"Einfach Wahnsinn": Loch mit sechstem WM-Triumph Rodel-Rekordweltmeister

"Einfach Wahnsinn": Loch mit sechstem WM-Triumph
Rodel-Rekordweltmeister
Bild 1 von 1

"Einfach Wahnsinn": Loch mit sechstem WM-Triumph Rodel-Rekordweltmeister

 © SID

Deutschlands Vorzeigerodler Felix Loch hat sich bei der Heim-WM zum Rekordweltmeister aufgeschwungen und seine Durststrecke eindrucksvoll beendet.

Winterberg (SID) - Deutschlands Vorzeigerodler Felix Loch (Berchtesgaden/29) hat sich bei der Heim-WM zum Rekordweltmeister aufgeschwungen und seine Durststrecke eindrucksvoll beendet. Der zweimalige Einzel-Olympiasieger gewann nach gut einem Jahr ohne Sieg am Sonntag das Männer-Rennen in Winterberg und feierte seinen sechsten Titel. Gemeinsam mit Italiens Ikone Armin Zöggeler (45) führt Loch die Bestenliste nun an.

Loch setzte sich nach zwei Läufen mit 0,1 Sekunden Vorsprung auf den Österreicher Reinhard Egger durch. Europameister Semen Pawlitschenko aus Russland (0,113 Sekunden zurück) wurde Dritter.

"Es war Wahnsinn, ich wusste, dass ich alles geben muss. Nach dieser Saison jetzt zu gewinnen, ist einfach der Hammer", sagte Loch im ZDF: "Wir haben viel am Schlitten verändert, das ganze Team passt einfach. Das macht den Erfolg aus - es ist ein geiler Tag."

Der Olympia-Dritte Johannes Ludwig (Oberhof) belegte den vierten Rang vor dem starken WM-Debütanten Chris Eißler (Zwickau/5.). Sebastian Bley (Suhl) landete auf dem 20. Platz.

In der olympischen Teamstaffel verpasste Deutschland zum Abschluss als Dritter hinter Russland und Österreich überraschend den Sieg. Bereits am Samstag hatte Olympiasiegerin Natalie Geisenberger (Miesbach) WM-Gold geholt. Die 30-Jährige führte souverän einen deutschen Doppelerfolg vor Senkrechtstarterin Julia Taubitz (Oberwiesenthal) an.

Bei den Doppelsitzern hatten Toni Eggert und Sascha Benecken (Ilsenburg/Suhl) die Nase vorn. Die Thüringer verteidigten ihren Titel erfolgreich vor den Olympiasiegern Tobias Wendl/Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee). In den nicht olympischen Sprintwettbewerben hatten am Freitag zudem Geisenberger und Eggert/Benecken gewonnen, Loch holte Silber hinter dem Österreicher Jonas Müller.

Loch hatte bei der WM 2017 in Igls seinen Titel an Wolfgang Kindl (Österreich) verloren, bei den Winterspielen im Februar 2018 in Pyeongchang vergab er dann das fast sichere Gold durch einen Fehler im letzten Lauf. Seinen bis Sonntag letzten Sieg hatte Loch am 14. Januar 2018 beim Weltcup in Oberhof eingefahren.

Quelle: 2019 Sport-Informations-Dienst, Köln
Top-Themen
Am Ende eines wunderschönen Abends mischte sich doch noch ein Wermutstropfen in den sonst so süßen Abschiedstrunk ...mehr
Nach der erfolgreichen Qualifikation für die EM 2020 peilt die deutsche Fußball-Nationalmannschaft den Gruppensieg an.mehr
Max Verstappen hat das vorletzte Formel-1-Rennen der Saison gewonnen.mehr
Anzeige