Erste Patriots-Profis wollen auf Besuch bei Trump verzichten

Jason McCourty (l) und sein Bruder Devin (r) können sich einen
Besuch im Weißen Haus nur schwer vorstellen.
Bild 1 von 1

Jason McCourty (l) und sein Bruder Devin (r) können sich einen Besuch im Weißen Haus nur schwer vorstellen.

 © Steven Senne
05.02.2019 - 07:08 Uhr

Die ersten Football-Profis der New England Patriots haben nach dem Super-Bowl-Triumph ihren Verzicht auf einen möglichen Besuch im Weißen Haus erklärt.

Foxborough (dpa) - Im Falle einer Einladung durch US-Präsident Donald Trump würde er sich dem Team nicht anschließen, sagte Verteidiger Devin McCourty (31) bei Feierlichkeiten nach der Rückkehr nach Foxborough.

Sein Zwillingsbruder Jason tendiert auch zu einer persönlichen Absage. "Ich habe noch nicht darüber nachgedacht, aber ich bezweifele es stark", sagte McCourty. Die Patriots hatten mit dem 13:3-Sieg im NFL-Finale über die Los Angeles Rams am Sonntag in Atlanta zum sechsten Mal den Super Bowl gewonnen.

Abwehrspieler Duron Harmon erklärte, dass er eine Einladung ausschlagen würde. "Sie wollen mich nicht im Weißen Haus", sagte der 28-Jährige dem Internetportal "tmz.com" als Begründung. Harmon würde es gefallen, wenn die Patriots wie zuletzt der NBA-Meister Golden State Warriors stattdessen den Ex-Präsidenten Barack Obama besuchen würden. "Das wäre dope. Obama kann mich anrufen, wir lieben dich hier."

Es ist Tradition, dass der amerikanische Präsident die siegreichen Meisterteams der großen Sportarten ins Weiße Haus einlädt. Als die Patriots zuletzt vor zwei Spielzeiten den Titel geholt hatten, hatten einige Spieler ihr Fehlen mit der Politik Trumps begründet. Auch Star-Quarterback Tom Brady, eigentlich guter Freund des Präsidenten, war nicht dabei gewesen und hatte persönliche Gründe angeführt. Vergangenes Jahr hatte Trump den NFL-Meister Philadelphia Eagles wieder ausgeladen, weil eine Vielzahl von Spielern fernbleiben wollte.

Quelle: dpa-infocom GmbH
Top-Themen
Der Bundestrainer hat beim Remis gegen Serbien eine gute Mentalität erkannt. Aber noch ist die Grundstimmung um die ...mehr
Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat in seiner Kritik an Joachim Löw im Zuge der Ausbootung der 2014-Weltmeister ...mehr
Es geht wieder los. Nach dem historisch schlechten WM-Jahr 2018 startet die Nationalmannschaft in die Zukunft. Der ...mehr
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Sport-Höhepunkte
Die Sport-Höhepunkte am Samstag, 23. März 2019mehr
Highlights
Trainer Domenico Tedesco ist nach dem Champions-League-Debakel beim Vizemeister Schalke 04 von seinen Aufgaben entbunden worden.mehr
Formel-1-Rennleiter Charlie Whiting ist tot. Als Todesursache nennt der Weltverband eine Lungenembolie. Whiting war eine zentrale Figur in der Rennserie, die am Sonntag in ...mehr
Hingucker
Alica Schmidt steht noch am Anfang ihrer Leichtathletik-Karriere, gilt aber bereits als die "sexieste Athletin der Welt."mehr
Anzeige