"Bares für Rares"-Händler verrät seinen Beziehungsstatus

Der Bonner Julian Schmitz-Avila wuchs als Kind eines
Antiquitätenhändlers bereits mit Trödel auf. Seine Leidenschaft
sind vor allem alte Möbel, speziell aus dem Barock. In Bamberg
führt er eine Zweigstelle des väterlichen Unternehmens.
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Der Bonner Julian Schmitz-Avila wuchs als Kind eines Antiquitätenhändlers bereits mit Trödel auf. Seine Leidenschaft sind vor allem alte Möbel, speziell aus dem Barock. In Bamberg führt er eine Zweigstelle des väterlichen Unternehmens.

© ZDF / Frank W. Hempel

In der ZDF-Trödelshow "Bares für Rares" zählt Julian Schmitz-Avila seit 2016 zur Stammbesetzung im Händlerraum. Mit seinem jugendlichen Charme wickelt er so manchen Verkäufer um den Finger. Privat war dagegen nur wenig über ihn bekannt - bis jetzt.

Zur Bildershow: "Bares für Rares" - Das sind die Händler und Experten >>

Kollege Fabian Kahl legte vor, nun zog Julian Schmitz-Avila nach: Im Rahmen der "Bares für Rares"-Youtube-Reihe "Private Schätze" gewährte der gebürtige Bonner und Kunsthändler in zweiter Generation nicht nur Einblicke in seine bescheidene Hütte, die sich als imposante Jugendstil-Villa im Breisig (Rheinland-Pfalz) herausstellte, sondern verriet auch ein privates Detail.

"Unser Mehrgenerationen-Haus: Mein Vater wohnt oben, ich unten", erklärt er im Selfie-Video die enorme Größe des Hauses, das um 1909 erbaut wurde und durch seinen Vater erst vor dem Abriss gerettet und saniert wurde.

"Bares für Rares" - Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Show:

  1. Werden bei "Bares für Rares" Komparsen eingesetzt?
    Ja, im Hintergrund sind teilweise Komparsen zu sehen. Mit der Expertise oder dem Verkauf innerhalb der jeweiligen Sendung haben sie jedoch nichts zu tun. Stattdessen werden sie gebeten, eigene Gegenstände zur Aufzeichnung mitzubringen.
  2. Verkaufen die Komparsen ihre Gegenstände auch wirklich?
    Die Gegenstände der Komparsen "werden von verschiedenen Ausstattern angemietet und werden weder für den Verkauf noch die Expertise genutzt", versichert der Sender. Hat ein Komparse nichts dabei, springt die Requisite ein und stattet ihn mit einem Objekt aus.
  3. Wie werden die Objekte für die Sendung ausgewählt?
    Jeder, der in der Sendung eine Rarität verkaufen möchte, kann sich bewerben. Der Andrang ist gewaltig: "Jede Woche gehen zwischen 500 und 1000 Bewerbungen ein. Die Bewerber durchlaufen ein gründliches und umfangreiches Auswahlverfahren, mit dem Ziel, ein aussagekräftiges Bild der Verkäufer und der angebotenen Objekte zu bekommen", heißt es vom Sender. Das Auswahl-Team werde dabei von mehreren Kunsthistorikern unterstützt.
  4. Wann sehen die Händler die Objekte?
    Die Händler sehen die Objekte am Tag der Aufzeichnung "im Händlerraum vor laufender Kamera zum ersten Mal", versichert der Sender.
  5. Bekommen die Händler vorab schon Informationen zu den Antiquitäten?
    Nein, vorab erhalten die Händler keinerlei Informationen über die Stücke, die ihnen zum Kauf angeboten werden.
  6. Sprechen sich Händler und Experten vor der Show ab?
    Nein, im Gegenteil: Es wird laut Sender sogar "darauf geachtet, dass Händler und Experten in unterschiedlichen Hotels untergebracht sind".
  7. Gibt es Drehbücher (Scripts) für die einzelnen Folgen?
    "Für die Sendung 'Bares für Rares' gibt es kein Drehbuch. Die Abläufe wie Expertise und Verkauf sind nicht gescripted", stellt der Sender klar. Der Grund ist einfach: "Alle handelnden Personen, Verkäufer, Experten und Händler sollen möglichst natürlich agieren."
  8. Bezahlen die Händler die Objekte selbst?
    "Alle Objekte, die in der Sendung geschätzt und verkauft werden, gehören den Kandidaten und werden von diesen mitgebracht." Einigen sich der bisherige Besitzer und einer der Händler auf einen Preis, kommt ein Kaufvertrag zustande. Die Händler bezahlen den ausgehandelten Preis von ihrem eigenen Geld. "Aus dramaturgischen Gründen werden vor der Kamera keine Belege ausgestellt", erklärt das ZDF weiter.
  9. Wie kann ich mich bewerben?
    Das geht entweder online unter "rares-bewerbung.de" oder auf dem Postweg: Warner Bros. ITVP GmbH, "Bares für Rares", Niehler Straße 104, 50733 Köln.

Schmitz-Avila habe seine "kleine Wohnung" darin jedoch gekauft, wie er betont. Er habe sie "zwar zum Vorzugspreis" bekommen, aber eben nicht geschenkt oder vererbt. "Wie sich das für einen guten Kaufmann gehört."

Sein Lieblingsstück ist aktuell nicht sein größter Schatz

Beim Rundgang durch die mit allerlei Schultafeln von Fischen, Straußen und Dromedaren gesäumte Wohnung verrät er schließlich: "Eines meiner schönsten Stücke ist - vermutlich, weil ich damit auch eine meiner schönsten Kindheitserinnerungen verbinde - dieses Kanönchen."

So zeigen sich die "Bares für Rares"-Stars im Netz:

Gemeint ist eine Modell-Kanone aus dem 19. Jahrhundert, die auf einem Regal im Wohnbereich thront. "Als Kind konnte man mich mit allem, was mit Rittern zu tun hatte und 'Bumm' gemacht hat, begeistern."

Die Kanone hätte schon sein Vater in seiner Kindheit gehabt. "Die wird nie verkauft!", schwört Schmitz-Avila, zumal er noch große Pläne damit habe: Im Video-Chat mit Händler-Kollege Fabian Kahl juxt er: "Irgendwann komme ich und nehme deine Burg Brandenstein ein."

Schließlich präsentierte der 33-Jährige noch einen ganz anderen Schatz: "Meine Lieblingstasse: Ein richtiges Kunstwerk, getöpfert. Da steht 'Hase' drauf. Sie stammt von meiner besseren Hälfte, meiner Freundin." Wer die Glückliche ist, verrät er allerdings nicht, auch nicht auf seinen Social-Media-Kanälen.

Offenbar hat der viel beschäftigte Händler doch Zeit für die Liebe gefunden. Bei einer XXL-Primetime-Ausgabe von "Bares für Rares" im Vorjahr beteuerte er gegenüber Moderator Horst Lichter noch, er sei Single, "weil ich keine Zeit habe. Ich kümmere mich den ganzen Tag um die Kunst. Deswegen bin ich an den Wochenenden und so fast nie da. Morgens um 6.30 Uhr stehe ich auf, komme abends irgendwann wieder. Und da jemanden zu finden, der das mitmacht oder das auch fördert im Gegenteil noch, ist halt nicht so einfach."

Das "Bares für Rares"-Quiz:

Was wissen Sie über "Bares für Rares"?
Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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