Zweierbob: Friedrich in Winterberg auf Rang zwei

Zweierbob: Friedrich in Winterberg auf Rang zwei
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Zweierbob: Friedrich in Winterberg auf Rang zwei

 © SID
09.12.2017 - 16:49 Uhr

Weltmeister Francesco Friedrich hat den deutschen Zweierbobs neun Wochen vor den Olympischen Spielen in Pyeongchang eine Niederlage erspart.

Winterberg (SID) - Weltmeister Francesco Friedrich (Oberbärenburg) hat den deutschen Zweierbobs neun Wochen vor den Olympischen Spielen in Pyeongchang (9. bis 25. Februar) eine denkwürdige Niederlage erspart. Beim ersten Heim-Weltcup der Saison in Winterberg schaffte es der 27-Jährige mit Anschieber Thorsten Margis durch einen starken zweiten Lauf noch auf den zweiten Rang und holte seinen ersten Podestplatz des Winters.

Der Schweizer Clemens Bracher feierte bei seinem Weltcup-Debüt im kleinen Schlitten einen Überraschungssieg, Chris Spring aus Kanada landete zeitgleich mit Friedrich auf dem Treppchen. Nico Walther (Oberbärenburg) wurde mit Kevin Kuske nur Neunter, Johannes Lochner (Stuttgart) schnitt mit Christopher Weber nach fehlerhaften Läufen sogar nur auf Position 16 ab.

"Das Wetter war heute sehr wechselhaft, es hat immer wieder geschneit, es war sehr windig", sagte Friedrich in der ARD: "Das war eine Lotterie, wir können unsere Leistung und die der anderen gar nicht richtig beurteilen."

Doch vor allem Friedrichs guter zweiter Durchgang und wohl auch der heftige Schneefall, der gegen Ende die Läufe einiger Konkurrenten beeinflusste, verhinderten einen Heim-Weltcup ohne deutschen Starter auf dem Podest. Im Zweier hatte es das zuletzt Ende Januar 2014 am Königssee gegeben. Wenige Wochen später schnitten die Deutschen bei Olympia in Sotschi historisch schlecht ab und blieben ohne Medaille.

Das Ergebnis von Winterberg war nun mindestens ein lauter Warnschuss kurz vor den nächsten Winterspielen. Im Zweier hatten die Deutschen in dieser Saison bis auf einen Sieg durch Walther in Lake Placid auch bei den drei Übersee-Rennen stets das Podest verpasst. Bis jetzt ist unklar, wie konkurrenzfähig das Material ist.

"Auch heute kann man darüber kaum eine Aussage treffen", sagte Friedrich: "Wir müssen schauen, wie es beim nächsten Weltcup ist. Im Vierer sind wir mit den Schlitten aber sehr gut aufgestellt, da müssen wir uns keine Sorgen machen."

Quelle: 2017 SID (Sport Informationsdienst Neuss)
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