Pokal-Final-Four: Saarbrücken brennt auf die Revanche
Das Final Four des Tischtennis-Pokals verspricht Duelle auf Top-Niveau.
Der 1. FC Saarbrücken TT greift mit seinem chinesischen Superstar Fan Zhendong sowie Patrick Franziska nach der Revanche, die TTF Liebherr Ochsenhausen wollen den nächsten Coup, und auch Dimitrij Ovtcharov macht sich Hoffnungen: Beim Final Four des Tischtennis-Pokals kommt es am Sonntag beim Kampf um den ersten Titel des Jahres vor Rekordkulisse zum Stelldichein der Stars.
"Wir wollen den Titel gewinnen, das war vor der Saison unser Ziel", sagte Nationalspieler Franziska bei Dyn. Schon im Halbfinale kommt es zur Neuauflage des Vorjahresfinals zwischen Saarbrücken und Ochsenhausen, das zweite Duell bestreiten der TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell mit Ovtcharov und der TTC OE Clarity-Telefonie Systeme Bad Homburg (ab 11 Uhr/Dyn). Das Finale folgt im Anschluss.
Die Saarländer greifen mit dem dreimaligen Olympiasieger Fan und Franziska nach der Trophäe. Die TTF setzen vor allem auf den formstarken japanischen Doppel-Weltmeister Shunsuke Togami, der in der TTBL erst ein Einzel verloren hat. Fulda steht erstmals seit vier Jahren wieder im Final Four und jagt den ersten Titel der Vereinsgeschichte. Der frühere Weltranglistenerste Ovtcharov (37) sieht sein Team im Duell mit Bad Homburg "immer noch als kleiner Favorit. Wir haben das klare Ziel, dieses Spiel auch zu gewinnen. Wir haben das Finale vor Augen und wollen das auch erreichen."
Erwartet wird eine Rekordkulisse von 5200 Zuschauern in Neu-Ulm. Dass man die Veranstaltung bereits im Vorfeld als ausverkauft vermelden könne, sei "ein starkes Signal für den Tischtennis-Sport in Deutschland", sagte TTBL-Geschäftsführer Nico Stehle: "Die enorme Nachfrage zeigt, wie sehr sich das Format bei den Fans etabliert hat. Gleichzeitig ist sie eine Anerkennung für die sportliche Qualität der teilnehmenden Teams und die kontinuierliche Weiterentwicklung des Events."