"Call of Duty"-Mitentwickler Vince Zampella stirbt bei Autounfall
Vince Zampella ist tot. Der Mitentwickler der "Call of Duty"-Reihe verunglückte laut US-Medien am Sonntag mit seinem Ferrari in den San Gabriel Mountains, einem kurvenreichen Waldgebiet bei Los Angeles. Die Polizei teilte mit, dass der Sportwagen gegen eine Betonleitplanke krachte und Feuer fing. Zampella starb noch am Unfallort. Er wurde 55 Jahre alt. "USA Today" berichtet zudem von einem zweiten Opfer, das später im Krankenhaus verstarb, ohne Angaben zur Identität zu machen. Es sei unklar, wer den Ferrari steuerte.
Publisher Electronic Arts, für den Zampella mit seinem Studio Respawn Entertainment tätig war, bestätigte in der Nacht den Tod und schrieb bei X: "Wir sind zutiefst betrübt über den Verlust von Vince Zampella, einem kreativen Vorreiter, dessen Arbeit Generationen von Spielern geprägt und dazu beigetragen hat, das Erscheinungsbild moderner Shooter- und Actionspiele zu definieren."
Sein letzter Erfolg: "Battlefield 6"
Vince Zampella zählte zu den erfolgreichsten und einflussreichsten Produzenten von Videospielen. Er war als Leiter des Studios Infinity Ward nicht nur für den Aufstieg von "Call of Duty" zu einer Marke mit Milliarden-Umsätzen mitverantwortlich, sondern prägte auch nach seinem Abgang maßgeblich das Action-Genre. Mit seinem 2010 gegründeten Studio Respawn zeichnete er unter anderem für Titel wie "Titanfall", "Apex Legends" oder "Star Wars Jedi: Survivor" verantwortlich. Zuletzt stellte er die angeschlagene "Battlefield"-Reihe neu auf und wurde dafür gefeiert.
We are heartbroken by the loss of Vince Zampella, a creative leader whose work shaped generations of players and helped define what modern shooters and action games could be.
— Battlefield (@Battlefield) December 22, 2025
Across a remarkable career, Vince played a foundational role in franchises including Call of Duty,… pic.twitter.com/M2NgyJRWu2