Roland Emmerich: Diese Filme bereut er im Nachhinein

Roland Emmerich sieht sich als Künstler, der nicht nur
Meisterwerke produziert.
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Roland Emmerich sieht sich als Künstler, der nicht nur Meisterwerke produziert.

 © Kathy Hutchins / Shutterstock.com

Roland Emmerich feierte bereits zahlreiche Kinoerfolge. Doch der deutsche Regisseur ist nicht auf jedes seiner Werke stolz, wie er jetzt in einem Interview verraten hat.

Sein neuer Film "Midway - Für die Freiheit" startet hierzulande am 7. November im Kino. Der deutsche Erfolgsregisseur Roland Emmerich (63, "The Day After Tomorrow") hat im Interview mit dem Online-Portal "t-online.de" offenbart, dass er so manchen Film lieber nicht zu seinen Werken zählen wollen würde.

Es gebe zwei, drei Filme, die nicht so gut geworden seien, so der Regisseur. Dazu gehöre zum einen "Independence Day 2" von 2016, der laut Emmerich "ein Fehler" war. Das Filmstudio habe damals darauf bestanden, die Fortsetzung zum 20. Jubiläum des ersten Teils zu machen - auch ohne den Hauptdarsteller Will Smith (51), der zu dieser Zeit einen anderen Film drehte. "Ich hätte damals Nein sagen sollen zum Studio. Ich hätte den Film nicht machen sollen. Wir hatten ein viel besseres Script mit Will Smith", sagte Emmerich, "es ist dann viel zu schnell gemacht geworden, es ist nicht so gut geworden, wie es hätte sein sollen." Dies ärgere ihn bis heute, so der Regisseur.

"Ich sehe mich als Künstler"

Zum anderen zähle er "Godzilla" zu seinen weniger geglückten Filmen. "Da habe ich mir reinreden lassen, oder besser gesagt: Ich wurde dazu überredet", erklärte Emmerich. Doch er sehe sich als Künstler und nicht alles könne ein Meisterwerk werden. "Es gibt auch schlechte Arbeiten, das ist einfach so", sagte der Regisseur pragmatisch. Trotzdessen habe er aus seinen Fehlern der Vergangenheit gelernt: "Ich gehe jetzt in eine neue Phase in meiner Karriere. Ich bin jetzt bekannt genug, dass ich sagen kann, ich drehe meine eigenen Filme. Ich mache die jetzt völlig unabhängig von allen."

Der Kriegsfilm "Midway - Für die Freiheit" handelt von der historischen Schlacht um die gleichnamige Insel im Pazifikkrieg. Demokratie und Freiheit stehen auf dem Spiel, als es nach dem Angriff auf Pearl Harbor bei den abgelegenen Inseln 1942 zu einem entscheidenden Aufeinandertreffen kommt.

Quelle: spot on news AG
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