Skispringen: Freund endgültig aus dem WM-Rennen

Skispringen: Freund endgültig aus dem WM-Rennen
Bild 1 von 1

Skispringen: Freund endgültig aus dem WM-Rennen

 © SID
12.02.2019 - 17:20 Uhr

Für Severin Freund ist auch die letzte Chance auf eine WM-Teilnahme geplatzt. Der Weltmeister steht nicht im Aufgebot für den Weltcup in Willingen.

Willingen (SID) - Für Skispringer Severin Freund ist auch die letzte Chance auf eine WM-Teilnahme geplatzt. Der Weltmeister von 2015 steht nicht im Aufgebot von Bundestrainer Werner Schuster für den Heim-Weltcup in Willingen am kommenden Wochenende. Schuster wird nach den Wettkämpfen in Hessen das deutsche Team für die Titelkämpfe in Seefeld (19. Februar bis 3. März) nominieren.

Freund hatte Ende November nach zwei Kreuzbandrissen und fast zweijähriger Pause sein Comeback gegeben, den Anschluss an die Weltspitze aber nicht geschafft. Bei der Vierschanzentournee war für den 30-Jährigen schon zur Halbzeit Endstation, anschließend trat Freund im zweitklassigen Continental Cup an. Wegen erneuter Knieprobleme fehlte er zuletzt aber auch dort.

Der WM-Dritte Markus Eisenbichler kehrt dagegen in Willingen nach seiner kurzen Auszeit zurück. Zudem gehen Richard Freitag, Karl Geiger, Martin Hamann, Stephan Leyhe, Constantin Schmid und Olympiasieger Andreas Wellinger an den Start. Das gaben die Veranstalter am Dienstag bekannt. An der Mühlenkopfschanze stehen ein Teamwettkampf (Freitag) und zwei Einzelspringen (Samstag und Sonntag) auf dem Programm.

Sowohl Wellinger als auch Freitag haben bislang nicht die interne Norm für die WM erfüllt. Gefordert sind zwei Top-Sechs-Ergebnisse. Erreicht haben das nur Geiger, Leyhe und Eisenbichler. Allerdings wird der zum Saisonende scheidende Schuster schon alleine mit Blick auf den Teamwettkampf mindestens fünf Springer nominieren. Freund wird nicht dazugehören.

Quelle: 2019 Sport-Informations-Dienst, Köln
Top-Themen
Der Bundestrainer hat beim Remis gegen Serbien eine gute Mentalität erkannt. Aber noch ist die Grundstimmung um die ...mehr
Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat in seiner Kritik an Joachim Löw im Zuge der Ausbootung der 2014-Weltmeister ...mehr
Es geht wieder los. Nach dem historisch schlechten WM-Jahr 2018 startet die Nationalmannschaft in die Zukunft. Der ...mehr
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Sport-Höhepunkte
Die Sport-Höhepunkte am Samstag, 23. März 2019mehr
Highlights
Als großer Außenseiter war der FC Schalke 04 in das Achtelfinal-Rückspiel beim englischen Meister Manchester City gegangen. Eine halbe Stunde lang wehrten sich die Königsblauen, ...mehr
Jogi Löw bleibt Jogi Löw. Die Aufregung um die Ausbootung des Bayern-Trios kann der Bundestrainer nicht so recht verstehen. Schlechter Stil? Diesen Vorwurf weist er vehement zurück.mehr
Hingucker
Alica Schmidt steht noch am Anfang ihrer Leichtathletik-Karriere, gilt aber bereits als die "sexieste Athletin der Welt."mehr
Anzeige