Bahnrad-WM: Teamsprinter um Bronze, Vierer in Qualifikation hinter den Erwartungen

Bahnrad-WM: Teamsprinter um Bronze, Vierer in Qualifikation
hinter den Erwartungen
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Bahnrad-WM: Teamsprinter um Bronze, Vierer in Qualifikation hinter den Erwartungen

 © SID

Die deutschen Teamsprinter kämpfen bei der Bahnrad-WM in London um Bronze.

London (SID) - Die deutschen Teamsprinter kämpfen bei der Bahnrad-WM in London um Bronze. Das Trio René Enders, Max Niederlag und Joachim Eilers belegte am Mittwoch in 43,496 Sekunden den vierten Platz der Qualifikation und bekommt es im "kleinen" Finale am Abend mit Titelverteidiger Frankreich zu tun. Das Duell um Gold steigt zwischen Neuseeland und den Niederlanden. 

Die Teamsprint-Olympiasiegerinnen Kristina Vogel und Miriam Welte verspielten in der Qualifikation die Chance auf den vierten gemeinsamen WM-Titel. In 32,808 Sekunden belegte das Erfolgsduo den dritten Platz, im Rennen um Bronze ist am Mittwochabend Australien der Gegner. Die Entscheidung um Gold fällt zwischen Titelverteidiger China und Vize-Weltmeister Russland.

Derweil enttäuschte der wiedererstarkte deutsche Bahnrad-Vierer in der Qualifikation für die Finalläufe. Das Quartett von Bundestrainer Sven Meyer blieb in 4:00,127 Minuten hinter den eigenen Erwartungen zurück und fast drei Sekunden über ihrem angepeilten deutschen Rekord (3:57,166 Minuten). In der Besetzung Leif Lampater, Nils Schomber, Kersten Thiele und Domenic Weinstein reichte es lediglich zu Rang sechs.

Doch auch für den Vierer des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) ist die Chance auf Bronze weiter intakt. Dafür ist im Duell mit Russland am Donnerstag allerdings wohl ein Sieg nötig, denn das BDR-Quartett muss in der 1. Runde zu den beiden schnellsten Teams auf den Rängen drei bis acht gehören.

Die Qualifikation im Lee-Valley-Velopark gewann der Vierer aus Großbritannien mit dem ehemaligen Tour-de-France-Sieger Bradley Wiggins (3:55,664) vor Australien (3:55,867) und Titelverteidiger Neuseeland (3:57,050). Die Briten treffen im Halbfinale auf Italien (3:57,800), Australien und Neuseeland fahren den zweiten Platz für das Finale um Gold aus.

Quelle: 2016 SID (Sport Informationsdienst Neuss)
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