"Enzo und die wundersame Welt der Menschen": Tierischer Familienspaß

Rennfahrer Denny (Milo Ventimiglia) liebt seinen Hund Enzo
(Kevin Costner) über alles.
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Rennfahrer Denny (Milo Ventimiglia) liebt seinen Hund Enzo (Kevin Costner) über alles.

© 2019 Twentieth Century Fox

Ab 3. Oktober entführt "Enzo und die wundersame Welt der Menschen" seine Zuschauer in die Welt eines aufstrebenden Rennfahrers - aus Sicht seines Hundes. Lohnt sich die Tragikomödie?

Für Hundefreunde ist das Filmjahr 2019 ein Gutes: Nach der Fortsetzung von "Bailey - Ein Hund kehrt zurück" erobern nun Golden Retriever "Enzo" (gesprochen im Original von Kevin Costner) und sein Herrchen Denny (Milo Ventimiglia) die Kinoleinwand. "Enzo und die wundersame Welt der Menschen" basiert auf Garth Steins gleichnamigem Bestseller und widmet sich grundlegend einer bis heute nicht ganz geklärten Frage: Wie viel von dem, was wir Menschen erleben, versteht der beste Freund des Menschen tatsächlich?

Menschlicher Hund trifft Rennfahrer

Denny Swift (Milo Ventimiglia) ist ein Ass am Steuer und wünscht sich nichts sehnlicher als eine Formel-1-Karriere. Bisher verdingt er sich als Mechaniker und Fahrlehrer. Sein Golden Retriever Enzo teilt die Leidenschaft für schnelle Wägen mit seinem Herrchen. Er ist überzeugt: In seinem nächsten Leben wird auch er ein Mensch sein - mitsamt beweglichen Daumen und einer Zunge, die das Sprechen ermöglicht. Auf diesen Rollenwechsel will er sich nach bestem Wissen und Gewissen vorbereiten und begleitet Denny durchs Leben. Doch dann platzt die charmante Eve (Amanda Seyfried) in das gemischte Rudel und bringt das Doppel gehörig durcheinander...

Nicht neu - aber fürs Herz

Ein Hund trifft zufällig auf sein neues Herrchen, dann gibt es Probleme mit einer Frau - doch irgendwann sind am Ende alle glücklich und zufrieden: Was zunächst klingen mag wie jede bisherige "1001 Dalmatiner"-Imitation, bekommt durch einen schlauen Kniff einen neuen Anstrich. Regisseur Simon Curtis (59, "Die Frau in Gold") begleitet filmisch Denny (Ventimiglia), Eve (Seyfried) und später auch Töchterchen Zoë durch die Wirrungen des Lebens - der Film lebt aber von Hund Enzo. Die Geschichte ist rein aus Sicht des Vierbeiners erzählt. Mit konsequent niedriger Kameraführung ist das ein überaus ungewöhnliches Stilmittel, das aber wunderbar funktioniert.

Fazit: Herzig und einfühlsam

Mit der Story von "Enzo und die wundersame Welt der Menschen" ist das Rad nicht neu erfunden worden. Die oft auch tragische Komödie ist ideal für einen Familienbesuch. "Enzo" sorgt für Spaß, den entsprechenden Knuddelfaktor und peppt die sonst arg klischeelastige Geschichte mit einem guten Cast und findigen Dialogen auf - ein kurzweiliger Spaß auf vier Pfoten ist garantiert.

Quelle: spot on news AG
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