Das sagt Tim Mälzer zu den erneuten Restaurantschließungen

Die Gastronomie macht im Zuge der Corona-Maßnahmen eine extrem
harte Zeit durch. Dies gilt auch für TV-Koch Tim Mälzer, der aber
trotz neuer Einschränkungen optimistischer in die Zukunft blickt
als noch vor wenigen Tagen.
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Die Gastronomie macht im Zuge der Corona-Maßnahmen eine extrem harte Zeit durch. Dies gilt auch für TV-Koch Tim Mälzer, der aber trotz neuer Einschränkungen optimistischer in die Zukunft blickt als noch vor wenigen Tagen.

© Christian Augustin / Getty Images

Als Vertreter des Gastronomie-Gewerbes wird TV-Koch Tim Mälzer stark von den neuen Corona-Maßnahmen gebeutelt. Warum er dennoch optimistischer als zuletzt in die Zukunft blickt, verriet er im RTL-Interview.

Als hätte die Corona-Pandemie die Gastronomie dieses Jahr nicht ohnehin schon gebeutelt, treffen die am Mittwoch beschlossenen Einschränkungen, die am 2. November in Kraft treten, die Branche erneut mit voller Härte. Auch Starkoch Tim Mälzer darf dann in seinem Hamburger Restaurant "Bullerei" vier Wochen lang keine Gäste mehr bewirten. Dennoch sieht er Licht am Ende des Tunnels. Zwar stellt der 39-Jährige im Interview mit RTL klar: "Ein erneuter Lockdown ist im ersten Moment katastrophal", aber er schöpft Hoffnung. "Das Hilfspaket sollte uns ermöglichen, durch die nächsten vier Wochen einigermaßen durchzukommen - wenn es so durchgezogen wird wie versprochen", so Mälzer.

Dieses Hilfspaket von Bund und Ländern verspricht großen Firmen 70 Prozent, kleineren 75 Prozent ihres Umsatzes aus dem Vorjahresmonat. Für Tim Mälzer ist dieses Paket ein dringend benötigtes Zeichen. Gegenüber RTL spricht er sich für schnelle Zuschüsse ohne bürokratische Hürden aus. Auch die Ankündigungen zum Teil-Lockdown stimmen den TV-Koch optimistisch: "Wir haben das allererste Mal ein Signal aus Berlin gehört, dass wir eine Systemrelevanz besitzen." Erstmals habe man vernommen, "dass wir nicht die Treiber sind, sondern, dass wir sehr vieles richtig gemacht haben."

Kürzlich war die Stimmung diesbezüglich noch am Nullpunkt. Gemeinsam mit anderen Gastronomen sendete Mälzer einen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel: "In den vergangenen Tagen kippte die Stimmung gewaltig. Also auch in der Mitte, bei vielen Gastronomen, die die Maßnahmen unterstützt haben", erklärt Mälzer. Sein Berufszweig wurde seiner Ansicht nach unfair behandelt. "Wir wurden in so eine schäbige Ecke gedrängt." Auch mit dem neuen Hilfspaket bleibt die Gefahr bestehen, dass viele Restaurants und Kneipen den Winter finanziell nicht überleben werden.

Dennoch gibt sich Mälzer kämpferisch: "Die Gastronomie wird nicht totzukriegen sein." In seiner "Bullerei" wird auch in den kommenden vier Wochen weitergearbeitet - in Form eines Liefer- und Abholservices.

Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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