BBC-Studie beweist: Nationalismus generiert Fake News

Die BBC veröffentlichte eine Studie zum Thema Fake News. In der
nächsten Zeit wird der Sender unter dem Motto "Beyond Fake News"
auf sämtlichen Kanälen Inhalte zum Thema veröffentlichen - Dokus,
Reportagen und auch Online-Beiträge.
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Die BBC veröffentlichte eine Studie zum Thema Fake News. In der nächsten Zeit wird der Sender unter dem Motto "Beyond Fake News" auf sämtlichen Kanälen Inhalte zum Thema veröffentlichen - Dokus, Reportagen und auch Online-Beiträge.

© Carl Court/Getty Images
12.11.2018 - 15:32 Uhr

Die britische Rundfunkanstalt sagt der Desinformation den Kampf an - eine aufschlussreiche Studie gibt den Startschuss dafür.

Fake News - die Geißel der Demokratie. Die Verbreitung falscher Informationen kann mit Sicherheit als eines der größeren weltweiten Probleme im Zuge der Digitalisierung identifiziert werden. In einer groß angelegten Studie hat die BBC nun untersucht, wie es überhaupt zur Verbreitung von Fake News kommt. Am heutigen Montag veröffentlichte die öffentlich-rechtliche Rundfunk- und Fernsehanstalt Großbritanniens die Ergebnisse ihrer Studie. Als eines der Hauptprobleme wurde überbordender Nationalstolz ausgemacht. Doch auch die Verpflichtung, ungesicherte Informationen zu teilen, die möglicherweise im persönlichen Netzwerk für jemanden von Nutzen sein könnten, gilt als einer der zentralen Gründe.

Durchgeführt wurde die Studie in Indien, Nigeria und Kenia. Um die Datenerhebung überhaupt gewährleisten zu können, erlaubten die Studienteilnehmner einen umfassenden Zugriff auf ihre Smartphones - Einblicke in verschlüsselte, also nicht-öffentliche Chats, waren dadurch garantiert. So konnte beispielsweise in Indien ein übersteigerter Nationalismus als Hauptursache festgestellt werden. Ohne vorangegangene Faktenüberprüfung werden dort vor allem Nachrichten über politische und religiöse Themen geteilt, die auf Macht und Ruhm des Staates und des Hindu-Glaubens verweisen. Dr. Santanu Chakrabarti, einer der Hauptverantwortlichen bei der Erhebung, erklärt die Idee hinter der Studie wie folgt: "Diese Recherche geht der Frage nach, warum normale Bürger Fake News teilen, zumal sie angeben, über die Verbreitung von Fake News besorgt zu sein."

Die offizielle Veröffentlichung der Ergebnisse markiert den Auftakt zur "Beyond-Fake-News"-Initiative der BBC. Über einen längeren Zeitraum setzt sich der Sender mit den unterschiedlichsten Themen im Zusammenhang mit diesem Phänomen auseinander und präsentiert zahlreiche Formate wie Dokus und Reportagen zum Thema. Unter anderem wird der Sender die Dokumentation "Fake Me" ausstrahlen, die sich mit der Darstellung junger Menschen in den sozialen Medien befasst. Auch der Eingriff Russlands in den US-Wahlkampf sowie die generelle Rolle von Facebook, WhatsApp und Tech-Giganten wird analysiert.

Dem globalen Phänomen, das weltweit seit dem Amtsantritt Donald Trumps und hierzulande spätestens seit dem Erstarken der AfD permanent die Schlagzeilen bestimmt, soll durch Online-Inhalte als auch durch Beiträge in TV und Radio Rechnung getragen werden.

Quelle: teleschau - der mediendienst GmbH
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