schutzziele einer modernen Glücksspielregulierung sicherzustellen". Nur so lasse sich verhindern, "dass weite Teile des Markts im Schwarzmarkt stattfinden und sich einer staatlichen Regulierung komplett entziehen". 

Die Erfahrungen in anderen europäischen Märkten zeigten, "dass es nur über ein Lizenzmodell gelingt, mit kontrollierten und attraktiven legalen Angeboten der digitalen Lebenswelt der Verbraucherinnen und Verbraucher gerecht zu werden und gleichzeitig einen effektiven Spielerschutz sicherzustellen", äußerte Lycka. Zur GVC Holdings PLC gehört unter anderem der Sportwettenanbieter bwin.

Quelle: 2019 Sport-Informations-Dienst, Köln
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