München: Anklage gegen Boateng wegen gefährlicher Körperverletzung

München: Anklage gegen Boateng wegen gefährlicher
Körperverletzung
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München: Anklage gegen Boateng wegen gefährlicher Körperverletzung

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Die Staatsanwaltschaft München I ermittelt gegen den Fußballer von Bayern München wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.

München (SID) - Jerome Boateng droht juristischer Ärger: Die Staatsanwaltschaft München I ermittelt gegen den Fußballer von Bayern München wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung an seiner ehemaligen Lebenspartnerin. Oberstaatsanwältin Anne Leiding bestätigte dem SID am Dienstag einen entsprechenden Bericht von WDR und Süddeutscher Zeitung. 

"Die Staatsanwaltschaft München I hat seit Herbst 2018 ein Verfahren gegen Jerome Boateng wegen gefährlicher Körperverletzung geführt und nach umfangreichen Ermittlungen am 11.02.2019 Anklage zum Amtsgericht München (Geschäftsstelle 833) erhoben", teilte die Staatsanwaltschaft dem SID mit. "Aktueller Stand nach unserer Kenntnis ist, dass das Verfahren noch nicht eröffnet wurde, dass aber die Nebenklage der Geschädigten S. zugelassen wurde." Offensichtlich hat das Amtsgericht weitere Ermittlungen angeordnet.

In einem weiteren Fall ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der Körperverletzung anlässlich eines Vorfalls von vor zwei Wochen. Ein drittes Verfahren wegen Sachbeschädigung wurde laut Staatsanwaltschaft "im Hinblick auf das Verfahren bei Gericht vorläufig eingestellt".

Die Anwaltskanzlei, die Boateng vertritt, erklärte WDR und SZ, es handle sich um einen "privaten Sachverhalt, der im Wesentlichen auf unbewiesenen Behauptungen Dritter beruhe". Der FC Bayern wollte sich auf SID-Anfrage nicht zum Fall äußern, da es sich um eine private Angelegenheit Boatengs handele.

Quelle: 2019 Sport-Informations-Dienst, Köln
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