ADAC Formel 4: Schumacher geht nach Platz fünf zweimal leer aus

ADAC Formel 4: Schumacher geht nach Platz fünf zweimal leer
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ADAC Formel 4: Schumacher geht nach Platz fünf zweimal leer aus

 © SID

Erst Podium, dann doppeltes Pech: Für Mick Schumacher lief es nach einem fast perfekten Start nicht mehr richtig rund auf dem Sachsenring.

Sachsenring (SID) - Erst Podium, dann doppeltes Pech: Für Mick Schumacher lief es nach einem fast perfekten Start nicht mehr richtig rund auf dem Sachsenring. Nach Rang fünf im ersten Rennen der ADAC Formel 4 hatte der 16-Jährige kein Glück mehr. Im zweiten Lauf räumte ihn die Konkurrenz frühzeitig von der Piste, am Sonntagnachmittag stoppte ihn dann ein defekter Hinterreifen.

Begonnen hatte das Wochenende für den Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher mit dem Sprung aufs Podium, wo er als bester Rookie neben Sieger Marvin Dienst (Lampertheim) sowie dem zweitplatzieren Schweden Joel Eriksson und dem Dritten Tim Zimmermann (Langenargen) geehrt wurde.

Schumacher, der beim Saisonauftakt in Oschersleben seinen bisher einzigen Saisonsieg gefeiert hatte, zeigte im ersten Rennen eine überzeugende Vorstellung, hielt sich klug aus den Zweikämpfen heraus und profitierte bei mehreren Safety-Car-Phasen letztlich von den Ausfällen der Konkurrenz nach allzu ungestümen Manövern.

"Ich bin nach einem guten Start im Rennen ruhig geblieben, am Ende hat alles gepasst, und durch ein paar Unfälle vor mir habe ich ein paar Positionen gutgemacht", sagte Schumacher bei Sport1: "Das Auto war perfekt, das Team hat super gearbeitet."

Nicht ganz so super lief es allerdings bei seinem zweiten Auftritt, als Schumacher bereits in der ersten Runde unverschuldet in einen Zusammenstoß verwickelt wurde, seinen Renner abstellen und sich per Motorroller ins Fahrerlager kutschieren lassen musste.

Am Sonntag wollte Schumacher von Startplatz sechs noch einmal richtig angreifen, doch bereits in der ersten Safety-Car-Phase musste er an die Box, es gab Probleme mit dem Reifendruck in seinem linken Hinterreifen. Schumacher bewies anschließend seinen Kampfgeist und schob sich vom Ende des Feldes zumindest noch bis auf Rang 18 nach vorn.

Dienst, der am Samstag zweimal gewonnen hatte, liegt nach Rang zwei im dritten Lauf mit 262 Punkten weiter an der Spitze vor Eriksson (228) und Schumachers Teamkollegen bei Van Amersfoort Racing, dem Australier Joey Mawson, der nach seinem Sieg am Sonntag 225 Zähler auf dem Konto hat.

Quelle: 2015 SID (Sport Informationsdienst Neuss)
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