Han Solo, Indy und mehr: Die Kult-Rollen von Harrison Ford

Harrison Ford (r.) als Han Solo, Carrie Fisher als Prinzessin
Leia und Mark Hamill als Luke Skywalker sind aus dem "Star
Wars"-Universum nicht wegzudenken
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Harrison Ford (r.) als Han Solo, Carrie Fisher als Prinzessin Leia und Mark Hamill als Luke Skywalker sind aus dem "Star Wars"-Universum nicht wegzudenken

© imago/Cinema Publishers Collection
19.07.2017 - 07:00 Uhr

Harrison Ford ist aus der Kinowelt nicht wegzudenken. Einige seiner Rollen haben Kult-Status und er ist auch mit seinen 75 Jahren noch gefragt in Hollywood.

Harrison Ford feierte am 13. Juli seinen 75. Geburtstag. Aus Hollywood ist der Schauspieler nicht wegzudenken. Zu Beginn seiner Karriere in den 1960er und 1970er Jahren verdiente er seine Brötchen zusätzlich als Tischler. 1973 machte er dank seiner Nebenrolle in "American Graffiti" von Star-Regisseur Francis Ford Coppola (78) erstmals auf sich aufmerksam. Zahlreiche weitere, erfolgreiche Filme folgten seitdem. Einige seiner Figuren haben geradezu Kult-Status erreicht. In einer dieser Rollen wird er 2017 wieder zurück auf die Leinwand kehren...

"Star Wars"

Als draufgängerischer Weltraumpilot Han Solo hat sich Harrison Ford in die Herzen der "Star Wars"-Fans auf der ganzen Welt gespielt. Hunderte Schauspieler sprachen für George Lucas (73) vor, doch Ford bekam den Zuschlag. Er war in der ersten Trilogie, den Episoden vier bis sechs sowie im siebten Teil, "Das Erwachsen der Macht" aus dem Jahr 2015, zu sehen. Seine große Liebe in den Filmen war Prinzessin Leia, die von Carrie Fisher (1956-2016) verkörpert wurde. Ford bezeichnete seine Kollegin nach ihrem überraschenden Tod Ende 2016 als "ein Unikat... brillant, originell".

"Indiana Jones"

Nicht weniger draufgängerisch als Han Solo zeigte sich Harrison Ford als Dr. Henry "Indiana" Jones Jr. In vier "Indiana Jones"-Filmen mimte er bisher den Archäologieprofessor, der mit seinem Hut und seiner Peitsche die verrücktesten Abenteuer erlebt. In "Indiana Jones und der letzte Kreuzzug" (1989) stand ihm Oscar-Gewinner Sean Connery (86) als sein Vater, Professor Dr. Henry Jones, zur Seite. Ein fünfter Teil der Reihe soll im Juli 2020 in die Kinos kommen - natürlich mit Harrison Ford als Indy.

"Blade Runner"

Der Science-Fiction-Film "Blade Runner" (1982) von Ridley Scott (79) war zunächst weder bei Kritikern, noch beim Kinopublikum ein Erfolg. Dennoch mauserte er sich im Lauf der Zeit zum Kultfilm. Vor allem das visuelle Design, die detaillierte, futuristische Ausstattung und die Filmmusik des griechischen Komponisten Vangelis (74) stechen hervor. Am 5. Oktober 2017 kommt die Fortsetzung "Blade Runner 2049" in die deutschen Kinos. Darin stößt Polizeibeamte K (Ryan Golsing) auf ein unter Verschluss gehaltenes Geheimnis, das die noch vorhandenen gesellschaftlichen Strukturen ins Chaos stürzen könnte. Also macht er sich auf die Suche nach dem ehemaligen Blade Runner Rick Deckard (Harrison Ford), der seit 30 Jahren vermisst wird.

Das private Glück als Bruchpilot

Nicht nur auf der Kinoleinwand erfüllt Ford das Image eines Action-Helden. Der bekennende Hobbypilot ist im Cockpit schon mehr als einmal dem Tod von der Schippe gesprungen. Zuletzt sorgte er im Februar 2017 für Schlagzeilen als er in den USA mit einem Leichtflugzeug auf der Rollbahn landete und nur knapp an einer Passagiermaschine vorbeischrammte. Es war nicht sein erster Auftritt als Bruchpilot. 2015 wurde er beim Absturz seiner Oldtimer-Maschine über einem Golfplatz in Kalifornien verletzt. 2000 kam er mit einer Maschine durch einen Windstoß von der Startbahn ab, 1999 musste er bei einer Helikopter-Flugstunde in einem trockenen Flussbett notlanden. Verletzt wurde beide Male niemand.

Ob Ehefrau Calista Flockhart (52, "Ally McBeal") sich manchmal wünscht, er würde das Fliegen aufgeben? Das Paar ist seit 2002 liiert, seit 2010 verheiratet. Flockhart brachte ihren Adoptivsohn Liam (16) mit in die Ehe. Ford hat zudem vier leibliche Kinder. Aus seiner ersten Ehe mit Küchenchefin Mary Marquardt stammen die Söhne Benjamin (49) und Willard (48). Mit seiner zweiten Frau, Drehbuchautorin Melissa Mathison, folgten die Kinder Malcom (29) und Georgia (27). Mathison erlag 2015 ihrem Krebsleiden. In einem Interview mit dem "Parade Magazine" im Jahr 2010 bezeichnete Ford Adoptivsohn Liam als "unerwartete Freude". Ob die Familie zu seinem 75. Geburtstag gemeinsam abhebt?

Quelle: spot on news AG
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