Snowboard-Olympiasiegerin Thost überrascht bei Freeride World Tour

Snowboard-Olympiasiegerin Thost überrascht bei Freeride World
Tour
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Snowboard-Olympiasiegerin Thost überrascht bei Freeride World Tour

 © SID

Snowboard-Olympiasiegerin Nicola Thost hat bei ihren ersten beiden Auftritten auf der Freeride World Tour ihr Ausnahme-Talent unter Beweis gestellt.

Vallnord (SID) - Snowboard-Olympiasiegerin Nicola Thost hat bei ihren ersten beiden Auftritten auf der Freeride World Tour (FWT) ihr Ausnahme-Talent unter Beweis gestellt. Die 37-Jährige, die ihre Wettkampf-Karriere 2003 beendet hatte, landete beim zweiten Tourstopp in Vallnord/Andorra binnen fünf Tagen auf einem hervorragenden zweiten Platz. Auch der zweite deutsche Starter Felix Wiemers (24) überzeugte in den Pyrenäen als Dritter mit seinem ersten Podium.

"Ich kann das gar nicht glauben. Das ist erst mein zweites Rennen bei der Freeride World Tour überhaupt. Das ist ein super Gefühl", sagte Thost. Ursprünglich hatten ihr die Veranstalter eine Wildcard für den Stopp in Fieberbrunn/Österreich zugestanden, doch das Event war aufgrund einer Lawine abgebrochen worden. Der Nachholtermin fand am Mittwoch in Andorra statt. Schon am Samstag beim ersten Rennen in Vallnord überzeugte Thost mit einem vierten Platz.

Im Ski-Wettbewerb der Männer lieferte Wiemers mit Platz drei sein bestes Karriereergebnis ab und qualifizierte sich als Elfter der Gesamtwertung nicht nur für den nächsten Tourstopp in Alaska (14. März), sondern auch für die Saison 2016. Der 24-Jährige aus Biedenkopf, vor dem Event auf Rang 21 des Gesamtklassements, ließ sich auch von einem schweren Sturz seines Vorgängers Jordan Bricheux (Frankreich) nicht beeindrucken. Nur die besten 16 Skifahrer der Gesamtwertung treten in Übersee an.

"Ich musste ziemlich lange warten, nachdem sich der Fahrer vor mir verletzt hatte", so Wiemers: "Ich bin dann eine leichtere Linie gefahren als ursprünglich geplant. Die ging aber saugut auf, und ich war ein wenig überrascht, dass ich damit so weit vorne gelandet bin. Ich bin unfassbar happy, dass ich jetzt Dritter geworden bin und nach Alaska darf."

Bei der Freeride World Tour geht es abseits der Piste einen steilen Hang mit Felsvorsprüngen und anderen Hindernissen hinab. Die Kampfrichter belohnen besonders eine saubere Durchführung der Sprünge, sichere Landungen sowie eine schnelle und flüssige, aber immer kontrollierte Fahrt durch den Tiefschnee. Das Finale mit den besten zwölf Skifahrern findet auch in diesem Jahr in Verbier/Schweiz (28. März) statt.

Quelle: 2015 SID (Sport Informationsdienst Neuss)
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