Keine Zuschauer, wenige Gäste: Eröffnungsfeier in Tokio hat begonnen

Keine Zuschauer, wenige Gäste: Eröffnungsfeier in Tokio hat
begonnen
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Keine Zuschauer, wenige Gäste: Eröffnungsfeier in Tokio hat begonnen

 © SID

Mit der Eröffnungsfeier hat in Tokio der erste Höhepunkt der Olympischen Sommerspiele begonnen. Um exakt 20.05 Uhr Ortszeit (13.05 Uhr MESZ) startete die Zeremonie im Olympiastadion der japanischen Hauptstadt, in dem wegen der Coronapandemie allerdings nur knapp 1000 geladene Gäste zugelassen waren.

Tokio (SID) -

Höchstrangiger Gast ist der japanische Kaiser Naruhito, der die Spiele gegen 16.00 Uhr MESZ offiziell eröffnen wird. Lediglich rund 15 Staatstoberhäupter sind unter den Besuchern, darunter Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. In Paris finden die Olympischen Spiele 2024 statt. Das Olympische Feuer wird gegen 16.30 Uhr MESZ entzündet.

Vor dem Olympiastadion hatten sich trotz des Zuschauer-Banns am Freitagnachmittag Tausende Fans versammelt. Auf der Straße Gaien nishi-dori direkt vor dem Stadion standen die Menschen an der Absperrung auf dem Bürgersteig, die zumindest einen kurzen Blick auf die Eröffnungsfeier der Sommerspiele erhaschen wollten. Der Großteil, um den Aufführungen zu lauschen. 

Begleitet wurde die Zeremonie auch von einigen Protesten. Gegen die Kulisse stimmte eine deutlich kleinere Gruppe laute Gesänge an und machte mit Trillerpfeifen und Trommeln Lärm. Im Stadion ging das Programm aber wie geplant los. 

Monatelang hatten landesweite Umfragen die Ablehnung der Japaner gegen die Austragung der Spiele dokumentiert, allerdings schien der Widerstand zuletzt zu schwinden. Tausende Menschen hatten bereits am Vormittag eine Flugshow der japanischen Luftwaffe verfolgt, die am Himmel über Tokio im Formationsflug die fünf Olympischen Ringe formte.

Längster Programmpunkt der rund dreieinhalbstündigen Feier ist der Einmarsch der Athleten, bei dem erstmals jeweils ein Mann und eine Frau gemeinsam die Fahne einer Nation tragen. Für die deutsche Mannschaft übernehmen dies Beachvolleyball-Olympiasiegerin Laura Ludwig und Patrick Hausding, Rekord-Europameister im Wasserspringen.

Quelle: 2021 Sport-Informations-Dienst, Köln
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