Hörmann lässt erneute Kandidatur bei Konkurrenz um Präsidenten-Amt offen

WADA-Präsidentschaft: Hörmann hält Helleland für
"vielversprechende Kandidatin"
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WADA-Präsidentschaft: Hörmann hält Helleland für "vielversprechende Kandidatin"

 © SID
30.11.2018 - 10:06 Uhr

Alfons Hörmann hat offengelassen, ob er sich auf der DOSB-Mitgliederversammlung zur Wiederwahl stellt, sollte es einen Gegenkandidaten geben.

Düsseldorf (SID) - DOSB-Präsident Alfons Hörmann hat offengelassen, ob er sich am Samstag auf der Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes zur Wiederwahl stellt, sollte es einen Gegenkandidaten geben. Wie er in diesem Fall reagieren würde, "entscheide ich dann am Samstag", sagte Hörmann während einer Pressekonferenz am Donnerstagabend in Düsseldorf, wo auch der Wahlkongress des Dachverbandes stattfinden wird. 

Er bestritt, in einer Sitzung mit den DOSB-Spitzenverbänden gesagt zu haben, dass er sich im Falle einer Gegenkandidatur definitiv nicht mehr zur Wahl stellen würde. Das Amt des Präsidenten sei "kein Wunschkonzert, es ist Pflicht", ergänzte Hörmann. Der Frage, ob grundsätzlich ein Gegenkandidat im Sinne eines demokratischen Prozesses wünschenswert sei, wich er aus. Es obliege jedem einzelnen das zu tun, was er für richtig halte. 

Dass er es möglicherweise aber eher nicht auf eine Kampfabstimmung ankommen lassen wird, ließ er in einem Interview mit der Welt (Freitagausgabe) durchblicken. "Bei dem Amt des DOSB-Präsidenten handelt es sich um ein reines Ehrenamt. Und wenn man um dieses Amt ringen muss, wenn man nicht die weit überwiegende Mehrheit der Mitglieder hinter sich weiß, dann ist das nach meinem Verständnis nicht die richtige Voraussetzung, eine derart wichtige Position an der Spitze von 27 Millionen Mitgliedschaften, 90.000 Vereinen und 101 Mitgliedsorganisationen auszufüllen", sagte er. Das Amt müsse zum Menschen kommen, nicht der Mensch zum Amt. 

Nach der bestehenden DOSB-Satzung kann sich auch für das Präsidentenamt noch in der Mitgliederversammlung ein Kandidat zur Wahl stellen. 

Vor zwei Monaten hatte Thomas Weikert, der Präsident des Tischtennis-Weltverbandes ITTF, von einer Kandidatur Abstand genommen. Konkretes Interesse an dem höchsten Ehrenamt im deutschen Sport hat seitdem niemand mehr öffentlich formuliert.

Quelle: 2018 Sport-Informations-Dienst, Köln
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2 Bayern 22 50:26 48
3 M'gladbach 22 42:22 43
4 RB Leipzig 22 41:19 41
5 Leverkusen 22 39:32 36
6 Wolfsburg 22 35:30 35
7 Frankfurt 22 41:28 34
8 Hoffenheim 22 44:32 33
9 Hertha BSC 22 35:32 32
10 Werder 22 37:33 31
11 Mainz 05 22 23:36 27
12 Düsseldorf 22 25:41 25
13 Freiburg 22 29:37 24
14 Schalke 22 25:32 23
15 Augsburg 22 31:40 18
16 Stuttgart 22 18:50 15
17 Hannover 22 20:47 14
18 Nürnberg 22 17:46 13
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