Filmfest München: "Wackersdorf" räumt Publikumspreis ab

Die Preisträger der "Award Ceremony" auf dem Filmfest
München
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Die Preisträger der "Award Ceremony" auf dem Filmfest München

 © Tele 5
08.07.2018 - 16:15 Uhr

Das Filmfest München 2018 ist vorbei. Am letzten Abend räumte die BR-Coproduktion "Wackersdorf" den begehrten Publikumspreis ab. Für nächstes Jahr soll das Filmfest noch mehr internationale Stars anlocken.

Das 36. Filmfest München ist Geschichte. Nach zehn Tagen, 220 Filmaufführungen mit insgesamt 80.000 Besuchern und zahlreichen Branchenevents rund um das eigentliche Filmfest ging am Samstagabend im Münchner Gasteig die Veranstaltung mit einer weiteren glamourösen Veranstaltung zu Ende. Im dortigen Carl-Orff-Saal wurden zum Abschluss insgesamt mehrere Preise bei der "Award Ceremony" in feierlichem Rahmen überreicht.

Der Abräumer des Abends war der Film "Wackersdorf" unter anderem mit den Schauspielern Fabian Hinrichs (44), Florian Brückner (34) und Johannes Zeiler (48). Der Streifen wurde mit dem begehrten Publikumspreis der "Süddeutschen Zeitung" und des Kultur-Radiosenders Bayern 2 ausgezeichnet. Der BR-Fernsehdirektor Dr. Reinhard Scolik zeigte sich anschließend zufrieden: "Der Publikumspreis auf dem Filmfest München für die BR-Koproduktion 'Wackersdorf' freut mich sehr."

Es zeige, wie ein engagierter, politischer Film die Zuschauerinnen und Zuschauer erreicht und großes bayerisches Kino sein kann. Der Film handelt von den Vorkommnissen rund um das Dorf in den 80er-Jahren, als sich eine breite Allianz aus Bürgern und Aktivisten gegen die dort geplante Atomare Wiederaufbereitungsanlage auflehnte und sogar die Eskalation mit der Staatsmacht in Kauf nahm.

Filmfest in München soll weiterwachsen

Im nächsten Jahr soll das Filmfest München im Übrigen weiterwachsen. Noch mehr internationale Stars sollen in die bayerische Landeshauptstadt gelockt werden. Bereits in diesem Jahr fanden unter anderem Emma Thompson (59) und Terry Gilliam (77) den Weg in die Isarmetropole. Doch damit soll noch lange nicht Schluss sein: Eine Budget-Erhöhung um rund drei Millionen Euro soll dies möglich machen.

Quelle: spot on news AG
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