Biathlon-Sprint: DSV-Männer verpassen Podest um zwei Sekunden

Biathlon-Sprint: DSV-Männer verpassen Podest um zwei
Sekunden
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Biathlon-Sprint: DSV-Männer verpassen Podest um zwei Sekunden

 © SID
11.01.2019 - 16:10 Uhr

Die deutschen Biathlon-Männer haben nach dem Debakel der DSV-Frauen einen sehr guten Start ins WM-Jahr hingelegt.

Oberhof (SID) - Die deutschen Biathlon-Männer haben nach dem Debakel der DSV-Frauen einen sehr guten Start ins WM-Jahr hingelegt, das Podest aber hauchdünn um zwei Sekunden verpasst. Benedikt Doll (Breitnau) belegte beim Heimweltcup in Oberhof im Sprint über 10 km den vierten Platz, Arnd Peiffer (Clausthal-Zellerfeld) landete auf Rang fünf. Beide sicherten sich jedoch eine tolle Ausgangsposition für die Verfolgung am Samstag.

Der Russe Alexander Loginow, der zwei Jahre wegen Dopings gesperrt gewesen war, gewann in 25:50,9 Minuten ohne Schießfehler mit einem Vorsprung vor 25,2 Sekunden überraschend vor Saison-Dominator Johannes Thingnes Bö (Norwegen/1) und dem Schweden Sebastian Samuelsson (0/36,8 Sekunden zurück). Für Loginow war es der erste Weltcupsieg seiner Karriere.

Sprint-Weltmeister Doll hatte nach einem Schießfehler 38,8 Sekunden Rückstand auf Loginow, 0,5 Sekunden dahinter folgte Sprint-Olympiasieger Peiffer, der ebenfalls einmal das Ziel verfehlte. Im bisherigen Winter haben die DSV-Männer dreimal das Podest erreicht.

"Dass der letzte Schuss vorbeiging, ärgert mich schon. Ein Fehler hat uns mit Blick auf das Podest ein bisschen das Genick gebrochen. Aber läuferisch haben wir uns gut präsentiert", sagte Peiffer im ZDF.

Erik Lesser (Frankenhain/1), den zuletzt der Rücken plagte, wurde 17., Johannes Kühn (Reit im Winkl/4) belegte Rang 39. Einen Tag zum Vergessen erlebte dagegen Simon Schempp (Uhingen/3), der mit einem indiskutablen 70. Platz den Verfolger am Samstag deutlich verpasste. Lucas Fratzscher (Oberhof/4) kam bei seinem Weltcup-Debüt auf Rang 93.

Die DSV-Frauen hatten ohne Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier am Donnerstag in Oberhof das schlechteste Weltcup-Ergebnis der Geschichte verbucht. Karolin Horchler war auf einem ganz schwachen 34. Platz die beste deutsche Biathletin gewesen.

Am Samstag (12.45 und 15 Uhr) geht es mit der Verfolgung der Frauen (10 km) und der Männer (12,5) weiter. Die Staffeln schließen am Sonntag die Veranstaltung ab. Am Mittwoch (16. bis 20. Januar) startet der Weltcup in Ruhpolding. Saisonhöhepunkt ist die WM in Östersund/Schweden im März.

Quelle: 2019 Sport-Informations-Dienst, Köln
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